Gesundheitsanalysen und psychische GB

Aus den Aktivitäten des IFBG
03
Juli 2017

Auftakt zur Weiterentwicklung des BGM bei inpotron

inpotron health-report vom ifbg

Erst kürzlich erhielt das Unternehmen aus dem süddeutschen Hilzingen eine TOP100-Auszeichnung als innovatives Unternehmen des deutschen Mittelstands. Dieses Bestreben seitens inpotron, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, zeigt sich nicht nur beim Kerngeschäft – der Entwicklung und Fertigung kundenspezifischer Schaltnetzteile und Stromversorgungslösungen. Auch im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) möchte das Unternehmen künftig neue Wege gehen und es innovativ und wissenschaftlich fundiert weiterentwickeln. Dabei arbeitet inpotron seit dem Frühjahr 2017 mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) zusammen, einer Ausgründung von Gesundheitsexperten der Universitäten Konstanz, München (TU) und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Ziel der Kooperation ist die weitere Verbesserung der Gesundheitssituation aller Beschäftigten des Mittelständlers.

Wissenschaftlich fundierte Mitarbeiterbefragung

Um dieses Ziel zu erreichen, führten inpotron und die Wissenschaftler des IFBG im zweiten Quartal 2017 eine gesundheitsbezogene Bedarfsanalyse durch, anhand derer konkrete Handlungsfelder für die nächsten Monate und Jahre identifiziert wurden. Als Verfahren der Bedarfsermittlung haben sich die Verantwortlichen für eine online- sowie printbasierte Gesundheitsbefragung entschieden, die insbesondere Fragen zu den psychosozialen Anforderungen beinhaltet. Als zentrales Befragungsinstrument kam der Copenhagen Psychosocial Questionnaire (COPSOQ) zum Einsatz – ergänzt durch weitere wissenschaftliche Skalen.

Ergebnisreport mit Handlungsempfehlungen

Die Experten des IFBG stellen die im Rahmen der Befragung zu Tage getretenen Erkenntnisse bei einer Ergebnispräsentation vor und fertigen zudem einen detaillierten Ergebnisreport an. Dieser informiert die Unternehmensverantwortlichen darüber, wie es um die psychosozialen Belastungen und Beanspruchungen innerhalb der Organisation bestellt ist. Aber auch auf den Gesundheitszustand, das Gesundheitsverhalten sowie die Wünsche der Beschäftigten geht der Ergebnisreport ein. Des Weiteren werden konkrete Handlungsempfehlungen formuliert.

Individueller Gesundheitsbericht auch für die Beschäftigten

Auch die Beschäftigten von inpotron profitieren unmittelbar von der Gesundheitsbefragung: Auf der Grundlage ihrer anonymisierten Angaben erhalten sie eine individuelle Rückmeldung zu ihrem Gesundheitsverhalten (z. B. Schlaf, Ernährung, Bewegung) und zu ihrem Gesundheitszustand (z. B. körperliche Beschwerden). Dies geschieht in Form eines persönlichen Health-Reports. Dabei handelt es sich um einen ausführlichen Gesundheitsbericht, der jedem einzelnen Beschäftigten mit Hilfe eines Ampelsystems verdeutlicht, wie er im Vergleich zu seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie der deutschen Erwerbsbevölkerung abschneidet und auf welche Weise er sein Aktivitäts-, Schlaf- oder Ernährungsverhalten optimieren kann. Zudem werden darin auch konkrete Gesundheitstipps gegeben.

Mehr zur Gestaltung und dem Nutzen des Health-Reports erfahren Sie hier. Zudem wurde er u. a. im Rahmen der Analyseprojekte bei Logocos, Interflex und dem Regierungspräsidium Stuttgart für die Beschäftigten erstellt.

Tagged with: , , ,
Keine Kommentare

Kommentare sind geschlossen.