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Aus den Aktivitäten des IFBG
27
Februar 2017

Betriebliche Gesundheitskommunikation bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg

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Viele Unternehmen sehen sich im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) mit der Herausforderung konfrontiert, wie sie v. a. ihre weniger gesundheitsaffinen Beschäftigten für eine Teilnahme an BGM-Angeboten gewinnen können. Dem strategischen Kommunikationsmanagement kommt hierbei eine zunehmend bedeutsame Rolle zu. Allerdings sind nicht alle Kommunikationsinstrumente für die Betriebliche Gesundheitskommunikation relevant. Es stellt sich somit die Frage nach einer geeigneten Auswahl, um spezifische Kommunikationsziele im Zuge des BGM zu erreichen.

Ziel: Teilnahmequoten weiter erhöhen

Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg hat schon vor Jahren damit begonnen, die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) im Sinne ihrer rund 3.600 Beschäftigten und rund 300 Auszubildenden, gerade bei der besonderen regionalen Dienststellenstruktur, fortlaufend zu professionalisieren. Um die Teilnahmequote an den Gesundheitsmaßnahmen weiter zu erhöhen, wurden in Zusammenarbeit mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) neue Wege der Gesundheitskommunikation entwickelt. Dies erfolgte am 16.02.2017 zunächst im Rahmen eines halbtägigen Workshops, an dem neben dem PE-Team Koordination Gesundheitsmanagement Jürgen Geiger sowie Cara Halder auch alle Gesundheitsverantwortlichen der landesweiten Regionalzentren sowie Betriebsärztinnen und Vertreter der Arbeitssicherheit teilnahmen.

Dabei standen folgende Fragen im Mittelpunkt:

  • Über welche Kanäle und in welcher Form sollte die Kommunikation künftig erfolgen?
  • Welche Rahmenbedingungen und Restriktionen sind bei der Kommunikation zu beachten?
  • Wie sollten die Botschaften formuliert werden, damit die Beschäftigten sich angesprochen fühlen?
  • Was sind die Erfolgsfaktoren einer erfolgreichen Gesundheitskommunikation?

Gesundheitskommunikation umsetzen und überprüfen

Die Gesundheitsverantwortlichen der Regionalzentren und weitere Beteiligte sollen im restlichen Jahresverlauf einige der erarbeiteten Kommunikationswege nutzen und parallel überprüfen, ob sich die Teilnahmequoten an ihren Maßnahmen positiv verändern. Spätestens beim nächsten Erfahrungsaustausch sollen die gegenseitigen Erfahrungen dann geteilt werden. Mit dieser Herangehensweise folgt die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg den Empfehlungen vieler Experten, die die Betriebliche Gesundheitskommunikation als entscheidenden Erfolgsfaktor im BGM betrachten.

Wenn Sie Interesse am Thema der Betrieblichen Gesundheitskommunikation oder unserem Beratungsangebot haben, so kontaktieren Sie uns gerne direkt per E-Mail (info@ifbg.eu) oder über unser Kontaktformular.

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