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Aus den Aktivitäten des IFBG

21
November 2017

Befragung der Bus- und Fähre-Beschäftigten der Stadtwerke Konstanz

Die Stadtwerke Konstanz sind ein wichtiger Arbeitgeber in der Bodenseeregion und setzen konsequent das um, was im Arbeitsschutzgesetz niedergeschrieben ist. Dazu zählt auch die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz, im Rahmen derer zunächst ein Pilotprojekt in zwei Geschäftsbereichen durchgeführt wird.

Dabei gilt es vor allem herauszufinden, wie es um die Gesundheit der Beschäftigten im Bus- und Fährbetrieb bestellt ist. Hierfür arbeiten die Stadtwerke Konstanz seit 2017 mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) zusammen. Frau Gabriela Schopp, die Personalreferentin der Stadtwerke Konstanz, beschreibt das gemeinsame Vorhaben wie folgt: „Wir werden schauen, ob es hohe psychische Belastungen und Beanspruchungen gibt und wie wir diese reduzieren können.“ Schopp sitzt im Kernteam Gesundheit, in dem auch der Betriebsrat und die projektleitende Stabsstelle vertreten sind.

Um die Inhalte der Befragung zur psychischen Gefährdungsbeurteilung präzisieren zu können, wurden im November bereits leitfadenorientierte Interviews mit einigen Beschäftigten aus verschiedenen Arbeitsbereichen durchgeführt. Vom 15. Januar bis 03. Februar 2018 können dann alle Mitarbeiter der beiden Geschäftsbereiche an der schriftlichen Befragung teilnehmen, die Dr. Fabian Krapf vom IFBG als das „Kernstück des Verfahrens‟ bezeichnet. Er hofft auf möglichst viele Teilnehmer, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.

In der Befragung geht es unter anderem um die quantitativen Anforderungen am Arbeitsplatz, die Führungsqualität, die Wertschätzung und die Arbeitszufriedenheit. „Im März 2018 rechnen wir mit den Ergebnissen, die wir als Basis für konkrete Handlungsempfehlungen sehen“, erläutert Krapf. Das IFBG gewährleistet die Einhaltung des Datenschutzes. Der Fragebogen wird mit einem anonymen Code versehen, damit niemand Rückschlüsse auf die betroffene Person ziehen kann.

Welche Schlüsse aus den Analysen gezogen werden können, wird sich zeigen. Gabriela Schopp nennt Beispiele für mögliche Maßnahmen: „Es könnte sein, dass Dienstpläne entzerrt oder technische Dinge verändert werden müssen.“ Die Beschäftigten sollen im Nachgang zudem gezielt gesundheitsfördernde Angebote bekommen. Nach Abschluss dieses Pilotprojekts wird die Befragung auch auf die anderen Bereiche und Abteilungen ausgedehnt.

Tags: Betriebliches Gesundheitsmanagement, Gesundheitsanalysen