Vorträge, Workshops und Schulungen

Aus den Aktivitäten des IFBG
09
Februar 2017

Neue Trends und technologieorientierte Entwicklungen im BGM

Corporate Health technologische entwicklungen im bgm

In der Arbeitswelt vollzieht sich ein kontinuierlicher Wandel, bei dem sich gesamtgesellschaftliche Veränderungen mit Entwicklungen überlagern, die speziell Inhalte, Abläufe und Rahmenbedingungen der Erwerbstätigkeit betreffen. Wie aber ist es mit den Entwicklungen im BGM? Im Rahmen der 7. Tagung Corporate Health am 26. Januar 2017 stellte Dr. Utz Niklas Walter vom IFBG acht durchaus streitbare Vermutungen auf, wo die Reise im BGM in den nächsten Jahren hingehen könnte. Der Sport- und Gesundheitswissenschaftler untermauerte seine acht Thesen durch Hinweise aus der Forschungsliteratur sowie durch Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis. Den Veränderungen in der Arbeitswelt gelte es, proaktiv zu begegnen und sich ihnen nicht reaktiv anpassen zu müssen. Dabei sei es die größte Herausforderung, bereits jetzt jene Handlungsfelder und Themenbereiche des BGM zu identifizieren, die von diesen Veränderungen am stärksten betroffen sind.

Aus Sicht des IFBG-Experten werde BGM in Unternehmen und Behörden künftig zielgruppenspezifischer, persönlicher und unter stärkerer Berücksichtigung kultureller Unterschiede gestaltet werden müssen. Darüber hinaus werde es aus Sicht von Walter wichtiger werden, auch den digitalen Fortschritt im Gesundheitsmarkt bei der Umsetzung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen sinnvoll zu nutzen. Was sich jetzt schon zeige, ist, dass BGM einen zunehmend aufsuchenden Charakter bekomme. Durch Gesundheitsmaßnahmen direkt an den Arbeitsplätzen und während der Arbeitszeit, die immer stärker auch von internem, geschultem Personal geleitet werden, werde das BGM in Unternehmen künftig noch sichtbarer und präsenter werden. Dieser positive Effekt ließe sich durch eine gezielte Betriebliche Gesundheitskommunikation und Entwicklung einer gesundheitsbezogenen Kommunikationsstrategie noch verstärken. Eine weitere Tendenz zeichnet sich aus Sicht von Walter bei der Erfolgsmessung ab. Bedarfsanalysen, Kennzahlen und Maßnahmenevaluationen werden bei den Entwicklungen im BGM aller Voraussicht nach weiter an Bedeutung gewinnen, so seine Einschätzung.

Haben Sie allgemeine Fragen oder tiefergehendes Interesse am Thema oder den Vortragsfolien? Kontaktieren Sie uns per E-Mail (info@ifbg.eu) oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

© Foto: Laurin Schmid

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