FAQ

Eine BGM-Analyse ermöglicht eine vollständige Bestandsaufnahme bezüglich des Gesundheitsverhalten und des subjektiven Gesundheitszustands der Beschäftigten. Die Ergebnisse können schließlich auf verschiedene Handlungsfelder hinweisen und so als Grundlage für die weiteren Maßnahmenplanung im Hinblick auf zukünftige betriebliche Gesundheitsangebote dienen. Im Rahmen einer BGM-Analyse ist es zudem möglich, Fragen zur psychischen Gefährdungsbeurteilung zu integrieren, so dass diese ebenfalls mit abgedeckt wird. Sowohl eine BGM-Analyse als auch die psychische Gefährdungsbeurteilung sollte in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Sie möchten mehr über die Durchführung einer BGM-Analyse in Ihrer Organisation erfahren? Hier gelangen Sie zu weiterführenden Informationen.

Die Durchführung einer BGM-Analyse bedarf eines hohen Maßes an strategischer Planung, Organisation und statistischer Erfahrung, weshalb Organisationen und öffentliche Einrichtungen in den meisten Fällen auf die Unterstützung spezialisierter Dienstleister setzen. Die Begleitung durch das Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung sieht dabei folgende 6 Prozessschritte vor:

  1. Festlegung der Arbeitsplatz-, Tätigkeits-, Bereichs- oder Berufsgruppen entsprechend der organisationsspezifischen Strukturen.
  2. Ermittlung von Gesundheitszustand, Gesundheitsverhalten bzw. Wünschen und Bedarfen der Beschäftigten (i. d. R. mittels einer dreiwöchigen Befragungs-Feldphase). 
  3. Auswertungen und statistische Analysen der Befragungsdaten.
  4. Ableitung von Handlungsempfehlungen und Entwicklung konkreter Maßnahmen.
  5. Wirksamkeitsevaluation der abgeleiteten und umgesetzten Maßnahmen.
  6. Überprüfung der Aktualität der Ergebnisse in regelmäßigen Abständen und ggf. Aktualisierung der BGM-Analyse.


Sie sind im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements an weiteren Informationen zu den 6 Prozessschritten einer BGM-Analyse interessiert? Hier können Sie Kontakt zu unserem Experten, Christian Fuhrken, aufnehmen.

Im Folgenden wird der exemplarische Ablauf einer BGM-Analyse anhand von 6 Prozessschritten veranschaulicht:

  1. Festlegung der Arbeitsplatz-, Tätigkeits-, Bereichs- oder Berufsgruppen entsprechend der organisationsspezifischen Strukturen. Dazu kann es auch hilfreich sein, frühere Befragungen heranzuziehen, sofern bereits gesundheitsbezogene Mitarbeiterbefragungen durchgeführt wurden.
  2. Ermittlung von Gesundheitszustand, Gesundheitsverhalten bzw. Wünschen und Bedarfen der Beschäftigten (in der Regel mittels einer dreiwöchigen Befragungs-Feldphase). Darüber hinaus lässt sich eine BGM-Analyse auch ganz einfach mit einer GB-Psych verknüpfen, wodurch Aufwand gespart und gesetzliche Anforderungen erfüllt werden können.
  3. Auswertungen und statistische Analysen der Befragungsdaten.
  4. Ableitung von Handlungsempfehlungen und Entwicklung konkreter Maßnahmen, die nachfolgend angeboten und durchgeführt werden.
  5. Wirksamkeitsevaluation der abgeleiteten und umgesetzten Maßnahmen.
  6. Überprüfung der Aktualität der Ergebnisse in regelmäßigen Abständen und ggf. Aktualisierung der BGM-Analyse.


Sie sind im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagement an weiteren Informationen zu den 6 Prozessschritten einer BGM-Analyse interessiert? Hier können Sie Kontakt zu unserem Experten, Christian Fuhrken, aufnehmen.

Im Rahmen einer BGM-Analyse (auch bekannt als BGM-Bedarfsanalyse) können beispielsweise verschiedene Aspekte hinsichtlich Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten der Beschäftigten erfasst werden. Beispiele im Hinblick auf den Gesundheitszustand sind die Erhebung von körperlichen Beschwerden oder die subjektive Einschätzung des persönlichen Gesundheitszustandes. Bezüglich des Gesundheitsverhaltens können sowohl Fragen zum Ernährungs- und Schlafverhalten als auch zu Präsentismus gestellt werden. Darüber hinaus lassen sich auch noch weitere Parameter erfassen.

Sie sind im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagement an einer BGM-Analyse interessiert und wünschen einen tieferen Einblick in einen entsprechenden Fragebogen? Hier können Sie Kontakt zu unserem Experten, Christian Fuhrken, aufnehmen.

Die Ergebnisse der BGM-Analyse können klassisch entweder im Rahmen von bereits geplanten Personal- oder Betriebsversammlungen oder einem Impulsvortrag (optional als Webinar) kommuniziert werden. Zudem können Factsheets erstellt werden, die einen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse liefern und den Beschäftigten z. B. durch das Intranet zur Verfügung gestellt werden.

Das IFBG hat darüber hinaus zwei weitere innovative Möglichkeiten entwickelt, die Ergebnisse einer BGM-Analyse bedarfsgerecht und spannend an die Beschäftigten zu kommunizieren:

  1. Ergebnis-Welt (3D oder vor Ort): 3D- oder Vor-Ort-Parcours, der die Ergebnisse der Befragung ansprechend und spielerisch darstellt und zusätzliche Gesundheitstipps liefert. Während bei der Ergebnis-Welt vor Ort mehrere Referentinnen und Referenten des IFBG für Fragen zur Seite stehen, wartet die 3D-Ergebnis-Welt mit einer Vielzahl an Tipp-Clips, Quizze und Factsheets auf. Der Zugang erfolgt hierbei via Link oder QR-Code und lässt sich sowohl über den Desktop, als auch über das Smartphone bedienen.
  2. Live-Health-Report: Persönlicher Gesundheitsbericht, der den eigenen Gesundheitszustand bzw. das eigene Gesundheitsverhalten im Verhältnis zu den Unternehmensergebnissen widerspiegelt. Diesen können sich die Teilnehmenden im Anschluss an die Befragung per Link oder QR-Code ganz leicht herunterladen.


Sie möchten mehr über die Kommunikation von Befragungsergebnissen im Rahmen einer BGM-Analyse oder einer Psychischen Gefährdungsbeurteilung erfahren? Hier gelangen Sie zu weiterführenden Informationen.

Während die BGM-Analyse den Fokus vor allem auf Fragen zum Gesundheitszustand und zum Gesundheitsverhalten legt, werden im Rahmen von einer psychischen Gefährdungsbeurteilung besonders psychosoziale Anforderungen der Arbeit erfasst. Zwar wird auch hier nach dem Gesundheitszustand gefragt, allerdings weniger umfangreich. Stattdessen stehen Aspekte der Arbeitsorganisation (z. B. Quantitative Anforderungen), der Arbeitsaufgabe (z. B. Vorhersehbarkeit der Arbeit), der sozialen Beziehungen bei der Arbeit (z. B. Führungsqualität), der neuen Arbeitsformen (z. B. äußere Belastungen) sowie der möglichen Beanspruchungen (z. B. Arbeitszufriedenheit) im Mittelpunkt. Überdies besteht die Möglichkeit, alle aufgezählten Parameter in einer großen BGM-Befragung aufzugreifen.

Sie sind im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagement mit der Durchführung einer Gesundheitsbefragung vertraut und benötigen Unterstützung bei der Planung und Umsetzung? Hier können Sie Kontakt zu unserem Experten, Christian Fuhrken, aufnehmen.

Mit Hilfe der vom IFBG entwickelten Live-Health-Reports, erhalten Beschäftigte im sofortigen Anschluss an die Teilnahme an einer Gesundheitsbefragung eine Echtzeitauswertung hinsichtlich ihres Gesundheitszustandes. Dieser Gesundheitsbericht, der den eigenen Gesundheitszustand bzw. das eigene Gesundheitsverhalten im Verhältnis zu den Unternehmensergebnissen widerspiegelt, kann per Link oder QR-Code ganz leicht heruntergeladen werden.

Sie sind im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagement an unseren Live-Health-Reports interessiert? Hier können Sie Kontakt zu unserem Experten, Christian Fuhrken, aufnehmen.

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