FAQ

In Zusammenarbeit mit dem IFBG wurden in den letzten Jahren eine Reihe von Studien durchgeführt. Im Folgenden sind einige beispielhafte Studienprojekte aufgeführt:

  • whatsnext-Studie 2017 – Gesund arbeiten in der digitalen Arbeitswelt (Hier gelangen Sie zum Studienband)
  • Dossier 2018 – Mobilität in der Arbeitswelt (Hier gelangen Sie zum Dossier)
  • iga.Report 39 – Flexible Beschäftigungsformen und aufsuchende Gesundheitsförderung im Betrieb (Hier gelangen Sie zum Report)
  • whatsnext-Studie 2020 – Erfolgsfaktoren für gesundes Arbeiten in der digitalen Arbeitswelt (Hier gelangen Sie zum Studienband)
  • Gesundheitsreport 2020 – Zeitarbeit: Chance oder Risiko? (Hier gelangen Sie zum Report)
  • Dossier Corona 2020 – Gesundheit, Belastungen, Möglichkeiten (Hier gelangen Sie zum Dossier)

Sie haben Fragen oder Interesse an einem gemeinsamen Studienprojekt? Hier können Sie zu unserem Institutsleiter, Dr. Utz Niklas Walter, Kontakt aufnehmen.

Führungskräfte haben einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit ihrer Beschäftigten, da sie an der Gestaltung der Arbeitsbedingungen maßgeblich beteiligt sind. Beschäftigte sollten jedoch bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen mit ins Boot geholt werden, da der Bedarf nur durch Partizipation sichergestellt werden kann. Ein weiterer wichtiger Eckpfeiler von gesunder Führung ist das Thema Wertschätzung.

Gerade in der aktuellen Corona-Situation benötigen die Beschäftigten Feedback ihrer Führungskräfte, um Orientierung bei der eigenen Arbeit zu haben. Führungskräfte scheinen sich ihrer bedeutenden Rolle als Akteur im Hinblick auf ein erfolgreiches BGM bewusst zu werden. Dies hat die Studie #whatsnext2020 herausstellt, bei der weit mehr Führungskräfte die Rolle des BGM als bedeutsam anerkannt haben, als sie dies noch in der Studie #whatsnext aus dem Jahr 2017 angegeben haben. Die BGM-Verantwortlichen der Organisationen sollten daher einerseits im engen Austausch mit den Führungskräften stehen und ihren Führungskräften andererseits Führungskräfteschulungen anbieten.

Sie möchten Ihre Führungskräfte im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung schulen? Hier gelangen Sie zu unseren Angeboten.

Bereits in der Studie #whatsnext aus dem Jahr 2017 wurde ein Thema als zukünftig sehr bedeutend bewertet – das Thema Lebenslanges Lernen. Dieses Thema sollte Teil der Unternehmenskultur sein und gelebt werden – beginnend mit den Auszubildenden, die ebenso von Weiterbildungsangeboten profitieren, wie lebensältere Beschäftigte. Untermauert wurde dieses Thema in der Studie #whatsnext2020. 67,4 % der Befragten bewerten Lebenslanges Lernen mit einer großen oder eher großen Bedeutung.

Das BGM ist und wird zukünftig Basis einer gesundheitsförderlichen Unternehmenskultur sein und wird zudem digitaler. Ein Ergebnis der #whatsnext2020 verdeutlich, dass ein leichter Trend von der klassischen Mitarbeiterbefragung hin zu anderen Verfahren wie etwa Puls-Befragungen zu erkennen ist. Auch Echtzeit-Auswertungen und persönliche Feedbackberichte (Live-Health-Reports) für Beschäftigte und Teams sind im Kommen.

Sie interessieren sich für Puls-Befragungen oder einen Live-Health-Report im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagement? Hier können Sie Kontakt zu unserem Experten, Christian Fuhrken, aufnehmen.

Unser Kenntnis nach ist die Studie #whatsnext2020 die größte Trendstudie im Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Insgesamt konnten 1.192 Organisationsverantwortliche – darunter Personalverantwortliche, Gesundheitsverantwortliche und Geschäftsführende – zu spannenden Themen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement befragt werden. Dies ist zugleich Ansporn für die nächsten Jahren, die Entwicklungen weiter zu verfolgen und zu erforschen.

Sie haben Fragen oder Interesse an einem gemeinsamen Studienprojekt? Hier können Sie zu unserem Institutsleiter, Dr. Utz Niklas Walter, Kontakt aufnehmen.

In einem systematischen Literaturreview, welches das IFBG für das TK-Dossier: „Corona 2020 – Gesundheit, Belastungen, Möglichkeiten“ erstellte, konnten folgende fünf Bereiche identifiziert werden, denen sowohl Ressourcen als auch Stressoren zugeordnet werden können: Arbeitsortgestaltung, Arbeitsaufgabengestaltung, Arbeitszeitgestaltung, Arbeitskultur und Life Domain Balance.

Aus rund 70 Studien, die gesichtet wurden, stellten sich schließlich Stressoren wie z. B. ergonomisch mangelhafte Arbeitsmittel, ein hoher Selbstorganisationsanspruch, das Arbeiten während Ruhezeiten, eine Überlagerung von Privat- und Berufsleben sowie eine Misstrauenskultur für das Arbeiten im Home-Office heraus.

Sie möchten die Stressoren, Ihrer im Home-Office tätigen Belegschaft, anhand eines spezifischen Fragebogens (HOMi33) analysieren? Hier können Sie Kontakt zu unserem Experten, Christian Fuhrken, aufnehmen.

Ein spannendes Ergebnis der Studie #whatsnext2020 zeigt, dass Geschäftsführende (70,7 %) dem Thema Schlaf und Erholung häufiger eine große oder eher große Bedeutung zuweisen, als dies Personal- (42,0 %) oder Gesundheitsverantwortliche (45,3 %) tun. Zudem hat sich der Anteil der Unternehmen, die Angebote im Bereich Schlaf und Erholung anbieten im Zeitraum 2017 bis 2020 mehr als verdoppelt. In diesem Themenfeld werden aktuell insbesondere Online-Angebote wie Webinare, 3D-Parcours und Online-Plattformen nachgefragt.

Sie interessieren sich für weitere Unterstützungsmöglichkeiten im Bereich Schlaf und Erholung? Hier gelangen Sie zu unseren Angeboten.

45,6 % der Organisationen geben an, dass sie Sorgen oder Ängste im Zuge der Digitalisierung innerhalb ihrer Belegschaft wahrnehmen (#whatsnext2020). Vor allem in Hinblick auf digitalen Stress sollten Organisationen dafür Sorge tragen, diesen bereits auf struktureller Ebene weitestgehend abzubauen.

Diesem Stress kann beispielsweise durch feste Fokuszeiten entgegengewirkt werden,  in denen bspw. nur ein digitales Medium genutzt wird (Aktivierung des Flugmodus von mehreren Endgeräten wie z. B. Laptop und Handy). Das fördert zum einen das konzentrierte Arbeiten und minimiert auf der anderen Seite die digitale Überlastung. Zudem sollten Pausen (nach spätestens 1,5 Stunden) idealerweise ohne digitale Medien verbracht werden, um wirklich zur Erholung zu finden.

Um Stress erfolgreich bewältigen zu können, spielt natürlich auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine große Rolle. Knapp 70 % der Organisationen bieten bereits Maßnahmen in diesem Bereich an (#whatsnext2020), wobei Beschäftigte besonders im Hinblick auf die Arbeit im Home-Office gut geschult sein sollten. Denn die Arbeit kann nicht nur das Privatleben „stören“, sondern auch andersherum. Somit sollten die Beschäftigten idealerweise Tipps erhalten, wie sie eine gelungene Work-Life-Integration erzielen können. Dazu gehört bspw. die Definition von fixen Arbeitszeiten: Durch die Kommunikation an die Kollegen, wann man selbst arbeitet und erreichbar ist, werden idealerweise ungewollte Anrufe oder E-Mails in der Freizeit vermieden. Genauso hilft die eigene Kenntnis über die Arbeitszeiten und beruflichen Verpflichtungen der eigenen Familie.

Sie sind im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung auf der Suche nach Tipps und Unterstützungsmöglichkeiten für Ihre Beschäftigten? Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.

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