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23
Juli 2019

5 Dinge, die Sie an einem Gesundheitstag auf keinen Fall tun sollten

Planen Sie demnächst einen Gesundheitstag in Ihrem Unternehmen? Wir haben ein paar Tipps, was Sie nicht tun sollten. Wenn Sie diese Ratschläge beachten, stehen die Chancen gut, dass Ihr Gesundheitstag ein voller Erfolg wird.

1. Sie sollten nicht den schönsten, sondern den meist frequentierten Veranstaltungsort wählen.

Orte wie z. B. die Kantine oder das Foyer sind für Gesundheitstage häufig optimal. So erreichen Sie auch Personen, die vielleicht noch nichts vom Gesundheitstag mitbekommen haben. Die „Laufkundschaft“ sollte jedoch kreativ abgefangen werden. Sie können aber auch darüber nachdenken, die Aktionen des Gesundheitstags auf verschiedene Orte auf dem Firmengelände zu verteilen. Hier bieten sich die Werkstore an oder zentrale gelegene Produktionsstätten.

2. Setzen Sie nicht „auf alte Hüte“.

Machen Sie sich frei von Ideen vergangener Gesundheitstage und schauen Sie sich um, was es Neues auf dem Markt gibt. Gerade Innovationen im Gesundheitssektor wie z. B. Mindball, Virtual Reality oder Shake-Strampeln sind ein Eye-Catcher und motivieren. Häufig wirkt auch das Wecken des „Spieltriebs“ durch Gamification bei Beschäftigten Wunder. Inzwischen gibt es hier spannende Ansätze, die über den reinen „Fitness-Tracker-Wettbewerb“ hinausgehen. Ein Gesundheits-Pass kann zudem zur Teilnahme motivieren. Und mit Webinaren und Video-Chats erreichen Sie auch kleine oder internationale Standorte.

3. Der Köder sollte nicht dem Angler, sondern dem Fisch schmecken.

Die Kommunikation vor und während des Gesundheitstags ist entscheidend für den Erfolg. Entwickeln Sie ein entsprechendes Kommunikationskonzept, das nicht an den Bedürfnissen der Zielgruppen vorbeigeht. Hier sollten Sie einen Mix aus PR-Arbeit, Mediawerbung, Verkaufsförderung, Eventmarketing und direkten Kommunikationswegen wählen. Die persönliche Ansprache durch Führungskräfte und Gesundheitsbotschafter ist jedoch besonders wertvoll. Auch Guerilla-Aktionen bieten sich an.

4. Gehen Sie nicht nach dem Gießkannenprinzip vor.

Überlegen Sie sich genau, welche Zielgruppe Sie mit dem Gesundheitstag ansprechen möchten und welche Gesundheitsthemen für diese Zielgruppen relevant sind. Meist finden Sie diesbezüglich in den Ergebnissen der zurückliegenden Mitarbeiterbefragung oder im Berichtswesen der Krankenkassen hilfreiche Informationen. Haben Sie vor allem Beschäftigte, die in der Schichtarbeit tätig sind? Dann bietet sich das Handlungsfeld Schlaf und Schicht besonders an. Insgesamt gilt Qualität vor Quantität!

5. Ziehen Sie nach dem Gesundheitstag nicht gleich einen Schlussstrich.

Die Nacharbeit ist sehr wichtig. Lassen Sie sich von den Beschäftigten ein Feedback geben. Hierfür bietet sich bspw. eine Prozessevaluation an, die darauf abzielt, Referenten, Infostände oder die Kommunikationsmaßnahmen von den Teilnehmenden bewerten zu lassen. Und fragen Sie dabei unbedingt nach weiteren Handlungsbedarfen und Maßnahmenwünschen. Danach können Sie gezielte Aktionen starten. Hierfür empfehlen wir eher kleine Maßnahmen im Monatsrhythmus – nach dem Motto „Kleckern statt Klotzen“.

 

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