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10
März 2020

5 Tipps, was Sie gegen Lärm bei der Arbeit tun können

Arbeitender Mann mit Kopfhörern

Bei der Arbeit im Büro ist man ihm immer wieder ausgesetzt – dem Lärm. Sei es von Kollegen und Kolleginnen, die telefonieren oder sich unterhalten oder von laufenden Geräten in der Umgebung. Laute Geräusche, die auch über einen längeren Zeitraum andauern können, stören uns in der Konzentration und können Stress auslösen.

Die folgenden 5 Tipps sollen Ihnen dabei helfen, Lärm bei der Arbeit zu reduzieren und somit auch das eigene Stresslevel zu senken.

1. Das Allroundtalent: Ohrstöpsel

Vor allem in Großraumbüros können sie ein Segen sein: Ohrstöpsel. Durch diese können Sie die Welt draußen lassen und sich auf das Wesentliche fokussieren – sich selbst und Ihre Konzentration. Sie werden weniger abgelenkt und somit auch weniger gestresst. Ohrstöpsel gibt es nahezu für jeden Typ Mensch: kleiner, größer, aus Wachs, Silikon oder Schaumstoff. Probieren Sie vielleicht auch einmal On-Ear-Kopfhörer aus. Diese haben den zusätzlichen Nutzen, dass sie Ihren Kollegen und Kolleginnen das Signal geben, dass Sie gerade nicht gestört werden möchten.

2. Telefonierzonen einrichten

Beschäftigte, die im Büro viel telefonieren (müssen), sollten so gut wie möglich von denjenigen getrennt werden, die weitestgehend ohne Telefonie arbeiten. Zum Beispiel könnten eigene Telefonbereiche eingerichtet werden, die räumlich abgetrennt und mit allem Nötigen ausgestattet sind. Am besten sind diese Bereiche mit Schalldämmungsmaterial ausgekleidet.

3. Regeln aufstellen

Ist eine räumliche Trennung nicht möglich, bietet es sich an, Regeln aufzustellen. Vereinbaren Sie mit Ihren Kolleginnen und Kollegen feste, telefonfreie Zeiten. Genauso können Sie sich darauf einigen, nur im Flüsterton miteinander zu sprechen. Geht ein Gespräch länger als eine Minute, sollten die Beteiligten einen separaten Raum aufsuchen (können).

4. Überall für eine gute Dämmung sorgen

Büros haben oftmals den Charakter, nur wenige Dinge an der Wand hängen zu haben. Glatte Wände reflektieren Schall sehr stark. Bilder, ästhetische Dämmmaterialien und Ähnliches schlucken bereits viel Lärm. So hallt es weniger. Außerdem können mobile Wände aufgestellt werden, die bei einer zusätzlichen Reduzierung des Lärms unterstützen. Teppichboden – auch wenn er nicht mehr ganz en vogue ist – ist nach wie vor eine der effektivsten Lärmschutzmaßnahmen. Hier gibt es speziell für Arbeitsräume geeignete Materialien.

5. Auch Geräte machen Lärm

Bei Neukauf von PCs, Laptops, Druckern und auch Beamern kann und sollte sich bereits nach der Lautstärke von den ensprechenden elektronischen Geräten erkundigt werden. Tipp: Geräte, die mit dem Prüfsiegel "Blauen Engel" ausgezeichnet sind, sind geräuschärmer. Wenn es die Möglichkeit gibt, einen extra Raum für den Drucker einzurichten, so sollte die Möglichkeit genutzt werden, um eine weitere Störquelle aus dem Arbeitsbereich zu entfernen.

Tags: Arbeitsplatz, Personal