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10
April 2020

5 Tipps, wie Sie sich gegen Lärm im Home-Office schützen können

Stellen Sie sich vor: Es ist Montagmorgen, 8 Uhr und Sie setzen sich topmotiviert an Ihren Schreibtisch im Home-Office. Es liegen einige Aufgaben vor Ihnen, die heute erledigt werden müssen. Gerade als Sie im Konzentrationsmodus angekommen sind, fängt der Nachbar an, Rasen zu mähen, Ihre Kinder im Spielzimmer nebenan kreischen herum und auch die Bauarbeiter auf der anderen Straßenseite starten in den neuen Arbeitstag – lautstark. Dies sind nur einige Beispiele für Lärm, der die Arbeit im Home-Office massiv stören und behindern kann. Doch was tun gegen lästige Lärmquellen? Wir geben Ihnen fünf Tipps und Tricks an die Hand, die Sie vor Lärmbelastung im Home-Office schützen. 

1. Gestalten Sie Ihren Arbeitsraum effektiv

Bereits die Raumgestaltung trägt ihren Teil zum Lärmschutz bei. Dicke Teppiche schützen im Home-Office vor Schall und ungünstigem Raumklang. Außerdem dienen jegliche raumeinnehmende Möbelstücke (wie z. B. Regale) der Schallminderung. Weiterhin können bei der Arbeitsplatzgestaltung Störquellen vermieden werden, indem beispielsweise das private Telefon, sofern es nicht beruflich genutzt wird, oder die Haustürklingel für eine gewisse Zeit ausgestellt werden. 

2. Denken Sie Ihren eigenen Chronotyp mit

Für Lärmbelastung in unserem (Arbeits-)Umfeld ist unter anderem auch die Uhrzeit verantwortlich. Da wir Menschen tagesaktive Wesen sind und am Tag sowohl arbeiten als auch unsere Freizeit gestalten, verursachen wir in diesen Zeiten besonders viel Lärm. Somit bietet es sich an, die Arbeitszeiten im Home-Office so zu verschieben, dass lärmreiche Stunden vermieden werden. Je nach Chronotyp kann die Arbeit am früheren Morgen oder am späteren Abend attraktiv sein, um bspw. dem Lärm der „Rush-Hour“ am Morgen zu entgehen. Setzen Sie sich dennoch klare Grenzen und halten Sie sich daran.

3. Legen Sie Pausen ein

Wenn selbst die penibelste strategische Planung nichts hilft und der Lärm die Arbeitszeit stört, dann sollten Sie auch einfach mal zwischendurch eine Pause einlegen. Anstatt sich zu ärgern und unkonzentriert weiterzuarbeiten, ist es oft hilfreicher, die Unterbrechung zu nutzen, sich etwas Gutes zu tun (z. B. einen Kaffee oder Tee kochen oder eine Ausgleichsübung machen) und dann entspannt an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Oft hat sich die Geräuschkulisse bis dahin schon wieder verändert.

4. Wechseln Sie Ihren Arbeitsraum

Wenn sich eine Pause nicht anbietet, so kann dem Lärm auch „entgangen“ werden, indem Sie buchstäblich das Zimmer verlassen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es im trauten Heim noch einen anderen Raum gibt, in den die Lärmkulisse nicht allzu störend vordringt. Idealerweise finden Sie jedoch einen ruhigen Raum, der dauerhaft zu Ihrem Home-Arbeitsplatz wird.

5. Schalten Sie die Umgebung stumm

Und wenn bei allen Bemühungen nichts weiterhilft, so sind zu guter Letzt unsere Alltagshelden – Kopfhörer und Ohrstöpsel – die Rettung in der Not. Hier ist es Typsache, welcher Alltagsheld sich anbietet. Manche Menschen können mit Kopfhörern und leiser Hintergrundmusik super arbeiten, andere bevorzugen lieber die komplette Ruhe, wofür sich Ohrstöpsel anbieten. Fällt die Entscheidung auf das Arbeiten mit Musik, so eignet sich besonders klassische Musik. Diese kann bei einigen Personen tatsächlich die Konzentration fördern, da der Kortex, der insbesondere für die Verarbeitung unserer Sinneswahrnehmung zuständig ist, aktiviert wird. Bei der Arbeit mit Ohrstöpseln gibt es Alternativen aus Silikon oder Wachs, die in jeder Apotheke erhältlich sind. Das korrekte Einsetzen will gelernt sein.

Alles in allem gibt es viele Möglichkeiten, um den Einfluss von Störquellen im Home-Office zu reduzieren. Gefordert werden dabei oft unsere Kreativität, unser Krisenmanagement und unsere Fähigkeit, mit Veränderungen umzugehen.

Wenn Sie weitere Fragen zum Thema Home-Office haben, melden Sie sich gerne per Mail bei uns.

Tags: Home-Office, Arbeitsplatz