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Aus den Aktivitäten des IFBG

02
Januar 2017

Aufsuchende Gesundheitsförderung bei Zurich gestartet

Mit 55.000 Beschäftigten in 170 Ländern – davon 5.500 in Deutschland – zählt Zurich zu den größten Versicherern für Privat-, Gewerbe und Industriekunden. Eine tragende Säule der Unternehmensphilosophie ist es, Menschen zu helfen, sich selbst und das was ihnen lieb ist bestmöglich zu schützen. Dies beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Kunden des Konzerns mit Schweizer Wurzeln, sondern auch auf dessen Beschäftigte. Aus diesem Grund hat das Unternehmen schon vor Jahren ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement etabliert. Im Fokus stehen seitdem auch originelle Gesundheitslösungen für die Beschäftigten, die dazu beitragen, Beschwerden zu reduzieren, wertvolle Lebensqualität zu gewinnen und – ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie – das zu schützen, was besonders wertvoll ist: ihre Gesundheit.

Online, offline, kombiniert – vielfältige Lösungen

Zu diesen innovativen Lösungen zählen nun auch aufsuchende Gesundheitsangebote, also Maßnahmen, die in direkter Arbeitsplatznähe und während der Arbeitszeit stattfinden. An insgesamt zehn deutschen Unternehmensstandorten werden nun Zurich-Beschäftigte von qualifizierten Trainerinnen und Trainern aufgesucht und vor Ort aktiviert. Je nach Standort können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an funktionalen Kleingruppentrainings in direkter Arbeitsplatznähe teilnehmen (1), ein bewegungsbezogenes Online-Tool nutzen (2) oder eine Kombination der beiden genannten Maßnahmen in Anspruch nehmen (3). Hierfür arbeitet Zurich mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) – einer Ausgründung von Experten der Universitäten Konstanz, München (TU) und Karlsruhe (KIT) – sowie dem Münchner Unternehmen movement24 zusammen.

Wissenschaftliche Evaluation des gesamten Projekts

Das eingesetzte Online-Tool ermöglicht es den Beschäftigten, jederzeit Trainingspläne zu erhalten, die sie bei der Durchführung einer kurzen Bewegungseinheit am Arbeitsplatz unterstützen. Der Trainingsschwerpunkt liegt hierbei vor allem auf einer Kräftigung und Mobilisation des Rücken- und Nackenbereichs. Der Clou an diesem Tool: Durch eine kurze Bewegungsanalyse können sich Beschäftigte einen individuellen Trainingsplan erstellen lassen. Zudem werden die Trainierenden durch eine Erinnerungsfunktion, deren Häufigkeit sich individuell anpassen lässt, regelmäßig dazu angehalten, sich kurzzeitig zu bewegen.

Die Effekte und die Akzeptanz der verschiedenen Maßnahmen werden von den Experten des IFBG mittels Ergebnis- und Prozessevaluation wissenschaftlich überprüft und nach Projektende präsentiert. Diese Form der wissenschaftlichen Begleitung hat bereits bei anderen aufsuchenden Projekten stattgefunden wie etwa bei L’Oréal, dem Landkreis Calw oder dem Polizeipräsidium Karlsruhe.

Haben Sie Interesse am Konzept der aufsuchenden Gesundheitsförderung? Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@ifbg.eu oder verwenden Sie unser Kontaktformular. Hier geht es zu unserer spezifischen Themenseite für Gesundheitsanalysen, Mitarbeiterbefragung etc.

Sie haben Interesse am Online-Tool und möchten mehr über die Einsatzmöglichkeiten erfahren? Hier gelangen Sie zu einer kostenlosen Probeversion des Online-Tools.

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