Aktuelles

Aus den Aktivitäten des IFBG

28
Februar 2019

Bislang kleinstes Befragungsprojekt im Rahmen des BGM-Beschäftigtenbarometers endet

Die Phorms Education SE mit Sitz in Berlin ist ein Unternehmen, das organisatorisch und finanziell bei der Gründung von privaten Schulen und Kindertagesstätten hilft. Alle Kitas und Schulen haben das gleiche pädagogische Konzept, das sich aber mit den staatlichen Konzepten verbindet. Zum Phorms-Netzwerk gehören sieben bilinguale, deutsch-englische Kitas, Grundschulen und Gymnasien im offenen Ganztagsbetrieb sowie die Heidelberg International School (H.I.S.). Die Schulen und Kitas in freier Trägerschaft gibt es in Berlin-Mitte und Berlin-Zehlendorf, Neckarsulm/Heilbronn, Frankfurt City und Frankfurt Taunus, Hamburg und München.

Handlungsbedarfe von rund 80 Beschäftigten identifizieren

Rund 80 Beschäftigte arbeiten für die Beratung und Betreuung der Kitas und Schulen am Standort der Zentrale in Berlin. Diese Aufgabe kann nur von einer gesunden Belegschaft langfristig erfolgreich bewältigt werden, weswegen bei der Phorms Education SE ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) eine wichtige Rolle spielt. Hierfür arbeitet das Unternehmen seit 2018 mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) zusammen. Ziel der Kooperation ist die fortlaufende Verbesserung der Gesundheitssituation für alle Beschäftigten der Phorms Education SE. Das Unternehmen hat sich dazu entschlossen, am BGM-Beschäftigtenbarometer – dem gemeinsamen Befragungsprojekt des IFBG und der Techniker Krankenkasse – teilzunehmen und eine wissenschaftlich fundierte Gesundheitsanalyse durchführen zu lassen. Denn auch innerhalb einer eher kleinen Belegschaft lassen sich zahlreiche Handlungsbedarfe ausmachen.

COPSOQ und weitere wissenschaftlich fundierte Skalen

Die gesundheitsbezogene Mitarbeiterbefragung ging Anfang November 2018 mit einer Laufzeit von drei Wochen ins Feld. Die Verantwortlichen entschieden sich dabei für eine onlinebasierte Befragung, die insbesondere Fragen zu den psychosozialen Anforderungen beinhaltete. Als zentrales Befragungsinstrument kam der Copenhagen Psychosocial Questionnaire (COPSOQ) zum Einsatz – ergänzt durch weitere wissenschaftlich fundierte Skalen. Damit unternahm Phorms Education SE einen wichtigen Schritt in Richtung Erfüllung der gesetzlichen Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung.

Ergebnisreport mit Handlungsempfehlungen

Jan Schaller, Analyse-Experte des IFBG, stellte die im Rahmen der Befragung zu Tage getretenen Erkenntnisse bei einer Ergebnispräsentation im Februar 2019 vor und fertigte zudem einen detaillierten Ergebnisreport an. Dieser informiert die Unternehmensverantwortlichen darüber, wie es um die psychosozialen Belastungen und Beanspruchungen innerhalb der Organisation bestellt ist. Aber auch auf den Gesundheitszustand, das Gesundheitsverhalten sowie die Wünsche der Beschäftigten geht der Ergebnisreport ein. Des Weiteren formuliert das IFBG darin konkrete Handlungsempfehlungen.

Individueller Gesundheitsbericht auch für die Beschäftigten

Auch die Beschäftigten der Zentrale der Phorms Education SE profitierten unmittelbar von der Gesundheitsbefragung. Auf der Grundlage ihrer anonymisierten Angaben erhielten sie eine individuelle Rückmeldung zu ihrem Gesundheitsverhalten (z. B. Schlaf, Ernährung, Bewegung) und zu ihrem Gesundheitszustand (z. B. körperliche Beschwerden). Dies geschah in Form eines persönlichen Health-Reports. Dabei handelt es sich um einen ausführlichen Gesundheitsbericht, der jedem einzelnen Beschäftigten mit Hilfe eines Ampelsystems verdeutlicht, wie er im Vergleich zu seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie der deutschen Erwerbsbevölkerung abschneidet und auf welche Weise er sein Aktivitäts-, Schlaf- oder Ernährungsverhalten optimieren kann. Zudem werden darin auch konkrete Gesundheitstipps gegeben.

Mehr zur Gestaltung und dem Nutzen der Health-Reports erfahren Sie hier.

Tags: Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM-Beschäftigtenbarometer, Gesundheitsanalyse, Gesundheitsanalysen, Gesundheitsbefragung, Psychische Gefährdungsbeurteilung, Health Report