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Aus den Aktivitäten des IFBG

12
November 2016

Datenschutz vor dem Hintergrund der digitalen Betrieblichen Gesundheitsförderung

Mit sehr hoher Geschwindigkeit und in einer nahezu unüberschaubaren Vielfalt verbreiten sich digitale Technologien wie Gesundheits-Apps, Wearables und Gesundheits-Portale auf dem Gesundheitsmarkt. Auch in vielen Unternehmen und Behörden werden diese virtuellen Gesundheitshelfer bereits erfolgreich im Kontext Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) eingesetzt.

Zwangsläufig sehen sich immer mehr Personal- und Gesundheitsverantwortliche daher mit der Frage konfrontiert, wie es um den Schutz der mitunter hochsensiblen Daten bestellt ist. Welche Vorkehrungen sind zu treffen, um Missbrauch zu verhindern? Und wie sollten Beschäftigte informiert und eingebunden werden, um bestehende Bedenken zu mindern?

Einwilligung als Kernstück

Möchte ein Unternehmen Maßnahmen der digitalen Gesundheitsförderung im Betrieb umsetzen und hierzu von der Belegschaft personenbezogene Daten erheben, müssen gewisse Grundprinzipien berücksichtigt werden. Zudem sollte im höchstpersönlichen Bereich der Erfassung von Gesundheitsdaten für Zwecke der BGF jeder betroffene Beschäftigte selbst sein Einverständnis geben. Mit einer entsprechenden Einwilligung drückt der Beschäftigte im Vorfeld dieses Einverständnis mit der Datenerhebung, -nutzung und -verarbeitung aus. Sie verleiht dem gesamten Datenumgang eine sichere Rechtsgrundlage. Im Kontext E-Health im Betrieb müssen bei der Einwilligung besondere Herausforderungen berücksichtigt werden, schließlich handelt es sich um sensible Daten zum mehr oder weniger guten Gesundheitszustand, die in einem Umfeld erfasst werden, in dem Leistung beziehungsweise Leistungsfähigkeit eine ganz entscheidende Rolle spielen.

Antworten auf Fragen rund um den Datenschutz im BGM

Wie eine solche Einwilligung in der Praxis genau ausgestaltet sein sollte und was sonst noch zu beachten ist,  darauf gehen Dr. Fabian Krapf und Dr. Utz Niklas Walter (beide Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung – IFBG) sowie Rechtsanwalt Uwe Klaus Schneider (Kanzlei Vogel & Partner) in einem Beitrag im PERSONALMAGAZIN (12/16) ein. Auch auf viele weitere wichtige Fragestellungen rund um den Datenschutz im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) gehen die Gesundheitsexperten des IFBG und der Fachanwalt für IT-Recht ein.

Den Beitrag können Sie hier als PDF-Download erhalten.

Falls Sie weitergehendes Interesse am Thema Digitale BGF haben, können Sie sich auch auf unserer Themenseite digitale-bgf.ifbg.eu informieren oder uns jederzeit per E-Mail kontaktieren: info@ifbg.eu.

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