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Aus den Aktivitäten des IFBG

24
September 2018

Erreichbarkeit im Job: Flexible Lösungen sind besser als starre Regeln

Für die einen Segen, für die anderen Fluch: Mit dem Dienst-Smartphone können Arbeitnehmer von überall aus Geschäftliches erledigen. Abends auf dem Sofa noch einmal kurz die Mails checken, Termine bestätigen, Erinnerungen schreiben – alles super praktisch, aber auch nicht unproblematisch. Eine aktuelle Studie des Leibnitz Instituts für Arbeitsforschung hat untersucht, welche gesundheitlichen Folgen es für Arbeitnehmer hat, wenn sie nach Feierabend Dienstmails bearbeiten. Es sei enorm kräftezehrend, zwischen den Rollen als Privatperson und Beschäftigtem hin- und herzuwechseln und dadurch ständig einem Druck ausgesetzt zu sein, es sowohl der Familie als auch dem Chef recht machen zu wollen. In einigen Unternehmen gibt es bereits Maßnahmen, wie z. B. Mailsperren ab einer bestimmten Uhrzeit, an Wochenenden und im Urlaub, die diese ständige Erreichbarkeit regulieren wollen.

"Flexible Lösungen sind hierbei immer besser als starre Regeln", sagt Dr. Utz Niklas Walter vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) in einem Interview mit dem Südkurier. "Manche Arbeitnehmer fänden es besser, vielleicht noch am frühen Abend etwas für die Arbeit erledigen zu können. Ideal wäre es deshalb, die Mitarbeiter in den Entscheidungsprozess einzubeziehen und Vorschläge machen zu lassen", so der Experte des IFBG.

Hier gelangen Sie zum ausführlichen Bericht im Südkurier.

Tags: Dienst-Smartphone, ständige Erreichbarkeit, Achtsamkeit, Interview