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28
Oktober 2019

Feldphase der Gesundheitsbefragung bei Kraftanlagen Heidelberg beendet

Die Kraftanlagen Heidelberg GmbH ist ein führendes Serviceunternehmen im Bereich konventioneller und nuklearer Energietechnik und greift auf einen Erfahrungsschatz zurück, der in mehr als 90 Jahren erfolgreicher Tätigkeit in der Energie- und Anlagentechnik angewachsen ist. Die ca. 300 Mitarbeiter und Mitarbieterinnen entwickeln maßgeschneiderte Leistungspakete, die den gesetzlichen Auflagen und Vorschriften ebenso entsprechen, wie den individuellen Kundenanforderungen. Damit die vielfältigen Tätigkeiten dieser Beschäftigten so präzise und konzentriert erfolgen können, wie es erforderlich ist, braucht das Unternehmen die volle Tatkraft seiner Beschäftigten. Denn eine Firma kann nur mit einer gesunden Belegschaft langfristig erfolgreich sein, weswegen bei der Kraftanlagen Heidelberg GmbH ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) eine wichtige Rolle spielt. Hierfür arbeitet das Unternehmen im Rahmen des BGM-Beschäftigtenbarometers mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) und der Techniker Krankenkasse (TK) zusammen. Ziel der Kooperation ist die fortlaufende Verbesserung der Gesundheitssituation für alle Beschäftigten.

Wissenschaftlich fundierte Skalen

Um dieses Ziel zu erreichen, führen die Kraftanlagen Heidelberg GmbH und die Experten des IFBG eine gesundheitsbezogene Mitarbeiterbefragung durch, die im September mit einer Laufzeit von drei Wochen ins Feld ging. Anhand dieser sollen konkrete Handlungsfelder für die nächsten Monate und Jahre identifiziert werden. Als Verfahren der Bedarfsermittlung haben sich die Verantwortlichen für eine onlinebasierte Befragung entschieden, die insbesondere Fragen zu den psychosozialen Anforderungen beinhaltet. Für die Beschäftigten ohne Internetzugang wurden Printfragebögen zur Verfügung gestellt. Als zentrales Befragungsinstrument kam der Copenhagen Psychosocial Questionnaire (COPSOQ) zum Einsatz – ergänzt durch weitere wissenschaftlich fundierte Skalen. Damit unternahm die Kraftanlagen Heidelberg GmbH auch einen wichtigen Schritt in Richtung Erfüllung der gesetzlichen Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung. 

Ergebnisreport mit Handlungsempfehlungen

Sonja Maroscheck, Projektmanagerin beim IFBG, stellt Ende 2019 die im Rahmen der Befragung zu Tage getretenen Erkenntnisse bei einer Ergebnispräsentation in Heidelberg vor und wird zudem – gemeinsam mit den Statistikexperten des IFBG – einen detaillierten Ergebnisreport anfertigen. Dieser informiert die Unternehmensverantwortlichen darüber, wie es um die psychosozialen Belastungen und Beanspruchungen innerhalb der Organisation bestellt ist. Aber auch auf den Gesundheitszustand, das Gesundheitsverhalten sowie die Wünsche der Beschäftigten geht der Ergebnisreport ein. Des Weiteren formuliert das IFBG konkrete Handlungsempfehlungen.

Individueller Gesundheitsbericht auch für die Beschäftigten

Auch die Beschäftigten der Kraftanlagen Heidelberg GmbH profitieren unmittelbar von der Gesundheitsbefragung. Auf der Grundlage ihrer anonymisierten Angaben erhalten sie eine individuelle Rückmeldung zu ihrem Gesundheitsverhalten (z. B. Schlaf, Ernährung, Bewegung) und zu ihrem Gesundheitszustand (z. B. körperliche Beschwerden). Dies geschieht in Form eines persönlichen Health-Reports. Dabei handelt es sich um einen ausführlichen Gesundheitsbericht, der jedem einzelnen Beschäftigten mit Hilfe eines Ampelsystems verdeutlicht, wie er im Vergleich zu seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie der deutschen Erwerbsbevölkerung abschneidet und auf welche Weise er sein Aktivitäts-, Schlaf- oder Ernährungsverhalten optimieren kann. Zudem werden darin auch konkrete Gesundheitstipps gegeben.

Mehr zur Gestaltung und dem Nutzen des Health-Reports erfahren Sie hier.

Sie interessieren sich für das BGM-Beschäftigtenbarometer? Mehr darüber erfahren Sie hier.

Tags: Arbeitsplatz, Betriebliche Gesundheitskommunikation, Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, BGM-Beschäftigtenbarometer, Gesundheitsanalyse, Gesundheitsanalysen, Gesundheitsbefragung, Personal, Psychische Gefährdungsbeurteilung