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Aus den Aktivitäten des IFBG

07
März 2016

Gesundheitsanalyse beim „Gesunden Arbeitgeber“ Sparda-Bank München eG

Gesundheitsanalyse beim „Gesunden Arbeitgeber“ Sparda-Bank München eG

Im Jahr 2015 wurde die Sparda-Bank München eG erneut zu Bayerns besten Arbeitgebern durch das Great Place to Work Institut ausgezeichnet – und das zum 9. Mal in Folge. Bewertet wurde dabei die Arbeitsplatzkultur nach Kriterien wie Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Teamgeist und Stolz. Darüber hinaus konnte sich die Sparda-Bank München eG im selben Jahr durch die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsdienstleister machtfit als „Gesunder Arbeitgeber“ auszeichnen. Die rund 700 Mitarbeiter haben die Möglichkeit, an etwa 15 vergünstigten Angeboten auf einer innovativen Gesundheitsplattform teilzunehmen.

Systematischer Ausbau des BGM mit Hilfe der Gesundheitsanalyse

Um das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) auf systematische Weise auszubauen, wurde Mitte des Jahres 2015 eine umfassende Gesundheitsanalyse durchgeführt. Dabei arbeitete die Sparda-Bank München eG mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) zusammen, einem Zusammenschluss von Wissenschaftlern der Universitäten Konstanz, Karlsruhe (KIT) und München (TU). Insbesondere die Aspekte Gesundheitsverhalten, Gesundheitszustand, körperliche Beschwerden und psychische Belastungen wurden in diesem Rahmen untersucht.

Die Gesundheitsanalyse erfolgte vorrangig durch eine Online-Erhebung und lieferte wertvolle Erkenntnisse, aus denen sich spezifische Handlungsempfehlungen ableiten ließen. So sind Beschäftigte der Führungsebene beispielsweise erhöhten quantitativen und kognitiven Stressfaktoren ausgesetzt, während Beschäftigte ohne Führungsverantwortung tendenziell Stress durch unzureichenden Einfluss bei der Arbeit empfinden. Diese beiden Faktoren, die als sog. Stressoren bezeichnet werden können, gilt es im Nachgang der Erhebung genauer zu untersuchen und ihre wesentlichen Auslöser zu identifizieren. Darüber hinaus erscheint eine Sensibilisierung für das Thema Präsentismus (die Anwesenheit bei der Arbeit trotz Erkrankung) sowie eine Optimierung in den grundlegenden Bereichen Ernährung und Bewegung sinnvoll. In Zusammenhang mit den Arbeitsverhältnissen wären zudem Maßnahmen der Ergonomie empfehlenswert, die eine Reduktion körperlicher Beschwerden begünstigen.

Weitere Schritte: Aufbau eines Kennzahlenmanagements

Die positiven Entwicklungen im BGM der Sparda-Bank München eG haben die Verantwortlichen zu einer Fortführung der Zusammenarbeit mit dem IFBG veranlasst. So wird aktuell ein ganzheitliches Kennzahlenmanagement aufgebaut, das aussagekräftige Kennzahlen für ein effektives BGM identifizieren und selbiges damit messbar machen soll. Darüber hinaus bildet ein Großteil der Aspekte der Gesundheitsanalyse von 2015 Möglichkeiten für eine Folgeerhebung im Jahr 2017.

Mehr Informationen zu den Gesundheitsanalysen des IFBG erfahren Sie hier.

Tags: Gesundheitsanalysen, Kennzahlenmanagement