Aktuelles

Aus den Aktivitäten des IFBG

27
April 2018

Gesundheitsbefragung bei der DAK-Gesundheit gestartet

Die DAK-Gesundheit gehört mit rund 5,8 Millionen Versicherten zu den größten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Über 10.000 Beschäftigte arbeiten für die Beratung und Betreuung der Kunden der DAK-Gesundheit. Diese verantwortungsvolle Aufgabe kann nur von einer gesunden Belegschaft langfristig erfolgreich bewältigt werden, weswegen bei der DAK-Gesundheit ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) eine wichtige Rolle spielt. Hierfür arbeitet die Krankenkasse mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) zusammen. Ziel der Kooperation ist die fortlaufende Verbesserung der Gesundheitssituation für alle Beschäftigten der DAK-Gesundheit.

Wissenschaftlich fundierte Skalen

Um dieses Ziel zu erreichen, führen die DAK-Gesundheit und die Wissenschaftler des IFBG eine gesundheitsbezogene Mitarbeiterbefragung durch, die Anfang April 2018 mit einer Laufzeit von drei Wochen ins Feld gegangen ist. Anhand dieser sollen konkrete Handlungsfelder für die nächsten Monate und Jahre identifiziert werden. Als Verfahren der Bedarfsermittlung haben sich die Verantwortlichen für eine onlinebasierte Befragung entschieden, die insbesondere Fragen zu den psychosozialen Anforderungen beinhaltet. Als zentrales Befragungsinstrument wird der Copenhagen Psychosocial Questionnaire (COPSOQ) zum Einsatz kommen – ergänzt durch weitere wissenschaftlich fundierte Skalen. Damit unternimmt die DAK-Gesundheit einen wichtigen Schritt in Richtung Erfüllung der gesetzlichen Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung. 

Ergebnisreport mit Handlungsempfehlungen

Die Experten des IFBG stellen die im Rahmen der Befragung zu Tage getretenen Erkenntnisse bei einer Ergebnispräsentation vor und fertigen zudem einen detaillierten Ergebnisreport an. Dieser informiert die Unternehmensverantwortlichen darüber, wie es um die psychosozialen Belastungen und Beanspruchungen innerhalb der Organisation bestellt ist. Aber auch auf den Gesundheitszustand, das Gesundheitsverhalten sowie die Wünsche der Beschäftigten geht der Ergebnisreport ein. Des Weiteren formuliert das IFBG konkrete Handlungsempfehlungen.

Individueller Gesundheitsbericht auch für die Beschäftigten

Auch die Beschäftigten der DAK-Gesundheit profitieren unmittelbar von der Gesundheitsbefragung: Auf der Grundlage ihrer anonymisierten Angaben erhalten sie eine individuelle Rückmeldung zu ihrem Gesundheitsverhalten (z. B. Schlaf, Ernährung, Bewegung) und zu ihrem Gesundheitszustand (z. B. körperliche Beschwerden). Dies geschieht in Form eines persönlichen Health-Reports. Dabei handelt es sich um einen ausführlichen Gesundheitsbericht, der jedem einzelnen Beschäftigten mit Hilfe eines Ampelsystems verdeutlicht, wie er im Vergleich zu seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie der deutschen Erwerbsbevölkerung abschneidet und auf welche Weise er sein Aktivitäts-, Schlaf- oder Ernährungsverhalten optimieren kann. Zudem werden darin auch konkrete Gesundheitstipps gegeben.

Mehr zur Gestaltung und dem Nutzen des Health-Reports erfahren Sie hier.

Tags: Gesundheitsanalyse, Bedarfsanalyse, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Health Report, Psychische Gefährdungsbeurteilung