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Aus den Aktivitäten des IFBG

12
Februar 2019

Gesundheitsbefragung bei Heinrich Kopp endet mit Ergebnispräsentation

Die Heinrich Kopp GmbH, ansässig in Kahl am Main, entwickelt, fertigt und vertreibt seit 1927 ein breites Spektrum an Steckdosenleisten und Schaltern bis zu Smart-Home-Lösungen für die Elektroinstallation. Das Unternehmen hat 313 Mitarbeiter und bietet mit über 7.000 Artikeln eine große Auswahl an Artikeln. Damit diese Vielzahl an Produkten angeboten werden kann, braucht das Unternehmen die volle Tatkraft seiner Beschäftigten. Denn eine Firma kann nur mit einer gesunden Belegschaft langfristig erfolgreich sein, weswegen bei der Heinrich Kopp GmbH ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) eine wichtige Rolle spielt. Hierfür arbeitet das Unternehmen im Rahmen des BGM-Beschäftigtenbarometers mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) und der Techniker Krankenkasse (TK) zusammen. Ziel der Kooperation ist die fortlaufende Verbesserung der Gesundheitssituation für alle Beschäftigten.

Wissenschaftlich fundierte Skalen

Um dieses Ziel zu erreichen, führten die Heinrich Kopp GmbH und die Experten des IFBG eine gesundheitsbezogene Mitarbeiterbefragung durch, die Anfang November 2018 mit einer Laufzeit von vier Wochen ins Feld gegangen ist. Anhand dieser sollen konkrete Handlungsfelder für die nächsten Monate und Jahre identifiziert werden. Als Verfahren der Bedarfsermittlung haben sich die Verantwortlichen für eine onlinebasierte Befragung entschieden, die insbesondere Fragen zu den psychosozialen Anforderungen beinhaltet. Als zentrales Befragungsinstrument kam der Copenhagen Psychosocial Questionnaire (COPSOQ) zum Einsatz – ergänzt durch weitere wissenschaftlich fundierte Skalen. Damit unternahm die Heinrich Kopp GmbH auch einen wichtigen Schritt in Richtung Erfüllung der gesetzlichen Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung. 

Ergebnisreport mit Handlungsempfehlungen

Hannah Tendyck und Jan Schaller, wissenschaftliche Berater beim IFBG, stellten die im Rahmen der Befragung zu Tage getretenen Erkenntnisse Anfang dieses Jahres bei einer Ergebnispräsentation in Kahl am Main vor und fertigten zudem einen detaillierten Ergebnisreport an. Dieser informiert die Unternehmensverantwortlichen darüber, wie es um die psychosozialen Belastungen und Beanspruchungen innerhalb der Organisation bestellt ist. Aber auch auf den Gesundheitszustand, das Gesundheitsverhalten sowie die Wünsche der Beschäftigten geht der Ergebnisreport ein. Des Weiteren formulierte das IFBG konkrete Handlungsempfehlungen.

Individueller Gesundheitsbericht auch für die Beschäftigten

Auch die Beschäftigten der Heinrich Kopp GmbH profitieren unmittelbar von der Gesundheitsbefragung: Auf der Grundlage ihrer anonymisierten Angaben erhalten sie eine individuelle Rückmeldung zu ihrem Gesundheitsverhalten (z. B. Schlaf, Ernährung, Bewegung) und zu ihrem Gesundheitszustand (z. B. körperliche Beschwerden). Dies geschieht in Form eines persönlichen Health-Reports. Dabei handelt es sich um einen ausführlichen Gesundheitsbericht, der jedem einzelnen Beschäftigten mit Hilfe eines Ampelsystems verdeutlicht, wie er im Vergleich zu seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie der deutschen Erwerbsbevölkerung abschneidet und auf welche Weise er sein Aktivitäts-, Schlaf- oder Ernährungsverhalten optimieren kann. Zudem werden darin auch konkrete Gesundheitstipps gegeben.

Mehr zur Gestaltung und dem Nutzen des Health-Reports erfahren Sie hier.

Sie interessieren sich für das BGM-Beschäftigtenbarometer? Mehr darüber erfahren Sie hier.

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