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31
Juli 2019

Gesundheitsbefragung beim Jobcenter Lkr. Esslingen endet mit Ergebnispräsentation

Die Beschäftigten des Jobcenters Landkreis Esslingen unterstützen leistungsberechtigte Menschen bei der Sicherung eines menschenwürdigen Lebens für sich und ihre Familien. Oberstes Ziel ist die nachhaltige Integration in Arbeit und Ausbildung. Darüber hinaus helfen sie Perspektiven aufzubauen und ermöglichen Menschen so eine Zukunft. Sie übernehmen damit wichtige gesellschaftliche Aufgaben auf der Basis des Sozialgesetzbuchs II. 

Dies alles kann von den Beschäftigten nur erfolgreich geleistet werden, wenn sie gesund und leistungsfähig sind. Deswegen spielt beim Jobcenter Landkreis Esslingen ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) eine entscheidende Rolle. Hierfür arbeitet die Einrichtung seit November 2018 mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) zusammen. Ziel der Kooperation ist die fortlaufende Verbesserung der Gesundheitssituation für alle Beschäftigten.

Gesundheitsbefragung zur Bedarfsermittlung

Um dieses Ziel zu erreichen, führten das Jobcenter Landkreis Esslingen und die Experten des IFBG eine gesundheitsbezogene Bedarfsanalyse durch, anhand derer konkrete Handlungsfelder für die nächsten Monate und Jahre identifiziert werden sollten. Kern des ganzen Prozesses war eine umfassende Gesundheitsbefragung. Durch vorgeschobene Interviews mit einzelnen Beschäftigten des Jobcenters konnten wichtige Ergänzungen des Fragebogens vorgenommen werden. Ein Steuerungskreis aus Teamleitern, Geschäftsführung, Personalrat und weiteren Akteuren war für die interne Kommunikation und Abstimmung zuständig. Die Befragung endete am 29.03.2019. Damit hat das Jobcenter Landkreis Esslingen auch einen wichtigen Schritt in Richtung Erfüllung der gesetzlichen Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung unternommen.

Ergebnispräsentation auf der Personalversammlung

Sonja Maroscheck, Expertin des IFBG, stellte die im Zusammenhang mit der Befragung zu Tage getretenen Erkenntnisse im Juni 2019 im Rahmen einer Personalsversammlung vor. Darüber hinaus erhielten die Gesundheitsverantwortlichen des Jobcenters im Vorhinein die ausführlichen Ergebnisse. Diese informieren darüber, wie es um die psychosozialen Belastungen und Beanspruchungen innerhalb der Organisation bestellt ist. Aber auch auf den Gesundheitszustand, das Gesundheitsverhalten sowie die Wünsche der Beschäftigten geht die detaillierte Präsentation ein. Des Weiteren werden konkrete Handlungsempfehlungen formuliert. Der Personalrat und die Geschäftsführung greifen erste weiterführende Maßnahmen bereits im 2. Halbjahr 2019 auf, u.a. Augentraining oder angemessene aktivierungssteigernde Maßnahme während des Arbeitstages.

Individueller Gesundheitsbericht für die Beschäftigten

Auch die Beschäftigten des Jobcenters Landkreis Esslingen profitierten unmittelbar von der Gesundheitsbefragung. Auf der Grundlage ihrer anonymisierten Angaben erhielten sie eine individuelle Rückmeldung zu ihrem Gesundheitsverhalten (z. B. Schlaf, Ernährung, Bewegung) und zu ihrem Gesundheitszustand (z. B. körperliche Beschwerden). Dies geschah in Form eines persönlichen Health-Reports. Dabei handelt es sich um einen ausführlichen Gesundheitsbericht, der jedem einzelnen Beschäftigten mit Hilfe eines Ampelsystems verdeutlicht, wie er im Vergleich zu seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie der deutschen Erwerbsbevölkerung abschneidet und auf welche Weise er sein Aktivitäts-, Schlaf- oder Ernährungsverhalten optimieren kann. Zudem werden darin auch konkrete Gesundheitstipps gegeben und Ansprechpartner benannt.

Mehr zur Gestaltung und dem Nutzen des Health-Reports erfahren Sie hier.

Tags: Bedarfsanalyse, Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Gesundheitsanalyse, Gesundheitsanalysen, Gesundheitsbefragung, Gesundheitszustand, Health Report, Mitarbeiterbefragung, Psychische Gefährdungsbeurteilung