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Aus den Aktivitäten des IFBG

12
Dezember 2017

Gesundheitskommunikation – Herausforderungen und Lösungen für Unternehmen

Das Angebot Ihres Unternehmens zur Förderung der betrieblichen Gesundheit ist vielfältig und ansprechend – aber dennoch macht keiner mit?

Die Frage, wie Organisationen Ihre Beschäftigten im Zuge der BGF erreichen können, wird in den nächsten 5 Jahren noch bedeutsamer. Das hat die groß angelegte, deutschlandweite Trendstudie „whatsnext – Gesund arbeiten in der digitalen Arbeitswelt“ des Instituts für Betriebliche Gesundheitsförderung (IFBG) ergeben, die in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse (TK) und der Haufe Gruppe durchgeführt wurde. Über 800 Geschäftsführende, Personaler und BGM-Verantwortliche haben sich zu den größten Herausforderungen heute und in der Zukunft geäußert.

Der Aufbau, die Implementierung und die Aufrechterhaltung eines ganzheitlichen BGM ist keine leichte Aufgabe und erfordert eine systematische Planung mit klaren Zielen und einer durchdachten Vorgehensweise. Dabei hat sich gezeigt, dass für die erfolgreiche Umsetzung geplanter Maßnahmen der Faktor Kommunikation eine der wichtigsten Voraussetzungen ist. 

Vom Gesundheitspartner bis zum Schlafbotschafter

Ein erfolgreicher Lösungsansatz, um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist die Einbindung und Ausbildung interner Beschäftigter für das BGM. Im Rahmen von Schulungen werden Beschäftigte so ausgebildet, dass sie als effektive Multiplikatoren der BGM-Verantwortlichen fungieren. Beispiele aus der betrieblichen Praxis sind:

·      Gesundheitspartner

·      Gesundheitsbotschafter

·      Gesundheitsguides

·      Gesundheitslotsen

·      Bewegungsmultiplikatoren

·      Ergo-Scouts

·      Ergo-Praktiker

·      Schlafbotschafter

Das IFBG hat in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Behörden bereits zahlreiche solcher Schulungen konzipiert und durchgeführt.

Gesundheitskommunikation lohnt sich

Ob Schlafbotschafter, Bewegungsmultiplikator oder Gesundheitslotse – abhängig von der jeweiligen Unternehmenssituation und den spezifischen Zielen kann ein passendes Modell gewählt und bei Bedarf an individuelle Bedürfnisse angepasst werden. So kann man den optimalen BGM-Multiplikator ausbilden lassen und gesundheitsfördernde Pläne effektiv in die Tat umsetzen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass durch interne Multiplikatoren die Beteiligung an Aktionen des Gesundheitsmanagements steigt, das Bewusstsein für die Wichtigkeit gesundheitsfördernder Maßnahmen verbessert wird und Herausforderungen (z. B. kulturelle Unterschiede, zeitliche Ressourcen, Erreichbarkeit) erfolgreich begegnet werden kann. 

Unser Fazit und Credo: Mehr Gesundheit durch mehr Kommunikation!

Tags: Gesundheitskommunikation, Gesundheitslotse