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12
Juni 2020

Great News des Monats Juni

High-Five, Great News

Wir sind der Meinung, dass in der Medienberichterstattung seit Jahren eher die negativen Nachrichten überwiegen und viele schöne Dinge, die tagtäglich auf diesem Planeten passieren, zu sehr in den Hintergrund rücken. Daher haben wir die Rubrik „Great News“ ins Leben gerufen. Einmal im Monat erfreuen wir Sie fortan mit positiven und erstaunlichen Neuigkeiten in Bezug auf die Themen Gesundheit, Betriebliche Gesundheitsförderung und Arbeitsleben. Hier das Beste aus dem Monat Juni:

1. Neuseeland hat keine aktiven Corona-Fälle mehr

Die neuseeländische Regierungschefin Jacinda Ardern erklärt ihr Land offiziell für Corona-Virus-frei. Der vorläufig letzte Infizierte im Land wurde als genesen befunden, zudem gab es seit mehr als zwei Wochen keine Neuinfektionen mehr. Nun sollen laut Premierministerin nahezu alle Einschränkungen innerhalb des Landes aufgehoben werden. Die Einreisebeschränkung nach Neuseeland bleibt bestehen, abgesehen davon dürfen jedoch Veranstaltung jeder Art wieder ohne Abstandsregelungen stattfinden, dasselbe gilt für den Einzelhandel, das Gastgewerbe und der Personennahverkehr.

2. Personaltausch statt Personalverlust

In vielen Firmen herrscht aktuell Stillstand, während andere Branchen durch den krisenbedingten Personalmangel stark gefordert sind. Was also tun? Die Personalberatung Lee Hecht Harrison (LHH) hat die "Employment Bridge" entwickelt. Dies ist ein Mitarbeitertauschprogramm für Unternehmen in der Corona-Krise: Aktuell vermittelt LHH 6.000 Beschäftigte an andere Unternehmen. Diese gegenseitige Mitarbeiter-Aushilfe trägt dazu bei, dass die eine Seite ihre Mitarbeiter-Talente halten kann und die andere Partie in ihrer Personalnot unterstützt wird. Rechtlich sind die Tauschprogramme durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) geregelt. Die Initiatoren sehen das Zukunftspotential in ihrem Programm auch darin, dass „verliehene“ Beschäftigte neue Bereiche kennenlernen und so einen offenen Blick in der Arbeit behalten, von dem auch das eigene Unternehmen profitieren kann.

3. App zur Entlastung von Pflegekräften entwickelt

Die hohe Arbeitsbelastung im Pflegeberuf war schon vor der Corona-Krise ein großes Thema. In Deutschland gibt es deutlich zu wenig Personal für die Menge an Patienten und die Fülle an Aufgaben. Viele Pflegekräfte fühlen sich schlichtweg überfordert. Hier kommt die Idee des Start-ups "Voize" zum Greifen. Die App des jungen Unternehmens soll – mithilfe eines Sprachassistenten – die Pflegedokumentation effektiv erleichtern. Wie wir das beispielsweise von „WhatsApp“ kennen, sprechen die Pflegekräfte in der App eine Sprachnotiz ein. Das Gesagte wird dann von einer künstlichen Intelligenz erkannt, und anschließend wird ein Dokumentationsbericht erstellt, der direkt ins System der Pflegeeinrichtung eingetragen wird. So fallen viele zeitaufwendige Dokumentationsaufgaben für die Pflegekräfte kürzer aus und es bleibt mehr Zeit für die Arbeit mit den Patienten an sich. Das Start-up wird von der gemeinnützigen Initiative „GesundZusammen“ gefördert und nutzt die Corona-Krise, um die Spracherkennung weiterhin zu verbessern.

4. Die Deutschen essen weniger Fleisch

Die förderlichen gesundheitlichen Effekte eines verringerten Fleischkonsums sind bereits seit einiger Zeit wissenschaftlich gesichert. Diese Nachricht ist inzwischen wohl auch bei den Verbrauchern angekommen. Nur noch ein Viertel der Deutschen essen – laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa – noch jeden Tag Fleisch oder Wurst. Vor 5 Jahren lag diese Zahl immerhin noch bei einem Drittel der Bevölkerung. Die Umfrage, in Auftrag gegeben vom Landeswirtschaftsministerium, ergab außerdem, dass immer mehr Männer auf die tägliche Portion an Fleischprodukten verzichten. Die Verringerung des Fleischverzehrs entspricht den offiziellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Erwachsene sollen – aufgrund des hohen Fettgehalts der tierischen Produkte – nicht mehr als 300-600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche essen.

5. Wettbewerb gegen den Mangel an Blutspenden

Ein Medizinstudent der Universität Marburg hat einen bundesweiten Wettbewerb gegen den Mangel an Blutspenden ins Leben gerufen. Aktuell ist es in Deutschland schwierig Blutspende-Aktionen durchzuführen. Doch auch unabhängig von der Corona-Krise mangelt es im Allgemeinen an den wichtigen Spendern. Um ein Zeichen gegen diesen Mangel zu setzen, wurde mit der Initiative „Medisspendenblut“ ein Blutspende-Wettbewerb ins Leben gerufen. Bei diesem treten circa zwanzig deutsche Universitäten und Hochschulen gegeneinander an, auf der Suche nach der Institution mit den meisten Blutspenden. Gemessen wird das Verhältnis von Blutspenden zur Anzahl an Medizinstudenten. Mit dieser Aktion wollen die Studenten auf den Spendermangel aufmerksam machen, der besonders ihr Berufsfeld betrifft, und die Menschen zur Spende aufklären und ermutigen. Die Aktion läuft bis zum 3. Juli und soll ab jetzt in Zukunft jährlich stattfinden.

Tags: Great News, Gesundheits-Apps, Alltag, Arbeitsplatz, Digitalisierung