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10
Oktober 2019

Jobcenter EU-aktiv beendet Gesundheitsbefragung

Die Beschäftigten des Jobcenters EU-aktiv unterstützen leistungsberechtigte Menschen bei der Sicherung eines menschenwürdigen Lebens für sich und ihre Familien in Euskirchen und den umliegenden Gemeinden. Oberstes Ziel ist die nachhaltige Integration in Arbeit und Ausbildung der Bevölkerung. Darüber hinaus ermöglichen sie Menschen eine Zukunft, indem sie helfen Perspektiven zu schaffen. Sie übernehmen damit wichtige gesellschaftliche Aufgaben auf der Basis des Sozialgesetzbuchs II. 

Dies alles kann von den Beschäftigten nur erfolgreich geleistet werden, wenn sie gesund und leistungsfähig sind. Deswegen spielt beim Jobcenter EU-aktiv ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) eine wichtige Rolle. Hierfür arbeitet die Einrichtung seit März 2019 mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) zusammen. Ziel der Kooperation ist die fortlaufende Verbesserung der Gesundheitssituation für alle Beschäftigten.

Bedarfsermittlung durch Gesundheitsbefragung

Um dieses Ziel zu erreichen, führten das Jobcenter EU-aktiv und die Experten des IFBG eine gesundheitsbezogene Bedarfsanalyse durch, anhand derer einige Handlungsansätze für die nächsten Monate und Jahre identifiziert werden sollten. Kern des ganzen Prozesses war eine umfassende Gesundheitsbefragung. Durch vorgeschobene Interviews vor Ort mit einzelnen Beschäftigten des Jobcenters konnten wichtige Ergänzungen des Fragebogens vorgenommen werden, um ihn speziell auf dieses Jobcenter abstimmen zu können. Ein Steuerungskreis aus Geschäftsführung, Personalrat und weiteren Akteuren war für die interne Kommunikation und Abstimmung zuständig. Die Befragung endete am 21.05.2019. Damit hat das Jobcenter EU-aktiv auch einen wichtigen Schritt in Richtung Erfüllung der gesetzlichen Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung unternommen.

Ergebnispräsentationen im August und September

Sonja Maroscheck, Expertin des IFBG, stellte die im Zusammenhang mit der Befragung zu Tage getretenen Erkenntnisse Ende August 2019 den Gesundheitsverantwortlichen des Jobcenters vor. Diese informieren darüber, wie es um die psychosozialen Belastungen und Beanspruchungen innerhalb der Organisation bestellt ist. Aber auch auf den Gesundheitszustand, das Gesundheitsverhalten sowie die Wünsche der Beschäftigten geht die detaillierte Präsentation ein. Des Weiteren werden konkrete Handlungsempfehlungen formuliert. Anfang September fand eine zweite, gekürzte Präsentation vor interessierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen statt.

Mehrwert: Individueller Gesundheitsreport für die Beschäftigten

Auf der Grundlage ihrer anonymisierten Angaben erhielten die Beschäftigten eine individuelle Rückmeldung zu ihrem Gesundheitsverhalten (z. B. Schlaf, Ernährung, Bewegung) und zu ihrem Gesundheitszustand (z. B. körperliche Beschwerden). Dies geschah in Form eines persönlichen Health-Reports. Dabei handelt es sich um einen ausführlichen Gesundheitsbericht, der jedem einzelnen Beschäftigten mit Hilfe eines Ampelsystems verdeutlicht, wie er im Vergleich zu seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie der deutschen Erwerbsbevölkerung abschneidet und auf welche Weise er sein Aktivitäts-, Schlaf- oder Ernährungsverhalten optimieren kann. Zudem werden darin auch konkrete Gesundheitstipps gegeben und Ansprechpartner benannt.

Mehr zur Gestaltung und dem Nutzen des Health-Reports erfahren Sie hier.

Tags: BGM, Gesundheitsanalysen, Gesundheitsbefragung, Psychische Gefährdungsbeurteilung, Psychische Belastung, Health Report