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08
Januar 2020

Mitarbeiterbefragung bei Ferro Umformtechnik beendet

Die Ferro Umformtechnik GmbH & Co. KG, ansässig in Stadtlohn, konstruiert und verarbeitet Bleche und Komponenten sowie Baugruppen. Das Unternehmen hat 240 Mitarbeiter, wovon 160 Mitarbeiter in der Produktion beschäftigt sind. Damit die Schweiß- und Kantarbeiten so präzise und konzentriert erfolgen können, wie es erforderlich ist, braucht das Unternehmen die volle Tatkraft seiner Beschäftigten. Denn eine Firma kann nur mit einer gesunden Belegschaft langfristig erfolgreich sein, weswegen bei der Ferro Umformtechnik GmbH und Co. KG ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) eine wichtige Rolle spielt. Hierfür arbeitet das Unternehmen im Rahmen des BGM-Beschäftigtenbarometers mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) und der Techniker Krankenkasse (TK) zusammen. Ziel der Kooperation ist die fortlaufende Verbesserung der Gesundheitssituation für alle Beschäftigten.

COPSOQ und Co finden Verwendung

Um dieses Ziel zu erreichen, führten die Ferro Umformtechnik GmbH & Co. KG und die Experten des IFBG eine gesundheitsbezogene Mitarbeiterbefragung durch, die Ende Oktober mit einer Laufzeit von drei Wochen ins Feld gegangen ist. Anhand dieser sollen konkrete Handlungsfelder für die nächsten Monate und Jahre identifiziert werden. Als Verfahren der Bedarfsermittlung haben sich die Verantwortlichen für eine onlinebasierte Befragung entschieden, die insbesondere Fragen zu den psychosozialen Anforderungen beinhaltet. Als zentrales Befragungsinstrument kam der Copenhagen Psychosocial Questionnaire (COPSOQ) zum Einsatz – ergänzt durch weitere wissenschaftlich fundierte Skalen. Damit unternahm die Ferro Umformtechnik GmbH & Co. KG auch einen wichtigen Schritt in Richtung Erfüllung der gesetzlichen Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung. 

Bedarfe für BGM entwickeln

Sonja Maroscheck, Projektmanagerin beim IFBG, stellte Ende 2019 die im Rahmen der Befragung zu Tage getretenen Erkenntnisse bei einer Ergebnispräsentation in Stadtlohn vor und hat zudem – gemeinsam mit den Statistikexperten des IFBG – einen detaillierten Ergebnisreport angefertigt. Dieser informiert die Unternehmensverantwortlichen darüber, wie es um die psychosozialen Belastungen und Beanspruchungen innerhalb der Organisation bestellt ist. Aber auch auf den Gesundheitszustand, das Gesundheitsverhalten sowie die Wünsche der Beschäftigten geht der Ergebnisreport ein. Des Weiteren formuliert das IFBG konkrete Handlungsempfehlungen.

Individueller Gesundheitsbericht auch für die Beschäftigten

Auch die Beschäftigten der Ferro Umformtechnik GmbH & Co. KG profitierten unmittelbar von der Gesundheitsbefragung. Auf der Grundlage ihrer anonymisierten Angaben erhielten sie eine individuelle Rückmeldung zu ihrem Gesundheitsverhalten (z. B. Schlaf, Ernährung, Bewegung) und zu ihrem Gesundheitszustand (z. B. körperliche Beschwerden). Dies geschah in Form eines persönlichen Health-Reports. Dabei handelt es sich um einen ausführlichen Gesundheitsbericht, der jedem einzelnen Beschäftigten mit Hilfe eines Ampelsystems verdeutlicht, wie er im Vergleich zu seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie der deutschen Erwerbsbevölkerung abschneidet und auf welche Weise er sein Aktivitäts-, Schlaf- oder Ernährungsverhalten optimieren kann. Zudem werden darin auch konkrete Gesundheitstipps gegeben.

Mehr zur Gestaltung und dem Nutzen des Health-Reports erfahren Sie hier.

Sie interessieren sich für das BGM-Beschäftigtenbarometer? Mehr darüber erfahren Sie hier.

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