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23
September 2019

Psychische Gefährdungsbeurteilung beim JC Stadt Heilbronn durchgeführt

Die Beschäftigten des Jobcenters Stadt Heilbronn unterstützen leistungsberechtigte Menschen bei der Sicherung eines menschenwürdigen Lebens für sich und ihre Familien. Oberstes Ziel ist die nachhaltige Integration in Arbeit und Ausbildung. Darüber hinaus helfen sie Perspektiven aufzubauen und ermöglichen Menschen so eine Zukunft. Sie übernehmen damit wichtige gesellschaftliche Aufgaben auf der Basis des Sozialgesetzbuchs II. 

Dies alles kann von den Beschäftigten nur erfolgreich geleistet werden, wenn sie gesund und leistungsfähig sind. Deswegen spielt beim Jobcenter Stadt Heilbronn ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) eine entscheidende Rolle. Hierfür arbeitet die Einrichtung seit März 2019 mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) zusammen. Ziel der Kooperation ist die fortlaufende Verbesserung der Gesundheitssituation für alle Beschäftigten.

Gesundheitsbefragung zur Bedarfsermittlung

Um dieses Ziel zu erreichen, führten das Jobcenter Stadt Heilbronn und die Experten des IFBG eine gesundheitsbezogene Bedarfsanalyse durch, anhand derer konkrete Handlungsfelder für die nächsten Monate und Jahre identifiziert werden sollten. Kern des ganzen Prozesses war eine umfassende Gesundheitsbefragung. Durch vorgeschobene Interviews mit einzelnen Beschäftigten des Jobcenters konnten wichtige Ergänzungen des Fragebogens vorgenommen werden. Ein Steuerungskreis aus Teamleitern, Geschäftsführung, Personalrat und weiteren Akteuren war für die interne Kommunikation und Abstimmung zuständig. Die Befragung endete am 07.06.2019. Damit hat das Jobcenter Stadt Heilbronn auch einen wichtigen Schritt in Richtung Erfüllung der gesetzlichen Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung unternommen.

Ergebnispräsentation vor den Gesundheitsverantwortlichen

Sonja Maroscheck, Expertin des IFBG, stellte die im Zusammenhang mit der Befragung zu Tage getretenen Erkenntnisse im Juli 2019 den Gesundheitsverantwortlichen des Jobcenters vor. Diese informieren darüber, wie es um die psychosozialen Belastungen und Beanspruchungen innerhalb der Organisation bestellt ist. Aber auch auf den Gesundheitszustand, das Gesundheitsverhalten sowie die Wünsche der Beschäftigten geht die detaillierte Präsentation ein. Des Weiteren werden konkrete Handlungsempfehlungen formuliert.

Individueller Gesundheitsbericht für die Beschäftigten

Auch die Beschäftigten des Jobcenters Stadt Heilbronn profitierten unmittelbar von der Gesundheitsbefragung. Auf der Grundlage ihrer anonymisierten Angaben erhielten sie eine individuelle Rückmeldung zu ihrem Gesundheitsverhalten (z. B. Schlaf, Ernährung, Bewegung) und zu ihrem Gesundheitszustand (z. B. körperliche Beschwerden). Dies geschah in Form eines persönlichen Health-Reports. Dabei handelt es sich um einen ausführlichen Gesundheitsbericht, der jedem einzelnen Beschäftigten mit Hilfe eines Ampelsystems verdeutlicht, wie er im Vergleich zu seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie der deutschen Erwerbsbevölkerung abschneidet und auf welche Weise er sein Aktivitäts-, Schlaf- oder Ernährungsverhalten optimieren kann. Zudem werden darin auch konkrete Gesundheitstipps gegeben und Ansprechpartner benannt.

Mehr zur Gestaltung und dem Nutzen des Health-Reports erfahren Sie hier.

Tags: BGM, Gesundheitsanalyse, Gesundheitsanalysen, Gesundheitsbefragung, Health Report, Mitarbeiterbefragung, Psychische Gefährdungsbeurteilung