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Aus den Aktivitäten des IFBG

15
Juli 2019

Psychische Gefährdungsbeurteilung beim Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis

Die Beschäftigten des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis unterstützen leistungsberechtigte Menschen und ihre Familien bei der Sicherung eines menschenwürdigen Lebens. Oberstes Ziel ist die nachhaltige Integration dieser Menschen in Arbeit und Ausbildung. Darüber hinaus helfen die Beschäftigten Perspektiven aufzubauen und ermöglichen den Arbeitslosen so eine Zukunft. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen übernehmen damit wichtige gesellschaftliche Aufgaben auf der Basis des Sozialgesetzbuchs II. 

Dies alles kann von den Beschäftigten nur erfolgreich geleistet werden, wenn sie gesund und leistungsfähig sind. Deswegen spielt beim Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis  ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) eine entscheidende Rolle. Hierfür arbeitet die Einrichtung seit Winter 2018 mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) zusammen. Ziel der Kooperation ist die fortlaufende Verbesserung der Gesundheitssituation für alle Beschäftigten.

Gesundheitsbefragung zur Bedarfsermittlung

Um dieses Ziel zu erreichen, führten das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis und die Experten des IFBG eine gesundheitsbezogene Bedarfsanalyse durch, anhand derer konkrete Handlungsfelder für die nächsten Monate und Jahre identifiziert werden sollten. Kern des ganzen Prozesses war eine umfassende Gesundheitsbefragung. Durch vorgeschobene Interviews mit einzelnen Beschäftigten des Jobcenters konnten wichtige Ergänzungen des Fragebogens vorgenommen werden. Ein Steuerungskreis aus Teamleitern, Geschäftsführung, Personalrat und weiteren Akteuren war für die interne Kommunikation und Abstimmung zuständig. Die Befragung endete am 08.03.2019. Damit hat das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis auch einen wichtigen Schritt in Richtung Erfüllung der gesetzlichen Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung unternommen.

Ergebnispräsentation im Steuerungskreis und auf der Personalversammlung

Die Experten des IFBG stellten die im Zusammenhang mit der Befragung zu Tage getretenen Erkenntnisse im Juni 2019 im Rahmen einer Personalversammlung vor. Im Vorhinein fand eine ausführliche Präsentation im Mai vor dem Steuerungskreis statt.

Individueller Gesundheitsbericht für die Beschäftigten

Auch die Beschäftigten des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis profitierten unmittelbar von der Gesundheitsbefragung. Auf der Grundlage ihrer anonymisierten Angaben erhielten sie eine individuelle Rückmeldung zu ihrem Gesundheitsverhalten (z. B. Schlaf, Ernährung, Bewegung) und zu ihrem Gesundheitszustand (z. B. körperliche Beschwerden). Dies geschah in Form eines persönlichen Health-Reports. Bei diesem Report handelt es sich um einen ausführlichen Gesundheitsbericht, der jedem einzelnen Beschäftigten mit Hilfe eines Ampelsystems verdeutlicht, wie er im Vergleich zu seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie der deutschen Erwerbsbevölkerung abschneidet und auf welche Weise er sein Aktivitäts-, Schlaf- oder Ernährungsverhalten optimieren kann. Zudem werden darin auch konkrete Gesundheitstipps gegeben und Ansprechpartner benannt.

Mehr zur Gestaltung und dem Nutzen des Health-Reports erfahren Sie hier.

Tags: Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Gesundheitsanalyse, Gesundheitsanalysen, Gesundheitsbefragung, Gesundheitszustand, Health Report, Personal, Psychische Gefährdungsbeurteilung