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Aus den Aktivitäten des IFBG

27
März 2019

SAP widmet sich dem Zukunftsthema „Digitale Balance“

Virtuelle Teamarbeit bringt viele Vorteile, aber auch eine Reihe von Herausforderungen mit sich. Besonders schwierig ist es in Bezug auf die Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen sowie die eigene Arbeitszufriedenheit. Wenn man einen Großteil seiner täglichen Arbeitszeit ohne persönliches Zusammentreffen, dafür aber mit vielen Mails und endlosen Video- und Telefonkonferenzen verbringt, dann ist das de facto eine herausfordernde Situation.

SAP ist sich dessen als größter europäischer Software-Hersteller bewusst – und das nicht nur als Dienstleister, sondern auch als Arbeitgeber. Dass dem Thema „Digitale Balance“ intern Bedeutung beigemessen wird, wurde u. a. im Rahmen eines Workshop mit ca. 20 internationalen Projektleitern und Beratern Mitte März 2019 deutlich. Das einmal im Jahr stattfindende Teamtreffen in Walldorf wurde vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) begleitet. Dabei wurde auch deutlich, dass es im Tagesgeschäft eines Software-Beraters nicht immer leicht ist, in Balance zu bleiben.

Daher war das IFBG in Person von Julia Kröll und Hannah Tendyck mit dem Digital-Balance-Auftaktworkshop gern gesehener Gast. Im Tagesverlauf wurden nicht nur die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema „Digitale Balance“ vorgestellt, sondern auch konkret umsetzbare Tipps vermittelt, die für mehr digitale Balance im Alltag sorgen können. 

Doch häufig reichen Überzeugung und Wissen allein nicht aus, um lang erarbeitete Gewohnheiten, wie etwa das Platzieren des Smartphones auf dem Schreibtisch, Meetings ohne Timeboxing oder das abendliche Mailchecken vor dem Schlafengehen zu verändern. Deswegen ging es im Rahmen des Workshops noch einen Schritt weiter: So hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, das eigene Stresslevel zu reflektieren, das eigene Nutzungsverhalten zu analysieren und sich auf einer persönlichen Digital-Balance-Card konkrete Ziele für mehr digitale Balance zu setzen. Dass diese im Nachgang dem Team vorgestellt wurde, sorgte dafür, dass allen die künftigen digitalen Grenzen der Kollegen bewusst sind.

Das Konzept ging auf: Die Teilnehmenden waren nicht nur sichtlich erstaunt über die langfristigen Konsequenzen, die ihr momentanes Nutzungsverhalten für ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeiten haben kann. Sie waren sogar so begeistert von den Reflektions-Impulsen und dem produktiven Austausch mit den Kollegen, dass sich fortan weiterhin viele von ihnen in monatlichen 45-minütigen Digital-Balance-Meetings virtuell treffen werden, um sich gegenseitig bei der Vermeidung von digitalem Stress zu unterstützen.

Besonders erfolgversprechend für nachhaltige Veränderungen bei diesem SAP-Team ist außerdem, dass das Thema künftig einen festen Platz in Teambesprechungen haben wird. Kai Schwiebert, SAP-Berater und Gründer des Instituts für virtuelle Führung und Teams (IvLT), wird als Digital-Balance-Lotse den Gesamtprozess begleiten und dabei u. a. gezielt Content beisteuern, der vom IFBG geliefert wird.

Und dass der Chef des beteiligten SAP-Teams, Marcus Stumpf, den Workshop im Anschluss mit einem „Es war einfach klasse!“ kommentierte, steigert beim IFBG die Vorfreude auf weitere Kunden, die digitale Balance in ihrem Unternehmen zum Thema machen wollen. 

Sie möchten mehr über die angesprochenen Themen erfahren? Schreiben Sie uns eine E-Mail – wir melden uns gerne bei Ihnen.

Tags: bitBalance, ständige Erreichbarkeit, Stressmanagement, Dienst-Smartphone