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19
August 2019

SBG Neumark beendet Gesundheitsbefragung

Die Sächsisch-Bayerische Starkstrom Gerätebau GmbH (SBG) mit Sitz in Neumark baut und vertreibt weltweit Transformatoren und Compactstationen zur Stromversorgung. Sie sieht sich als Partner für Industrie-, Wirtschafts- und Energieunternehmen und beschäftigt 608 Mitarbeiter. Damit die vielfältigen Tätigkeiten dieser Beschäftigten so präzise und konzentriert erfolgen können, wie es erforderlich ist, braucht das Unternehmen die volle Tatkraft seiner Beschäftigten. Denn eine Firma kann nur mit einer gesunden Belegschaft langfristig erfolgreich sein, weswegen bei der SBG Neumark ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) eine wichtige Rolle spielt. Hierfür arbeitet das Unternehmen im Rahmen des BGM-Beschäftigtenbarometers mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) und der Techniker Krankenkasse (TK) zusammen. Ziel der Kooperation ist die fortlaufende Verbesserung der Gesundheitssituation für alle Beschäftigten.

Wissenschaftlich fundierte Skalen

Um dieses Ziel zu erreichen, führten die SBG und die Experten des IFBG eine gesundheitsbezogene Mitarbeiterbefragung durch, die im Mai mit einer Laufzeit von drei Wochen ins Feld ging. Anhand dieser sollen konkrete Handlungsfelder für die nächsten Monate und Jahre identifiziert werden. Als Verfahren der Bedarfsermittlung haben sich die Verantwortlichen für eine onlinebasierte Befragung entschieden, die insbesondere Fragen zu den psychosozialen Anforderungen beinhaltet. Als zentrales Befragungsinstrument kam der Copenhagen Psychosocial Questionnaire (COPSOQ) zum Einsatz – ergänzt durch weitere wissenschaftlich fundierte Skalen. Damit unternahm die SBG auch einen wichtigen Schritt in Richtung Erfüllung der gesetzlichen Pflicht zur psychischen Gefährdungsbeurteilung. 

Ergebnisreport mit Handlungsempfehlungen

Hannah Tendyck, Projektmanagerin beim IFBG, stellte Ende Juli 2019 die im Rahmen der Befragung zu Tage getretenen Erkenntnisse bei einer detaillierten Ergebnispräsentation in Neumark vor. Dieser informierte die Unternehmensverantwortlichen darüber, wie es um die psychosozialen Belastungen und Beanspruchungen innerhalb der Organisation bestellt ist. Aber auch auf den Gesundheitszustand, das Gesundheitsverhalten sowie die Wünsche der Beschäftigten geht der Ergebnisreport ein. Des Weiteren formuliert das IFBG konkrete Handlungsempfehlungen.

Individueller Gesundheitsbericht auch für die Beschäftigten

Auch die Beschäftigten der SBG profitieren unmittelbar von der Gesundheitsbefragung. Auf der Grundlage ihrer anonymisierten Angaben erhalten sie eine individuelle Rückmeldung zu ihrem Gesundheitsverhalten (z. B. Schlaf, Ernährung, Bewegung) und zu ihrem Gesundheitszustand (z. B. körperliche Beschwerden). Dies geschieht in Form eines persönlichen Health-Reports. Dabei handelt es sich um einen ausführlichen Gesundheitsbericht, der jedem einzelnen Beschäftigten mit Hilfe eines Ampelsystems verdeutlicht, wie er im Vergleich zu seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie der deutschen Erwerbsbevölkerung abschneidet und auf welche Weise er sein Aktivitäts-, Schlaf- oder Ernährungsverhalten optimieren kann. Zudem werden darin auch konkrete Gesundheitstipps gegeben.

Mehr zur Gestaltung und dem Nutzen des Health-Reports erfahren Sie hier.

Sie interessieren sich für das BGM-Beschäftigtenbarometer? Mehr darüber erfahren Sie hier.

Tags: BGM-Beschäftigtenbarometer, BGM, Health Report, Gesundheitsanalyse, Mitarbeiterbefragung