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Aus den Aktivitäten des IFBG

13
September 2017

STRATO AG sensibilisiert Belegschaft für Bedeutung von Schlaf und Erholung

Das Thema Schlaf und Erholung ist in den Medien derzeit omnipräsent. Erst am 07.09.2017 berichtete eine große deutsche Boulevardzeitung, dass Fußballstar Christiano Ronaldo nun nicht mehr nur einmal nachts schlafe, sondern angeblich mehrere Male über den Tag verteilt. Dies sei für ihn und im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit ein passendes Modell. Diese These lässt sich wissenschaftlich zwar nicht belegen, in der Schlafforschung weiß man aber inzwischen, dass ein biphasisches Schlafmuster – bestehend aus zwei Schlafphasen über einen gesamten Tag verteilt – positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit haben kann. Und obwohl viele Fragen rund um das Thema Schlaf und Erholung noch unbeantwortet sind, erkennen immer mehr Unternehmen das Potenzial, das in einer grundsätzlichen Optimierung des Schlafverhaltens ihrer Beschäftigten steckt. Denn ein gestörter Schlaf hat einen direkten Einfluss auf das Leistungsvermögen und auf das Wohlbefinden von Erwerbstätigen.

Vom Grübelstuhl bis zur Schlafrestriktion

Die STRATO AG, deutscher Internetdienstanbieter mit Sitz in Berlin, möchte ihre Beschäftigten im Hinblick auf einen besseren Schlaf unterstützen. Diesbezüglich arbeitet das Unternehmen in diesem Jahr mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) zusammen. Im Mittelpunkt stehen zwei Impulsvorträge zum Thema „Napoleon versus Einstein – Mythen und praktische Tipps rund um den Schlaf“, die IFBG-Schlafexperte Dr. Utz Niklas Walter am 25.09.2017 in Berlin vor Beschäftigten der STRATO AG halten wird. Im Rahmen seiner Ausführungen wird Walter vor allem Hinweise und Tipps für Personen mit Schlafstörungen geben. Dies beinhaltet nicht nur klassische Empfehlungen aus dem Bereich der Schlafhygiene, sondern auch verhaltenstherapeutische Techniken. Dazu zählen etwa Maßnahmen wie der Gedankenstopp, das Ruhebild oder der Grübelstuhl. Auch psychologische Techniken wie das Entkatastrophisieren oder die Schlafrestriktion können Personen mit Schlafstörungen helfen, besser ein- bzw. durchzuschlafen.

15 Minuten – mehr nicht!

Überdies wird Walter bei seinen beiden Vorträgen auch auf die Bedeutung von Schlafpausen im Arbeitsalltag eingehen. Denn in den Nachmittagsstunden lässt die Leistungsfähigkeit bekanntlich nach. Gönnt man sich zu dieser Zeit eine Schlafpause, kann das positive Effekte haben. Gesichert sind positive Auswirkungen vor allem auf die geistige Leistungsfähigkeit sowie die Grundgestimmtheit. Allerdings sollten Schlafpausen nicht länger als 15 Minuten dauern, wohlgemerkt ab dem Zeitpunkt des tatsächlichen Einschlafens. Das heißt, dass Schlafpausen auch während der Arbeitszeit in richtiger Dosierung leistungsfördernd sein können. 15 Minuten, die also gut investiert sind. Möchten auch Sie mehr über die Themen Schlaf und Erholung in der Arbeitswelt erfahren, dann können Sie sich jederzeit per E-Mail (info(at)ifbg.eu) oder über das Kontaktformular mit uns in Verbindung setzen. Wir melden uns gerne bei Ihnen.

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