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28
Oktober 2020

Tipps für ein entspanntes Jahresende im Job

Jobabschluss Ende des Jahres

Tipp 1: Suchen Sie eine geeignete Vertretung – je langfristiger, desto besser.

Sollten Sie über die Feiertage frei haben, dann sorgen Sie rechtzeitig für eine Vertretung, die Ihre Aufgaben übernehmen kann. Vielleicht sogar jemanden, der sie schon einmal übernommen hat und sich keine neuen Kompetenzen aneignen muss. Wenn doch, dann empfiehlt es sich, eine Übergangsphase einzuplanen, um der Person Ihre Tätigkeiten zu erklären und aufkommende Fragen zu klären. Das Ganze kann natürlich auch in einem Dokument verständlich erklärt werden, welches Sie jedes Mal, wenn Sie in den Urlaub fahren, an Ihre Vertretung schicken können. So können Sie dann beruhigt und entspannt in den Urlaub starten. Generell empfiehlt es sich, gut darüber nachzudenken, welche Aufgaben wirklich während Ihrer Abwesenheit erledigt werden müssen und bei welchen es für alle einfacher wäre, wenn sie diese selbst nach dem Urlaub erledigen. 
 

Tipp 2: Führen Sie ein Auslastungsbarometer ein, um Belastungsmomente gut im Team abfangen zu können.

In einigen Betrieben geht es um das Jahresende herum sehr hektisch zu und es gibt einiges zu tun, bevor die Meisten in den Urlaub starten. Die To-do-Liste wird immer länger, und der Stress nimmt zu. Kommunizieren Sie Ihren Teammitgliedern, wie viel Sie gerade zu tun haben und ob Sie freie Kapazitäten haben oder nicht. So können Sie im Team die Aufgaben gut aufteilen und dafür sorgen, dass niemand im Aufgabenchaos untergeht, während die anderen Teammitglieder nach Aufgaben suchen.
 

Tipp 3: Entspannen Sie einfach mal – nicht nur erst im Urlaub, sondern auch immer mal wieder davor!

Weihnachten und Silvester sind – so wie wir sie heute begehen – für viele die stressigsten Feiertage des Jahres. Daher sollten Sie besonders in der Vorweihnachtszeit nicht immer auf Hochtouren arbeiten, sondern auch für Entspannung sorgen. Machen Sie regelmäßige Pausen und versuchen Sie, sich in diesen zu erholen. Besonders effizient entspannt man übrigens, indem man gezielt etwas anderes tut als in der vorangegangenen Belastungsphase. Nutzen Sie also bewusst die Kraft der Kontraste und legen Sie z. B. eine digitale Auszeit ein, wenn Sie vorher schon viele Informationen an einem Bildschirm verarbeitet haben.
 

Tipp 4: Richten Sie Ihren Blick auf das Gute!

Nicht jeder hat über Weihnachten und Silvester frei und kann diese besondere Zeit des Jahres frei von Arbeit, mit Familie und lieben Freunden genießen. Wenn Sie dieses Jahr die Stellung halten müssen und Sie das belastet, sind Sorgen und negative Gefühle ganz normal. Versuchen Sie dennoch, diese nicht Überhand gewinnen zu lassen. Denn es gibt durchaus auch positive Aspekte an Ihrer Situation, z. B. können Sie zu Zeiten Urlaub machen, wenn Städte und Urlaubsorte weder überfüllt noch überteuert sind. Das hat gerade in aktuellen Zeiten rund um Covid-19 und Co. sicher seinen ganz besonderen Charme.
 

Tipp 5: Schauen Sie zurück – und seien Sie stolz auf sich!

Bevor Sie mit Ihrem Jahr abschließen, machen Sie doch einmal einen Rückblick und reflektieren Sie, was Sie alles erreicht haben. Besonders wichtig: Nicht beendete Aufgaben spielen sich unwillkürlich immer wieder in unser Bewusstsein. Das kann im Urlaub besonders unangenehm sein. Achten Sie daher darauf, dass Sie sich vor dem (Weihnachts-)Urlaub nur so viel vornehmen, wie Sie auch zu Ende bringen können. Und behalten Sie dabei immer im Hinterkopf: Sie müssen nicht alles erreichen, was Sie sich ursprünglich einmal vorgenommen haben. Sie können auch auf die kleinen Schritte stolz sein!
 

Tipp 6: Bringen Sie mehr Achtsamkeit in Ihren Alltag.

Wenn Sie sich im Weihnachtsstress und in den letzten Arbeitsaufgaben verlieren, probieren Sie doch die eine oder andere Achtsamkeitsübung aus, um den Stress wieder hinter sich zu lassen. Atmen Sie bewusst ein und aus und spüren Sie, wie die Luft beim Einatmen kalt und beim Ausatmen warm wird. Alternativ können Sie einen ganz bewussten Spaziergang in Ihrer Pause machen, bei dem Sie Ihr Smartphone im Büro lassen und Ihre Umwelt aktiv wahrnehmen. Genießen Sie die kleine Erholung!
 

Tipp 7:Stellen Sie feste Regeln für Ihre (Nicht-)Erreichbarkeit auf – und halten Sie sich auch daran!

Bevor Sie in den Urlaub starten, sollte Ihr Kollegium wissen, bei welchen Fragen und Anliegen sie Sie im Notfall kontaktieren dürfen und über welches Medium. Im besten Fall ist Ihr (Dienst-)Handy im Urlaub ausgeschaltet und die Arbeitsunterlagen sind nicht in Reichweite, damit Sie gut von der Arbeit Abstand nehmen und sich vollständig regenerieren können. Je entspannter ein Urlaub ist, desto länger können wir auch danach noch davon profitieren.
 

Tipp 8: Bauen Sie Umschalt-Rituale in Ihren Alltag ein.

In der Weihnachtszeit kann es nicht nur zu beruflichem Stress kommen, sondern auch zu privatem. Insbesondere in diesem Jahr, in dem viele aus dem Home-Office arbeiten, kann es eine Herausforderung sein, den beruflichen Stress nicht mit in die Freizeit zu nehmen. Ein Feierabend-Ritual kann Ihnen helfen, die Trennung zwischen beiden Lebensbereichen zu stärken. Ob Sie zum Umschalten den morgigen Arbeitstag planen, einen kurzen Spaziergang machen oder Ihren Feierabend mit einer kurzen Entspannungsübung einläuten, ist dabei ganz Ihnen überlassen.
 

Tipp 9: Gönnen Sie sich auch mal etwas.

Belohnen Sie sich ab und an für das, was Sie leisten. Wollten Sie schon länger mal wieder essen gehen oder das neue Buch von Ihrer Lieblingsautorin lesen? Dann nehmen Sie sich Zeit dafür und machen es einfach. Glückshormone können wir in der kalten und dunklen Jahreszeit besonders gut gebrauchen.
 

Tipp 10: Genießen Sie die Weihnachtszeit mit Ihrem Team.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und vor lauter Verpflichtungen und Arbeit verliert man manchmal den persönlichen Kontakt zu dem einen oder anderen Teammitglied. Nehmen Sie sich doch mal Zeit für Ihre Kolleginnen und Kollegen, setzen Sie sich privat im kleinen Kreis zusammen und genießen Sie den Abschluss des Jahres gemeinsam. Vielleicht wollen Sie dem einen oder anderen ja auch einmal „Danke“ für die schöne Zusammenarbeit sagen? Sicher sorgen Sie dadurch für strahlende Augen.

Tags: Alltag, Achtsamkeit, Arbeitsplatz, Stressbewältigung, Stress und Digitale Balance, ständige Erreichbarkeit, Schlaf und Erholung, Personal, Motivation