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Aus den Aktivitäten des IFBG

17
September 2016

„Wearables noch mit Vorsicht zu genießen“ – Beitrag in der PERSONALWIRTSCHAFT

Tragbare, digitale Gesundheitshelfer, sogenannte Wearables, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit – und das nicht nur bei Privatpersonen, sondern auch bei Krankenkassen und im Kontext der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). So unterstützt die AOK Nordost seine Versicherten bspw. bei der Anschaffung solcher Tools mit einem Zuschuss von 50 Euro für zwei Jahre. Dabei ist der technologische Wandel keinesfalls unumstritten. Die IKK Südwest sieht einige kritische Aspekte. Diese sind v. a. die Verarbeitung und Speicherung von Daten auf US-amerikanischen Servern. Der Bundesverband Verbraucherschutz warnt zudem vor einem möglichen Missbrauch personalisierter Fitnessdaten.

Gesundheitsexperte Prof. Dr. Filip Mess von der TU München und zugleich wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) ist grundsätzlich vom Sinn und Nutzen tragbarer Sensoren überzeugt. Durch ihren Einsatz in der BGF könnten insbesondere Beschäftigte erreicht werden, denen es aufgrund unregelmäßiger Arbeitszeiten (Schichtarbeit, Außendienst etc.) schwer fällt, einen gesundheitsbewussten Lebensstil zu beherzigen. Filip Mess schränkt jedoch ein: „Wichtig ist, den genauen Bedarf für unterschiedliche Zielgruppen im Unternehmen zu eruieren und den Erfolg digitaler Angebote zu messen. Mit Blick auf unsere psychosoziale Gesundheit sollten wir den Wert des Offline-Gehens nicht vergessen.“

Den vollständigen Beitrag aus dem Sonderheft zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) der PERSONALWIRTSCHAFT (09/2016), in dem auch weitere IFBG-Projektideen beschrieben werden, können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

Wenn Sie Interesse an einem Austausch mit Herrn Prof. Dr. Filip Mess zum Themenfeld digitale BGF bzw. E-Health im Betrieb haben, schreiben Sie uns eine E-Mail an info@ifbg.eu oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Tags: digitale BGF, Gesundheitsapps, Wearables