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03
Februar 2020

Wie kann ich mich im Arbeitsalltag am besten regenerieren?

Männliche Person, die ihre Arme in die Höhe streckt und zufrieden aussieht

Eines steht fest: Viele von uns gönnen sich im Arbeitsalltag zu wenig Erholungsphasen. Und das, obwohl wir diese dringend brauchen, um dauerhaft lern- und leistungsfähig zu sein. Denn Meetings, Geschäftsessen, Telefonate und E-Mails unter einen Hut zu bringen, das ist gar nicht so einfach und braucht einen frischen Geist. Beim Sport gönnen wir unserem Körper nach der körperlichen Anstrengung häufig ausreichend Regenerationsphasen. Wieso tun wir das aber nur so selten mit unserem Kopf nach getaner Arbeit?

Stressbewältigung im BGM noch nicht weit verbreitet

Sich selbst im Arbeitsalltag bewusst die Zeit zu nehmen, Pausen zu machen, liegt einerseits in der Verantwortung eines jeden Einzelnen. Angesichts einer permanenten Arbeitsbelastung kann die Regeneration aber schnell in Vergessenheit geraten. Unternehmen können hier unterstützende Maßnahmen anbieten, um nicht nur auf der Verhaltensebene, sondern auch auf der Verhältnisebene Pausen in den Arbeitsalltag zu integrieren. Denn nicht nur in der Freizeit, sondern auch bei der Arbeit sollte es möglich sein, Erholungspausen einzulegen. Schließlich arbeitet unser Gehirn auf Hochtouren. Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag von LinkedIn fühlen sich vier von fünf Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen bei der Arbeit gestresst. Stress hemmt Kreativität und lenkt Emotionen. Einige Unternehmen haben den Bedarf erkannt und bieten beispielsweise Schulungen zur Stressresistenz an. Auch die Thematisierung von Achtsamkeit gehört dazu oder die Einrichtung von Ruheräumen. Essentiell ist aber die Unternehmenskultur, in der Pausen als wertvoll und nicht als Schwäche gelten. Hier sind die Führungskräfte gefragt, die entsprechend sensibilisiert werden sollten.

Einfach ganz abschalten – am besten geht das im Schlaf

Wie Menschen Ruhe und Erholung finden, ist ganz unterschiedlich. Manche finden diese beim Lesen, beim Sport oder beim Spaziergang. Es gibt kein richtig oder falsch, Hauptsache die Gedanken können fließen. Zu empfehlen ist, gesund und ausreichend zu schlafen. Denn im Schlaf können sich Körper und Geist immer noch am besten regenerieren. Neben Unterstützungsangeboten, die auf einen erholsameren Nachtschlaf zielen, sollten Unternehmen sich jedoch auch dem Thema Schlafpausen im Arbeitsalltag öffnen. Ein Power Nap ist kein Zeichen von Schwäche, sondern sinnvoll. Er sollte aber nicht länger als 15 Minuten ab dem Zeitpunkt des Einschlafens sein, damit man nicht in die Tiefschlafphase fällt. Das hätte den gegenteiligen Effekt, da man aufgrund von Schlaftrunkenheit eher weniger produktiv ist als zuvor.

Der Human Resources Manager hat einen ausführlichen Artikel zum Thema Regeneration im Arbeitsalltag verfasst, in dem auch IFBG-Schlafexperte Dr. Utz Niklas Walter zu Wort kommt. Hier kommen Sie zum ganzen Artikel, der auch Tipps für kleine Auszeiten zwischendurch enthält.

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