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Aus den Aktivitäten des IFBG

24
November 2017

Workshop bei der IHK-Reutlingen: Wie erreiche ich meine Beschäftigten?

Das Angebot an gesundheitsfördernden Maßnahmen ist vielfältig und die Möglichkeit zur Teilnahme gegeben – aber dennoch macht keiner mit? Die Frage, wie Organisationen Ihre Beschäftigten im Zuge der BGF erreichen können, wird in den nächsten fünf Jahren noch bedeutsamer. Das hat die groß angelegte, deutschlandweite Trendstudie „whatsnext – Gesund arbeiten in der digitalen Arbeitswelt“ ergeben. Im Rahmen dieser Studie hat das Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) zusammen mit der Techniker Krankenkasse (TK) und der Haufe Gruppe über 800 Geschäftsführende, Personaler und BGM-Verantwortliche nach den größten Herausforderungen heute und in Zukunft gefragt.

Dabei hat sich gezeigt, dass Kommunikation eine der wichtigsten Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung von BGF-Maßnahmen ist. Doch welche Werbewege sind für das Gesundheitsmarketing im Unternehmen überhaupt geeignet? Wie können verschiedene Mitarbeitergruppen bestmöglich erreicht werden? Und welche Chancen bieten digitale Gesundheitslösungen?

In diesem Zusammenhang referierte BGF-Spezialist Jan Schaller im Auftrag des IFBG bei der IHK Reutlingen zum Thema „Betriebliche Gesundheitsförderung: Wie erreiche ich die Richtigen?“. Anhand von vielen Praxisbeispielen vertiefte er vor allem die schwierige Frage, wie auch der weniger gesundheitsaffine Teil der Belegschaft erfolgreich für BGF-Maßnahmen gewonnen werden kann. Eine innovative Möglichkeit stellt hier beispielsweise das Guerilla-Marketing dar, durch das mit verhältnismäßig geringem Aufwand die Aufmerksamkeit möglichst vieler Personen für ein bestimmtes Thema geweckt wird.

Zusätzlich lieferte Jan Schaller einen Blick in die Zukunft und zeigte basierend auf den Ergebnissen der Trendstudie #whatsnextBGM sieben Entwicklungstendenzen im BGM-Bereich auf, die zukünftig einen zunehmenden Einfluss auf die erfolgreiche Planung, Umsetzung und Bewertung von BGF-Maßnahmen haben werden. Den Studienband mit einer umfassenden Darstellung der whatsnext-Ergebnisse können Sie hier kostenfrei erhalten.

Eine anschließende Gruppenarbeit und die insgesamt offene Gestaltung des Vortrags ermöglichten den Teilnehmern einen vertieften und praxisnahen Erfahrungsaustausch über Möglichkeiten der Betrieblichen Gesundheitskommunikation. Dabei wurden sie bei Fragen fachlich vom IFBG-Experten Jan Schaller unterstützt. So konnten unter anderem Erfahrungen und Schwierigkeiten in Bezug auf die Reichweite und Wirkungstiefe von Maßnahmen diskutiert und erste Ideen für Lösungsansätze erarbeitet werden.

Tags: Vorträge, Gesundheitskommunikation