Ich bin #ausruhebotschafter! – Ausbildung und Taufe

Sonja Hage

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Ende April 2021 wurden weitere Ausruhebotschafter durch das IFBG im Rahmen der Kampagne #ausruhezeichen mit der T-Systems International GmbH erfolgreich ausgebildet. Was eine Taufe damit zu tun hat und wieso diese Ausbildung so sinnvoll ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die T-Systems Kampagne #ausruhezeichen läuft seit ungefähr einem Jahr und beinhaltet unter anderem die Ausbildung von Beschäftigten zu Multiplikatoren, den sogenannten Ausruhebotschaftern. Ganz allgemein gesagt, werden in dem sogenannten Multiplikatorenkonzept Beschäftigte in einem bestimmten gesundheitsbezogenen Thema zu Experten ausgebildet. Im Rahmen der T-Systems Kampagne – in Kooperation mit der BARMER und dem IFBG – soll es bei dieser Ausbildung vor allem um das Thema Schlaf und Erholung gehen.

Gesundheit erlebbar machen – aber langfristig!

Verhältnispräventive Interventionen gelten in der Regel als schwieriger zu etablieren als verhaltenspräventive Maßnahmen. Durch die Ausbildung vieler Schlaf- und Erholungsexperten in einem Unternehmen (wie T-Systems) können jedoch gesundheitsfördernde Strukturen nachhaltig gefestigt und somit die Gesundheit der Mitarbeitenden langfristig gefördert werden. Die Ausbildung 60 interner Ansprechpersonen zum Thema Schlaf und Erholung ermöglicht es T-Systems zudem, das Wissen über gesundheitsfördernden Schlaf an mehr Beschäftigte zu vermitteln.

Die Ausbildung – ein Mehrwert für alle!

In einer vierstündigen Ausbildung erhalten die Auszubildenden von den Schlafexperten des IFBG unter anderem Wissen über die richtige Schlafhygiene und bekommen Techniken vermittelt, die dabei helfen, psychosoziale Ursachen von Schlafstörungen zu beseitigen. Sie sind im Unternehmen damit die ersten Ansprechpersonen für gesundheitliche Beschwerden, können gesundheitsförderndes Wissen weitergeben und sind bei Bedarf Schnittstelle zwischen den Mitarbeitenden und weiterem Fachpersonal. Ausruhebotschafter sind somit die Verbindungsstelle zwischen Beschäftigten, den Führungskräften und Gesundheitsexperten, wie zum Beispiel Betriebsärzten. Nach der Ausbildung vergehen maximal vier bis sechs Wochen bis zur Taufe. Dieser Zeitraum variiert jedoch stark und kann auch bis zu zwei Jahre andauern. So können die zukünftigen Ausruhebotschafter bereits einige Erfahrungen in der Praxis sammeln.

Die Taufe – endlich #ausruhebotschafter!

Diese Art von Taufe hat nichts mit einer religiösen Taufe zu tun. Vielmehr geht es hierbei um einen Abschluss, bei dem die Teilnehmenden nun offiziell den seriösen Titel „Ausruhebotschafter“ erhalten. Dabei wird den Auszubildenden zusätzlich vertiefender Input zur Verfügung gestellt sowie ihre bereits gemachten Erfahrungen in der Gruppe geteilt und besprochen.

Ausbildung und Taufe hängen also eng miteinander zusammen. Zudem bekommen die Teilnehmenden nach einem feierlichen „Ausruheritual“ einen Werkzeugkoffer, in dem zum Beispiel ein Schlaftagebuch und verschiedene Kommunikationsmedien enthalten sind. Perfekt ausgerüstet also, um als Ausruhebotschafter den Kolleginnen und Kollegen beim Thema Schlaf und Erholung mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. 

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei dieser Art der Intervention um eine verhältnispräventive Maßnahme, weswegen hierbei ein klares Commitment vom Unternehmen gegenüber den Ausruhebotschaftern unabdingbar ist. Dadurch wächst die Chance darauf, dass dieses Multiplikatorenkonzept auch von anderen Beschäftigten ernst und angenommen wird.

An dieser Stelle wünscht das IFBG allen Ausruhebotschaftern alles Gute auf ihrem weiteren Weg und viel Erfolg beim #ausruhen!

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