Übersicht

Stress und Digitale Balance im BGM: 3 Gründe für entsprechende BGF-Maßnahmen

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Stress am Arbeitsplatz und bei der Arbeit hängt häufig auch mit dem Privatleben zusammen. 69.5 % der Organisationen in Deutschland bieten bereits Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben an. Öffentliche Einrichtungen und größere Organisationen sind hier besonders aktiv (whatsnext-Studie 2020, S. 34).

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Als Herausforderungen aufgrund der Digitalisierung in der Arbeitswelt werden vor allem die „Menge der Arbeit“ und die „Komplexität der Arbeit“ betrachtet (whatsnext-Studie 2017, S. 44). Zu hohe Arbeitsanforderungen können wiederum das Entstehen psychischer Leiden wie etwa Burn-Out begünstigen.

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Es gibt Maßnahmen wie Stressbewältigungstraining, Seminare zum Stressmanagement oder andere Maßnahmen gegen Stress am Arbeitsplatz, mit denen Mitarbeiter unterstützt werden können. Aber auch Führungskräften sollte man aufzeigen, wie sie Stress abbauen können.

Stress und Digitale Balance im BGM: Erfahren Sie mehr über unsere Vorgehensweise

Joggerin läuft in weißen Turnschuhen auf nassem Boden mit Laubblättern

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Stress und Digitale Balance: New Work und agile Organisationen

Wie revolutioniert die Digitalisierung in der Arbeitswelt unsere Arbeitsprozesse? Sie geht in jedem Fall mit einer Reihe von Veränderungen einher, die für Unternehmen und Beschäftigte mit vielen Vorteilen verbunden sein können. Dazu gehört die immer enger werdende Vernetzung von Mensch und Maschine (z. B. durch Assistenzsysteme, Exoskelette, 3D-Druck) und damit zusammenhängend ein Wandel in der Arbeitsorganisation vieler Unternehmen. 

Zudem helfen uns moderne Informations- und Kommunikationstechnologien durch eine bedeutsame Entwicklung der Speicher- und Analysefähigkeiten dabei, im Alltag effizienter zu arbeiten (z. B. durch intelligente Postfächer, digitale Kalender und Personalplanungs-Tools) und eröffnen uns die Möglichkeit einer ortsunabhängigen, virtuellen Zusammenarbeit (z. B. im Homeoffice).

Im Zuge dieser Entwicklungen gewinnt auch das Thema New Work an Bedeutung. Darunter lassen sich in Anlehnung an den österreichisch-US-amerikanischen Philosophen und Begründer der New Work-Bewegung, Frithjof Bergmann, vor allem folgende drei Aspekte zusammenfassen: Selbstständigkeit, Freiheit und Teilhabe an Gemeinschaft. Dies führt auch zu immer mehr agilen Organisationen und dazu, dass agiles Arbeiten in der neuen Arbeitswelt an Bedeutung gewinnt.

Stress und Digitale Balance: Digitalisierung und Gesundheit

Was hat Digitalisierung mit (Beschäftigten-)Gesundheit zu tun? Grundlage für die oben genannten Entwicklungen ist die immer verbreitetere Nutzung digitaler Endgeräte wie PC, Smartphones und Tablets. Diese sind heute nicht nur fester Bestandteil von Arbeitsplätzen, sondern werden von Beschäftigten auch im privaten Umfeld oftmals exzessiv genutzt. Dabei sind sich viele Beschäftigte der gesundheitlichen Risiken ihres Nutzungsverhaltens nicht bewusst. Dazu gehören u. a.:

  • Erschöpfungszustände und Verlust der Regenerationsfähigkeit durch Mangel an Erholung im Alltag.
  • Chronischer Stress mit psychosozialen und körperlichen Folgen (bspw. Burnout, kardiovaskuläre Erkrankungen, Autoimmun-Erkrankungen, Steigerung des Krebsrisikos).
  • Mediensucht infolge der Sogwirkung digitaler Endgeräte.
  • Nacken-, Rücken- und Augenerkrankungen durch ergonomisch fehlerhafte Einrichtung des Bildschirmarbeitsplatzes, häufige Nutzung des Smartphones und mangelnde Augenregeneration.

Diese Risiken können durch einen gesundheitsbewussten Medienkonsum verhindert werden. Im Rahmen des Maßnahmenbereichs „Stress und Digitale Balance“ stehen wir vom IFBG sowohl Unternehmen als auch Teams und Beschäftigten mit innovativen BGM-Maßnahmen auf dem Weg zu einer gesunden Digitalisierung zur Seite.

Ausgewählte Referenzprojekte im Bereich Stress und Digitale Balance

  • Durchführung eines Auftaktworkshops.

  • Langfristige Begleitung des „Digital Balance“-Projektes in einem hauptsächlich virtuell arbeitenden Beraterteam.

  • Zielgruppe: Führungskräfte und Teammitglieder von SAP.

  • Durchführung von Workshops zum Thema „Digitalisierung und Gesundheit“.

  • Zielgruppe: BGM-Beauftragte sowie Führungskräfte und Beschäftigte, die sich im Rahmen der Netzwerktreffen von familyNET 4.0 regelmäßig austauschen.

  • Vortrag zum Thema „Informationsflut, Multitasking, ToDo-Chaos – Stressbelastung aktiv meistern“.

  • Zielgruppe: alle Beschäftigten der Sparkasse Bodensee.

  • Vortrag zum Thema „Aktives Stressmanagement“.

  • Grundlagen der Stressentstehung und simple Techniken für den Arbeitsalltag wurden thematisiert.

  • Zielgruppe: alle Beschäftigten von Dentsply Sirona.

  • Durchführung individuell konzipierter Team-Workshops.

  • Optimierung der Zusammenarbeit in beanspruchenden Arbeitsphasen sowie Stärkung einer Feedback-Kultur.

  • Zielgruppe: Führungskräfte der KVBW mit ihren Teams.

  • Durchführung von Workshops zum „Gesunden Führen“ und „Stressmanagement“.

  • Zielgruppe: Führungskräfte von Airbus.