Unser Wert im April: Selbstbestimmtheit

Melina Bergmann

Trainee
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Das IFBG lebt seine Werte und möchte diese jeden Monat erneut seinen Mitarbeitenden ins Gedächtnis rufen. Seit Mitte März steht jeden Monat ein anderer Wert im Mittelpunkt des Arbeitsalltags. Für April 2021 lautete das Motto: Selbstbestimmt durch den Arbeitsalltag.

Für das IFBG heißt selbstbestimmtes Arbeiten vor allem Flexibilität für die eigene Gestaltung des Zusammenspiels von privatem und beruflichem Leben. Jeder Mensch ist anders, hat eine andere Lebensform und sollte daher die Möglichkeit bekommen, seine Ressourcen so zu organisieren, dass er diese optimal im Arbeitsalltag einsetzen kann.

Durch die Pandemie und die damit einhergehenden Home-Office-Strukturen, aber auch die Digitalisierung rückt selbstbestimmtes Arbeiten immer weiter in den Fokus der Arbeitswelt. Dadurch verändert sich ebenfalls der individuelle Arbeitsalltag. Mehr Menschen arbeiten von zu Hause oder sogar vom Ausland aus und mussten erst einen Weg finden, sich selbst neu zu organisieren. Um also von all den neuen Informationen nicht überflutet zu werden, ist es hierbei hilfreich, sich selbst so organisieren zu dürfen, wie es für einen optimal ist.

Selbstbestimmung beim Thema Arbeitsort – Die zwei Seiten des Home-Office

Laut einer Studie der DAK fühlen sich viele Menschen im Home-Office deutlich weniger gestresst und sind im Job zufriedener. Eine deutliche Mehrheit gab an, daheim produktiver zu sein. Viele Pendler fühlten sich zudem durch das Wegfallen des längeren Arbeitsweges entlastet. Gleichzeitig sind nach der BAuA-Arbeitszeitbefragung (Backhaus, Wöhrmann & Tisch, 2019) eine hohe Prozentzahl von Beschäftigten, die Überstunden machen, vor allem diejenigen, die Telearbeit betreiben. Laut des TK-Berichts offenbaren zudem mehrere Studien, dass Frauen durch Telearbeit eine höhere Life-Domain Balance erleben, da Frauen durch die mobile Arbeit weniger Familienkonflikte erfahren als Männer.

Home-Office muss also nicht für jeden als besser oder stressfreier empfunden werden. Zudem gibt es keine pauschalen Empfehlungen, wie oft in der Woche im Home-Office gearbeitet werden sollte. Die Häufigkeit der Nutzung ist somit jedem selbst überlassen.

Selbstbestimmung im Bereich der Arbeitszeiten

Es gibt bei so vielen unterschiedlichen Möglichkeiten, seine Arbeit zu erledigen, nicht die eine richtige Lösung für die Vielzahl individueller Beschäftigten. Die Qualität des Arbeitsergebnisses hängt heutzutage nicht mehr von der Anwesenheit der einzelnen Beschäftigten ab, sondern von der individuellen Arbeitsleistung. Selbstbestimmtes Arbeiten ist, aus Sicht des IFBG, vor allem dann gegeben, wenn die Mitarbeitenden selbst entscheiden dürfen, wann und wo sie ihre Arbeit mit bestmöglicher Qualität erledigen können.

Dazu gehört ebenfalls der Zeitrahmen. Das Leistungshoch ist bei jedem Menschen unterschiedlich. So bräuchten manche Personen mittags einen langen Mittagsschlaf, weil sie morgens sehr früh arbeiten können. Auch hierbei kann Selbstbestimmtheit ein Weg zu leistungsfähigeren und zufriedeneren Beschäftigten sein. Oder kurz gesagt: „Individuelle Menschen benötigen individuelle Arbeitsplätze.“

Inspiration für Jedermann!

Kommen Sie über das Thema „Selbstbestimmtheit“ doch einmal mit Ihren Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch. Inwiefern findet Selbstbestimmtheit in Ihrem Unternehmen statt? Wer von Ihnen möchte in manchen Bereichen des Arbeitslebens noch selbstbestimmter leben? Wie und wo wäre das in Ihrem Unternehmen möglich? Vielleicht wäre es eine Option, selbstbestimmtes Arbeiten in einem 2- wöchigen Pilotprojekt abteilungsintern einmal zu testen. Kommen Sie bei Fragen gerne auf uns zu!

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