Neuer Monat, neuer Wert – im Mai: Wertschätzung

Melina Bergmann

Trainee
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Das IFBG lebt seine Werte und möchte diese jeden Monat erneut in den Mittelpunkt des Arbeitsalltages stellen. Im Mai 2021 sollte besonders der Wert Wertschätzung im Fokus der täglichen Kommunikation liegen.

Wertschätzung ist ein menschliches Grundbedürfnis und in beruflicher Hinsicht ein Indikator für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und ein sinnerfülltes Arbeiten. Dass Wertschätzung und Anerkennung also zu einem gesunden Arbeitsumfeld gehören und eine große Arbeitsmotivation darstellen, ist für das IFBG selbstverständlich. Die wertschätzende Arbeitskultur äußert sich durch eine akzeptierende und verständnisvolle Grundhaltung, der ebenfalls Taten folgen. So sind zum Beispiel Strukturen etabliert, die die Arbeitsauslastungen der einzelnen Teammitglieder transparent machen. Diese werden im Team öffentlich kommuniziert, ernst genommen und berücksichtigt. Für das IFBG bedeutet Wertschätzung vor allem den Menschen in den Mittelpunkt der Arbeit zu stellen und die Arbeitsleistung nicht als selbstverständlich anzuerkennen.

Weniger Fehlzeiten durch mehr Wertschätzung

Dass Wertschätzung zu einer höheren Sinnerfüllung und mehr Motivation beiträgt und somit auch die Fehlzeiten der Beschäftigten reduziert, fand das wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) in einer repräsentativen Befragung von über 2.000 Erwerbstätigen heraus. Die Ergebnisse dieses Fehlzeiten-Reports aus dem Jahr 2018 zeigen, dass 96,8 % der Befragten es als wichtig empfinden, Wertschätzung und Rückhalt durch ihren Arbeitgeber zu erfahren. Den Ergebnissen zufolge sind jedoch nur 30,3 % der Meinung, dass diese Werte auch in ihrem Arbeitsumfeld gelebt werden.

Das Sinnerleben der befragten Beschäftigten hat ebenfalls Auswirkungen auf körperliche und psychische Beschwerden und somit auch auf ihre krankheitsbedingten Abwesenheitstage. Bei geringem Sinnerleben gab jeder Zweite an, regelmäßig an Rücken- und Gelenkschmerzen sowie Erschöpfung zu leiden. Der Fehlzeiten-Report der AOK belegt, dass Mitarbeitende, die vom Arbeitgeber wertgeschätzt werden, krankheitsbedingt im Durchschnitt 2,7 Tage weniger fehlen. Schlussendlich demotiviert mangelnde Wertschätzung und schlägt somit auf die Gesundheit der Belegschaft.

Was können Unternehmen oder das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) tun?

Da sich guten Fachkräften auf dem heutigen Arbeitsmarkt viele Möglichkeiten bieten, ist es für Arbeitgeber umso wichtiger geworden, Maßnahmen zu entwickeln, die für ein gesundes und attraktives Betriebsklima sorgen. Hierbei ist es sinnvoll, eine wertschätzende Arbeitskultur zu etablieren. Was können nun aber konkrete Handlungsschritte für ein noch gesünderes Arbeitsumfeld sein?

Laut dem iga.Report 28 senkt betriebliches Gesundheitsmanagement die Fehlzeiten der Erwerbstätigen um ein Viertel. Um also einen wertschätzenden Umgang am Arbeitsplatz zu konstituieren, können Führungskräfte und BGM-Verantwortliche Maßnahmen ergreifen, die die Akzeptanz der Menschlichkeit und das interne Kommunikations- und Selbstmanagement fördern. Aber auch wertschätzende Verhaltensweisen oder eine verständnisvolle Grundhaltung können für ein gesünderes Arbeitsumfeld sorgen.

Fangen Sie am besten bei sich selbst an und achten Sie bei der nächsten Unterhaltung auf eine wertschätzende Kommunikation. Bereits ein noch so kleines Wort wie „Danke“ kann einem gestressten Teammitglied den Tag erleichtern und für neue Motivation sorgen.

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