Beschäftigtenbefragung bei Arval Deutschland – Auf Befragung folgen rasche Maßnahmen

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Sonja Hage

Expert
Team Analysen
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Im Mai 2022 fand bei der Arval Deutschland GmbH eine Beschäftigtenbefragung statt. Der Auto-Leasing-Spezialist aus dem bayerischen Oberhaching arbeitete mit dem IFBG als Partner zusammen, so dass die Befragung von wissenschaftlicher Seite begleitet werden konnte. Sonja Hage, Expert im Team Analysen, hat die Befragung zur psychischen Gesundheit seitens des IFBG betreut.

Ziel einer solchen Befragung ist es, die psychischen Belastungen und deren Auswirkungen von Beschäftigten am Arbeitsplatz zu erfassen. Im Anschluss an die Befragung sollen die Belastungen – mithilfe von geeigneten Maßnahmen – nachhaltig reduziert werden.

Bewerbung der Befragung essenziell für Aussagekraft der Ergebnisse

Nach gemeinsamen Vorgesprächen zur zeitlichen und inhaltlichen Planung waren alle Mitarbeitenden (ca. 370 Personen) von Arval Deutschland dazu aufgerufen, im dreiwöchigen Befragungszeitraum an der Online-Befragung teilzunehmen. Diese erfolgte anonym, so dass für die Beschäftigten eine Teilnahme ohne Hürden möglich war. Die Kommunikation und Bewerbung der Befragung erfolgten über alle verfügbaren Medien des Unternehmens. Eine gute Kommunikation der Befragung ist besonders wichtig, um eine hohe Teilnahmequote und somit eine möglichst starke Aussagekraft der Ergebnisse zu erreichen.

Befragungskriterien so vielfältig wie die Arbeitswelt

Neben Fragen zur zu bewältigenden Arbeitsmenge und Entwicklungsmöglichkeiten kam auch der Bereich der sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz nicht zu kurz. Zu diesem zählten unter anderem Fragen nach dem Gemeinschaftsgefühl und der gegenseitigen Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen. Durch die Vielfalt der Befragungsthemen und gleichzeitigen Orientierung am Leitfaden der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (DGA) kann die Gesundheitsbefragung im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen psychischen Gefährdungsbeurteilung (GB-Psych) angewandt werden.

Nach der Ergebnispräsentation folgt die Ableitung von Maßnahmen

Im Juli 2022 wurden die Ergebnisse im Rahmen einer Ergebnispräsentation an die Verantwortlichen der Arval Deutschland GmbH kommuniziert. Hierbei wurden die dringlichsten Bereiche mithilfe eines Einordnungssystems aufgezeigt. Durch diese Einordnung ergab sich eine Priorisierung. Die Ergebnisse der psychischen Gefährdungsbeurteilung wurden nach diesem Termin – für eine größtmögliche Transparenz – an die Führungskräfte und Mitarbeitenden kommuniziert.

Anschließend begannen die Verantwortlichen der Organisation mit der Planung von Gesundheitsmaßnahmen zur Senkung der angegebenen Belastungen. Zur Erfragung von tätigkeitsspezifischen Belastungen sind vertiefende Workshops in den jeweiligen Abteilungen geplant, um auf einem möglichst niedrigschwelligen Niveau Maßnahmen für die Beschäftigten anbieten zu können. Zusätzlich plant die Arval Deutschland GmbH Gesundheitsmonate zu verschiedenen Themen für ihre Beschäftigten.

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