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Übersicht
Bewegung und Ergonomie im BGM: 3 Gründe für entsprechende BGF-Maßnahmen
Bereits 150–300 Minuten moderate Bewegung pro Woche verbessern nachweislich die Gesundheit und senken das Risiko für schwere Erkrankungen. Ab einer Aktivität von 300 Minuten ergeben sich laut WHO zusätzliche positive Gesundheitseffekte.
Nur 67.7 % der Männer und 61.0 % der Frauen erreichen 300 Minuten moderate Bewegung pro Woche. Bewegung im Arbeitsalltag, ob Büro oder Home-Office, ist wichtiger denn je (IFBG-Datenbank).
Rückenschmerzen und Nackenprobleme werden oft durch eine schlechte Ergonomie verursacht. Sie gehören zu den häufigsten Beschwerden am Arbeitsplatz. Gezielte Maßnahmen können diese deutlich verringern oder vermeiden.
Unsere BGF-Angebote im Bereich Bewegung und Ergonomie
Vortrag
So motivieren wir Ihre Belegschaft vor Ort, aktiver zu sein.
- Ablauf vor Ort: 60 Min. Vortrag + 30 Min. Fragerunde + 30 Min. Einzelfragen
- Besonderheiten: unbegrenzte Teilnehmerzahl, inkl. Präsentationsfolien etc.
- Unser Top-Thema:
Auf die Plätze, fertig, hoch!
Webinar
Interaktiver Online-Vortrag mit praktischen Bewegungstipps.
- Ablauf: 45 Min. Vortrag inkl. Kurzumfragen + 15 Min. Fragerunde
- Besonderheiten: bis 1.000 Teilnehmende, inkl. Anmeldemanagement und Präsentationsfolien etc.
- Unser Top-Thema:
Auf die Plätze, fertig, hoch!
Bewegungslotsen-Ausbildung
Wir bilden Ihre Beschäftigten zu Bewegungs- oder Ergo-Guides aus.
- Ablauf: ein- oder mehrtägiger Workshop inkl. Vermittlung von Fachwissen (online oder vor Ort)
- Besonderheiten: Do’s and Dont’s von Bewegungslotsen, Durchführung von Übungen (Mobilisations-, Kräftigungs- bzw. Entspannungs-übungen), Motivationsstrategien, aktive Einbindung aller bis zu 20 Teilnehmenden
Unsere Besonderheiten auf einen Blick
Langjährige
Erfahrung
Langjährige
Erfahrung
Wissenschaftlich
fundiert und praxisnah
Wissenschaftlich
fundiert und praxisnah
Modular
anpassbar
Modular
anpassbar
Unsere Experten

Bente Püschel
Valentin Goetz
FAQ – Bewegung und Ergonomie im BGM
Warum sind Ergonomie und Bewegung wichtig für die Mitarbeitenden?
Regelmäßige Bewegung und ergonomische Arbeitsplätze helfen, Muskel-Skelett-Erkrankungen vorzubeugen und die Gesundheit langfristig zu erhalten. Sie fördern das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit im Arbeitsalltag. IFBG unterstützt Unternehmen dabei, gesundheitsförderliche Bewegungs- und Arbeitsplatzkonzepte zu etablieren.
Welche Maßnahmen bietet IFBG im Bereich Ergonomie und Bewegung an?
Vorträge vor Ort: „Auf die Plätze, fertig, hoch!“ – motiviert Ihre Belegschaft, aktiver zu werden (60 Min. Vortrag + 30 Min. Fragerunde + 30 Min. Einzelfragen, unbegrenzte Teilnehmerzahl)
Interaktive Webinare: Online-Vorträge mit praktischen Bewegungstipps und Kurzumfragen (45 Min. Vortrag + 15 Min. Fragerunde, bis zu 1.000 Teilnehmende)
Bewegungslotsen-Ausbildung: Ein- oder mehrtägige Workshops zur Qualifizierung von Mitarbeitenden als Bewegungs- oder Ergo-Guides. Inhalte sind Fachwissen, Übungen (Mobilisation, Kräftigung, Entspannung) und Motivationsstrategien (online oder vor Ort, max. 20 Teilnehmende).
Wie identifizieren Unternehmen den Bedarf für ergonomische Maßnahmen?
Befragungen und BGM-Bedarfsanalysen helfen, Belastungen und Beschwerden von Beschäftigten zu erkennen. IFBG unterstützt Sie bei der Durchführung von BGM-Bedarfsanalysen und der Entwicklung passgenauer Bewegungs- und Ergonomie-Angebote.
Haben soziodemografische Merkmale Einfluss auf die körperlichen Aktivität von Beschäftigten?
Die positiven Effekte von regelmäßiger Bewegung sind vielfach nachgewiesen. Studienergebnisse von IFBG zeigen jedoch: Es gibt durchaus Personengruppen, die sich mehr bewegen könnten. Die Daten von rund 7.900 Beschäftigten zeigen, dass es Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei der körperlichen Aktivität gibt. Während 67,7% der Männer mindestens auf 300 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche kommen, sind es bei den Frauen mit 61,0% signifikant weniger.
Auch in den verschiedenen Altersgruppen zeigen sich deutliche Unterschiede. Während 68,7 % der 50-59 jährigen Beschäftigten (männlich und weiblich) auf mindestens 300 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche kommen, sind es bei den 30-39 Jährigen lediglich 60,5 %. Dieser Unterschied überrascht. Ob dies an den unterschiedlichen Anforderungen in Job und Privatleben liegt? Um die genauen Gründe zu eruieren, sind tiefergehende Analysen notwendig. Hier können Sie sich einen Überblick zu diesen Mitarbeiterbefragungen verschaffen.
Wie können Bewegungsrituale in den Arbeitsalltag integriert werden?
Ein bewusst längerer Fußweg zur Arbeit oder der Einbau von Bewegungsritualen (z. B. Spaziergänge am Abend, mit dem Rad einkaufen) können die Leistungsfähigkeit im Arbeitsalltag positiv beeinflussen. Darüber hinaus ist zu empfehlen, den Arbeitsplatz möglichst dynamisch einzurichten, so dass Sie gezwungen sind, immer wieder aufzustehen und sich zu bewegen. Der Papierkorb und der Drucker kommen in den Flur, die Kaffeemaschine bleibt in der Küche und das Wasserglas steht auf der Fensterbank.
Wie gelingt es, sich im Home-Office ausreichend zu bewegen?
Prinzipiell gilt, sich einen Ausgleich zu suchen und diesen fest in den Alltag zu integrieren: Gartenarbeit, Radfahren, Yoga, Spaziergänge, Fitness. Gestalten Sie Ihr Freizeitprogramm konträr zu Ihrer Arbeit im Home-Office: Mit ausreichend Bewegung (am besten an der frischen Luft). Darüber hinaus ergeben sich konkrete Tipps, wie es gelingt, sich im Home-Office ausreichend zu bewegen:
- Kleine Übungen am Schreibtisch helfen, den Körper in Schwung zu halten. Durch regelmäßiges Arm-, Schulter-, Kopf-, Handkreisen und Rückendrehungen entspannen sich Ihre Gelenke und Muskeln.
Führen Sie Rituale ein! Nach jedem Toilettengang werden z. B. fünf bewusste Körperstreckungen gemacht, während Sie auf Ihren frischen Kaffee warten machen Sie zehn Hampelmänner. Sie werden merken, wie beweglich Ihr Körper bleibt und wie sich Ihre Konzentration verbessert.
Werden Sie kreativ! Bleiben Sie für das Telefonat stehen, nutzen Sie zum Brainstormen und für Denkblockaden einen Spaziergang an der frischen Luft – und warum eigentlich nicht mal während der Arbeit tanzen?





