Übersicht

Ernährung und Trinken im BGM: 3 Gründe für entsprechende BGF-Maßnahmen

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Unsere Daten von rund 27.700 Beschäftigten zeigen, dass nur 56,4 % der Frauen und 67,4 % der Männer die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlene Flüssigkeitszufuhr von mindestens 1,5 Litern pro Tag erreichen (IFBG-Datenbank).

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Viele Experten im Bereich der Ernährungsberatung empfehlen, dass ca. 75 % der täglich konsumierten Lebensmittel pflanzlicher Natur sein sollten. Neben der Gruppe der Getreideprodukte ist der Obst- und Gemüseverzehr relevant. Hier können Organisationen ansetzen.

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Männliche Beschäftigte essen deutlich seltener Obst und Gemüse als weibliche Beschäftigte. Doch nur 3,0 % der Frauen und 1,2 % der Männer schaffen es überhaupt, die von den Ernährungsberatern der DEG empfohlenen 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen (IFBG-Datenbank).

Ernährung und Trinken im BGM: Erfahren Sie mehr über unsere Vorgehensweise

Joggerin läuft in weißen Turnschuhen auf nassem Boden mit Laubblättern

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Ernährung und Trinken am Arbeitsplatz: Erfahren Sie mehr zu den Hintergründen

Warum sind die Handlungsfelder Ernährung und Trinken so wichtig für uns? Essen und trinken müssen wir alle. Doch was ist gut für uns, unsere Gesundheit und schmeckt auch noch? Aussagen von selbsternannten „Ernährungsberatern“ führen häufig dazu, dass beim Thema Ernährung und Trinken schwer zwischen Mythen und Fakten unterschieden werden kann.

Feststeht: Lebensmittel liefern uns Energie, um unsere Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus besitzen sie Inhaltsstoffe mit dem Potential, unsere Gesundheit zu fördern. Ein zu hohes Maß an bestimmten Lebensmitteln kann unsere Gesundheit jedoch destabilisieren. Die Entscheidung was und wie viel wir essen und trinken wirkt sich daher auf unsere Leistungsfähigkeit aus. So hat eine vorwiegend pflanzenbasierte Ernährung z. B. einen positiven Einfluss auf kognitive Funktionen. Demgegenüber führt bereits ein Wassermangel von 2% zu einer verminderten Leistungsfähigkeit.

Im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) stellt sich immer wieder die Frage, wie das Ernährungs- und Trinkverhalten von Beschäftigten und Führungskräften positiv beeinflusst werden kann. Auf dem Weg dahin bieten sich vor allem Guerilla-Maßnahmen wie das Smoothie-Bike an, um für mehr Akzeptanz zu sorgen. Ziel von BGF-Maßnahmen im Bereich Ernährung und Trinken sollte eine Sensibilisierung der Belegschaft sein – hin zu mehr Selbstfürsorge.

Es ist schon viel erreicht, wenn Beschäftigte und Führungskräfte im Anschluss an zielführende Maßnahmen folgende Fragen beantworten können:

  • Wie kann ich Krankheiten mittels einer gesunden Lebensmittelauswahl positiv beeinflussen?
  • Welche Snacks geben mir im Tagesverlauf Energie und stärken mein Wohlbefinden?
  • Wie kann ich „gesund“ und lecker“ sinnvoll kombinieren?
  • Welche Hilfsmittel erinnern mich daran, während der Arbeit ausreichend zu trinken?