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Erfolgreiche Mitarbeiterbefragungen bei der DAK-Gesundheit – Transparenz, Beteiligung und nachhaltige Resonanzstrategien
Mitarbeitende sind das Herz jeder Organisation – doch wie können Organisationen sicherstellen, dass ihre Stimmen wirklich gehört werden? Zwischen 2021 und 2025 hat die DAK-Gesundheit genau diese Frage beantwortet: mit einer konsequenten Resonanzstrategie, die Transparenz schafft, Beteiligung fördert und messbare Verbesserungen ermöglicht. In diesem Best-Practice-Beitrag erfahren Sie, wie systematische Befragungen von der psychischen Gefährdungsbeurteilung bis zu regelmäßigen Pulsbefragungen erfolgreich implementiert wurden und welche Faktoren den nachhaltigen Erfolg bei der DAK-Gesundheit sichern.
Ausgangslage: Transparenz erhöhen und Beteiligung der Beschäftigten stärken
Um Stimmungen, Bedarfe und Belastungen der Beschäftigten systematisch zu erfassen, setzte die DAK-Gesundheit auf eine umfassende Resonanzstrategie. Im Mittelpunkt standen verschiedene Befragungsformate, welche gemeinsam mit IFBG umgesetzt wurden:
- Psychische Gefährdungsbeurteilung (GB-Psych)
- Homeoffice-Befragung
- Pulsbefragungen inkl. eNPS
Alle Mitarbeitenden und Führungskräfte waren eingeladen, ihre Perspektiven einzubringen. Ziel war es, relevante Themen frühzeitig zu erkennen, Entwicklungen sichtbar zu machen und Verbesserungen auf einer verlässlichen Datenbasis abzuleiten.
Ziele der Resonanzstrategie: Orientierung und Wirkung
Die DAK-Gesundheit verfolgte von Beginn an klare strategische Ziele:
- Hohe Teilnahmequoten bei den Befragungen durch transparente, kontinuierliche Kommunikation.
- Schnelle Bereitstellung der Ergebnisse für alle Beschäftigten – alle sehen alles.
- Konkrete Ableitung von Maßnahmen auf organisationaler und operativer Ebene.
- Sicherung der Anonymität, um Vertrauen und Offenheit der Beschäftigten zu fördern.
- Rückhalt durch die Geschäftsleitung, um den Prozess nachhaltig zu verankern.
Die gemeinsame Arbeit umfasste die Themenauswahl, die technische Umsetzung, den Versand von über 11.000 Einladungs-E-Mails, die gesamte Datenauswertung sowie die zielgruppengerechte Aufbereitung der Ergebnisse. Zusätzlich wurden eigene Items für die Pulsbefragungen entwickelt, wissenschaftlich validiert und kontinuierlich weiterentwickelt.
Herausforderungen des Projekts: Hohe Teilnahmequote und Etablierung von Pulsbefragungen
1. Teilnahmequote steigern
Wie in vielen Organisationen war die Teilnahmequote der Beschäftigten bei den Befragungen zunächst ausbaufähig. Die im Jahr 2024 durchgeführte Pulsbefragung erreichte eine Teilnahmequote von 47 %. Durch regelmäßige Erinnerungen sowie das konsequente Hervorheben der Anonymität konnte die Beteiligung jedoch deutlich gesteigert werden. Dies zeigt sich in einer Befragung aus dem Jahr 2025, bei der eine Teilnahmequote von 66 % erreicht wurde.
2. Etablierung der Pulsbefragungen
Regelmäßige Pulsbefragungen mussten zunächst bei der DAK-Gesundheit etabliert werden. Klare Zielsetzungen sowie eine verständliche Darstellung des Nutzens halfen, die Pulsbefragungen schrittweise zu verankern.
Erfolgsfaktoren und Highlights, die den Unterschied machten
Die Resonanzstrategie der DAK-Gesundheit war von zahlreichen positiven Momenten geprägt, die das Projekt nachhaltig erfolgreich gemacht haben. Die Transparenz und die hohe Geschwindigkeit der Ergebnisveröffentlichung seitens IFBG führten dazu, dass bereits innerhalb von zwei Wochen die ersten Ergebnisse für alle Beschäftigten vorlagen.
Auch die kontinuierliche Steigerung der Teilnahmequote zählt zu den großen Erfolgen. Durch klare Kommunikation, sichtbare Anonymität, regelmäßige Erinnerungen und das konsequente Aufzeigen des Mehrwerts gelang es, immer mehr Mitarbeitende für die Teilnahme zu motivieren. Parallel dazu stieg die Akzeptanz der Befragungsinstrumente deutlich, wie zahlreiche konstruktive Rückmeldungen belegten. Besonders wirkungsvoll war zudem, dass aus den Ergebnissen konkrete Optimierungen abgeleitet wurden. Die Rückmeldungen flossen direkt in Verbesserungsmaßnahmen ein, wodurch der Nutzen der Befragungen für die Beschäftigten sichtbar und der Kreislauf aus Vertrauen, Beteiligung und Weiterentwicklung weiter gestärkt wurde.
Ein weiterer Erfolgsfaktor war die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der DAK-Gesundheit und IFBG. Die Projekte waren stets von intensiver Abstimmung geprägt, insbesondere in den engen Zeitfenstern zwischen Befragungsende und Ergebnisaufbereitung. Die Projektleitung der DAK-Gesundheit hebt hervor, wie wertschätzend, unkompliziert und ergebnisorientiert die Zusammenarbeit verlief, was wesentlich dazu beitrug, dass die Prozesse reibungslos funktionierten und die Ergebnisse termingerecht bereitstanden.
4-jähriges-Befragungsprojekt: Die wichtigsten Erkenntnisse
Aus Sicht des Projektteams lassen sich folgende zentrale Erkenntnisse festhalten, die bis heute die Weiterentwicklung der Resonanzstrategie prägen:
- Kommunikation ist entscheidend: Offene und transparente Kommunikation erhöht die Beteiligung von Beschäftigten.
- Einbindung aller Beteiligten: Stärkt Akzeptanz und Wirkung der Maßnahmen.
- Beharrlichkeit lohnt sich: Besonders bei neuen Formaten zahlt sich Durchhaltevermögen aus.
- Widerstände gehören dazu: Wichtig ist, dranzubleiben und kontinuierlich zu erklären, welchen Nutzen die Befragungen bringen.
Die DAK-Gesundheit hat gemeinsam mit IFBG gezeigt, wie Mitarbeiterbefragungen – von der psychischen Gefährdungsbeurteilung bis zur Pulsbefragung – zu einem wirkungsvollen Baustein der Organisationsentwicklung werden können. Mit klaren Prozessen, schneller Ergebnisrückmeldung und einer offenen Kommunikationskultur wurde ein nachhaltiges Fundament geschaffen, das Transparenz fördert, Beteiligung stärkt und Verbesserungen sichtbar macht.
Möchten auch Sie Belastungen und Stimmungen systematisch erfassen, Transparenz schaffen und aus Befragungsergebnissen messbare Verbesserungen erzielen?
Erfahren Sie, wie IFBG Sie von der Befragung über die Maßnahmenableitung bis hin zur konkreten Umsetzung wirksam unterstützt.


