Startseite • Best-Practice • Best Practice: GB-Psych bei GE HealthCare – Von der Analyse zum zum nachhaltigen BGM
Beschäftigte stehen im Arbeitsalltag häufig vor Herausforderungen wie Stress, Schlafdefiziten oder Rollenkonflikten. GE HealthCare nahm sich dieser Themen an und entwickelte gemeinsam mit IFBG ein umfassendes, bedarfsorientiertes Gesundheitsprogramm für die DACH-Region. Ausgangspunkt war die 2023 durchgeführte psychische Gefährdungsbeurteilung (GB-Psych) und eine BGM-Bedarfsanalyse, die das Gesundheitsverhalten und den Gesundheitszustand der Beschäftigten analysierte. Auf Basis der Befragungsergebnisse wurde ein handlungsbasiertes Maßnahmenprogramm entwickelt, das in den Jahren 2024 und 2025 umgesetzt wurde.
Hintergrund von GE HealthCare in der DACH-Region
GE HealthCare ist ein führendes Unternehmen im Bereich Medizintechnik und Gesundheitslösungen. In der DACH-Region beschäftigt das Unternehmen zahlreiche Mitarbeitende und setzt auf ein strukturiertes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), um Gesundheit und Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern. Das Unternehmen verbindet seine Innovationskraft im Gesundheitswesen mit einem klaren Fokus auf ein gesundes Arbeitsumfeld für die Beschäftigten.
Stefan Heimrich, Environment, Health and Safety Leader bei GE HealthCare, hebt hervor: „Bei GE HealthCare arbeiten wir in einem sehr diversen Umfeld – mit unterschiedlichen Arbeitsplätzen, Anforderungen und Herausforderungen. Das macht es nicht immer leicht, allen gleichermaßen gerecht zu werden.“
GB-Psych als Grundlage für ein wirksames Gesundheitsprogramm
GE HealthCare wollte die gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen der GB-Psych erfüllen und gleichzeitig die Bedarfe für das BGM genau ermitteln. Auf Grundlage der 2023 erhobenen Ergebnisse – die ebenfalls Gesundheitsverhalten und -zustand der Beschäftigten erfassten – entstand ein bedarfsorientiertes Maßnahmenpaket für 2024–2025, das praxisnah die zentralen Gesundheitsbedarfe abdeckte.
Besonderer Wert wurde auf folgende Punkte gelegt:
- Reichweite: Die Angebote sollten für möglichst viele Beschäftigten niederschwellig zugänglich sein.
- Praktische Umsetzung: Die Angebote sollten leicht in den Arbeitsalltag integriert werden können.
- Starke Partner an der Seite: Die Umsetzung der Analysen und Maßnahmen erfolgten durch IFBG, die Techniker Krankenkasse (TK) förderte das Projekt.
GE Medical Systems
„Ich hatte die Gelegenheit, das Projekt auf Seiten von GE HealthCare zu initiieren und über den gesamten Prozess hinweg zu begleiten. Von den Abstimmungen mit verschiedenen Gremien und Stakeholdern, über die detaillierte Analysephase bis hin zur Umsetzung der darauf basierenden Maßnahmen – die Zusammenarbeit mit IFBG war durchgängig äußerst angenehm und stets professionell. Einfach ein großartiges, kompetentes Team! Das hat am Ende den Spaßfaktor einer Gefährdungsbeurteilung für Psychische Belastungen enorm gesteigert.
Das ganze Programm war in seiner Gesamtheit ein Erfolg. Für mich war es besonders wichtig, dass sich jede*r zumindest in Teilen repräsentiert und abgeholt fühlt. Ich denke, dass wir dieses Ziel gemeinsam – in Kooperation mit IFBG und der TK – sehr gut erreicht haben.“
Von Stress bis Schlaf: 20 wirksame Gesundheitsmaßnahmen bei GE HealthCare
Das Maßnahmenpaket umfasste insgesamt 20 gezielte Interventionen, die sowohl vor Ort an verschiedenen Standorten als auch digital umgesetzt wurden.
Neun BGF-Maßnahmen wurden direkt vor Ort durchgeführt, darunter Kickoffs zum Thema Stress sowie praxisnahe Vor-Ort-Parcours zu den Themen Stress und Schlaf, die den Beschäftigten die Möglichkeit boten, sich intensiv mit ihrem Schlafverhalten und Erholungsbedürfnis auseinanderzusetzen. Speziell für die Beschäftigten des neu erbauten Standorts Düsseldorf wurden zwei Workshops zum Thema Veränderungen angeboten – bedarfsorientiert und zielgruppenspezifisch.
Ergänzend dazu fanden neun Online-Maßnahmen statt, die flexibel in den Arbeitsalltag integriert werden konnten. Dazu gehörten Webinare rund um das Thema Schlaf und Erholung, Angebote zu gesunder Führung, Umgang mit Veränderungen sowie alltagsnahe Stressmanagement-Impulse wie „Ready for Take-Off“, „Digital Detox“ oder kurze Mikro-Pausen.
Die thematischen Schwerpunkte des Programms lagen auf einem erholsamen Schlaf, Stressmanagement und Entspannung, Rollenkonflikten und Rollenverständnis sowie auf Themen der Work-Privacy-Integration und der Förderung einer ausgewogenen Work-Life-Balance. Durch die Kombination aus Präsenz- und Online-Formaten konnten die Beschäftigten flexibel teilnehmen, praxisnah unterstützt werden und ihre Gesundheit nachhaltig stärken – für mehr Gesundheit im Arbeitsalltag auf allen Ebenen.
„Mein Highlight in diesem Projekt ist die gute, abgestimmte Zusammenarbeit zwischen GE HealthCare, IFBG und TK – wir haben alle gemeinsamen im Zusammenspiel für das Thema Gesundheit zusammengearbeitet. Die Abläufe waren gut koordiniert und auch der menschliche Kontakt ist nicht zu kurz gekommen, das ist ja nicht selbstverständlich im beruflichen Kontext.“
Julia Tretter, Beraterin BGM, Techniker Krankenkasse






