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Über 80 % Beteiligung –
Wiederholungsbefragung als Hebel für
nachhaltige Veränderung bei der
OUTLETCITY AG in Metzingen
Beschäftigtenbefragungen sind ein zentrales Instrument, um Entwicklungen in Organisationen sichtbar zu machen und gezielt Verbesserungen anzustoßen. Doch erst durch eine wiederholte Durchführung entfalten sie ihr volles Potenzial: Veränderungen werden messbar, durchgeführte Maßnahmen überprüfbar und neue Handlungsfelder erkennbar. Die OUTLETCITY AG in Metzingen nutzt diesen Ansatz konsequent und zeigt, wie eine Wiederholungsbefragung gezielt zur Weiterentwicklung von Gesundheit und Organisation eingesetzt werden kann.
Hintergrund der OUTLETCITY AG
Die OUTLETCITY AG mit Sitz in Metzingen zählt zu den führenden Outlet-Shopping-Destinationen Europas. Mit über 170 Marken in mehr als 130 Stores und jährlich rund 4,5 Millionen Besucherinnen und Besuchern hat sich die „City of Fashion“ international etabliert. Als Unternehmen an der Schnittstelle von stationärem Handel, Immobilien und digitalen Geschäftsmodellen – ergänzt durch einen seit 2012 bestehenden Online-Shop – verfolgt die OUTLETCITY AG das Ziel, ein hochwertiges Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg zu schaffen. Gleichzeitig wird großer Wert auf die Weiterentwicklung als attraktiver Arbeitgeber sowie auf die Förderung von Gesundheit und Zufriedenheit der Beschäftigten gelegt. Vor diesem Hintergrund wurde früh erkannt, dass fundierte Daten eine zentrale Grundlage für nachhaltige Organisationsentwicklung sind.
Vom ersten Impuls zur kontinuierlichen Entwicklung
Bereits im Jahr 2022 führte die OUTLETCITY AG eine psychische Gefährdungsbeurteilung (GB-Psych) mit IFBG durch. Neben der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen stand vor allem das Ziel im Fokus, Belastungen systematisch zu erfassen und gezielt Verbesserungen anzustoßen. Die Wiederholungsbefragung im Jahr 2025 knüpfte bewusst daran an: Sie sollte Entwicklungen sichtbar machen, die Wirksamkeit bereits umgesetzter Maßnahmen überprüfen und neue Handlungsbedarfe identifizieren. Damit wurde die Befragung vom einmaligen Analyseinstrument zu einem festen Bestandteil der Organisationsentwicklung.
Erfolgsfaktoren der Umsetzung: Partnerschaftlich und strukturiert
Die Entscheidung für die erneute Zusammenarbeit mit IFBG basierte auf den positiven Erfahrungen aus dem ersten Projekt. Besonders entscheidend waren die wissenschaftlich fundierte Methodik sowie die Möglichkeit, valide Vergleichsdaten im Zeitverlauf zu erhalten.
Der OUTLETCITY AG waren zudem eine schnelle und zuverlässige Umsetzung des Projekts, feste Ansprechpersonen sowie die Möglichkeit zum persönlichen Austausch vor Ort besonders wichtig. Das Projekt startete mit einem Kick-off-Termin, bei dem zentrale Rahmenbedingungen abgestimmt wurden. Sowohl dieser als auch die Ergebnispräsentation fanden vor Ort in Metzingen statt, was den direkten Austausch und die enge Zusammenarbeit zusätzlich stärkte.
Die erste Befragung wurde im Zeitraum vom 08.02. bis 01.03.2022 durchgeführt, die Wiederholungsbefragung folgte vom 06.02. bis 26.02.2025. Neben klassischen GB-Psych-Inhalten wurden zusätzlich Themen wie Gesundheitsverhalten, Gesundheitszustand sowie unternehmensspezifische Fragestellungen integriert.
Von Daten zu Maßnahmen: Ergebnisse verständlich nutzbar machen
Ein zentraler Erfolgsfaktor lag in der praxisnahen Aufbereitung der Ergebnisse. Insgesamt wurden rund 60 individuelle Factsheets für Führungskräfte erstellt. Diese ermöglichten es, die Resultate schnell zu erfassen, gezielt zu interpretieren und konkrete BGF-Maßnahmen abzuleiten. Die Kombination aus fundierter Analyse, adressatengerechter Aufbereitung und persönlicher Begleitung schuf die Grundlage dafür, dass die Ergebnisse nicht nur verstanden, sondern aktiv genutzt wurden.
Hohe Teilnahmequote als Ausdruck gelebter Beteiligungskultur
Mit einer Teilnahmequote von über 80 % stieß die Wiederholungsbefragung auf großes Interesse innerhalb der Belegschaft. Die hohe Beteiligung unterstreicht die Akzeptanz des Instruments und das Vertrauen in den Prozess. Neben positiven Rückmeldungen brachten die Beschäftigten auch konstruktives Feedback ein, das gezielt in die Weiterentwicklung einfloss. Die Ergebnisse wurden auf allen Ebenen des Unternehmens intensiv reflektiert und diskutiert.
„Unser Highlight bei der Wiederholungsbefragung war – neben der sehr flexiblen und zuverlässigen Zusammenarbeit mit IFBG – vor allem, dass wir jeder Führungskraft bereits kurz nach Abschluss ein aussagekräftiges Factsheet zur Verfügung stellen konnten.“
Saskia Niedermaier – Junior Learning & Development Manager und
Markus Zimmermann – Director Human Resources & Organisation
Konkrete BGF-Maßnahmen für spürbare Verbesserungen
Auf Basis der identifizierten Handlungsfelder wurden verschiedene BGF-Maßnahmen umgesetzt, die auf unterschiedlichen Ebenen ansetzen. Im Fokus standen insbesondere:
- Die Verbesserung der internen Zusammenarbeit und Kommunikation
- Eine ausgewogenere Gestaltung der Arbeitsorganisation
- Die Stärkung teaminterner Feedback- und Austauschformate
- Die Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen
- Der Ausbau gesundheitsfördernder Angebote
Durch diesen ganzheitlichen Ansatz konnten sowohl strukturelle als auch kulturelle Aspekte adressiert werden.
Wiederholungsbefragung als strategisches Steuerungsinstrument
Die Wiederholungsbefragung hat maßgeblich dazu beigetragen, Entwicklungen transparent zu machen, Maßnahmen gezielt weiterzuentwickeln und das Betriebliche Gesundheitsmanagement nachhaltig zu stärken. Die OUTLETCITY AG in Metzingen zeigt damit, wie aus einer punktuellen Analyse ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess entstehen kann, der langfristig und nachhaltig Wirkung entfaltet.
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