Best Practice: ein Interview mit Oksana Wetzl vom Klinikum Landshut

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Maike Sauermann

Project Manager
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Am 15. Juli 2021 wurde im Klinikum Landshut der Schlaf-Parcours des IFBG durchgeführt – und das mit vollem Erfolg, wie die BGM-Verantwortliche Oksana Wetzl in einem Interview mit dem IFBG resümiert.

Seit ungefähr einem Jahr ist das BGM in den Strukturen des Klinikums fest verankert und dient somit der Gesundheitsförderung der Belegschaft. Für das Klinikum Landshut war es das erste Mal, dass eine Sensibilisierungsmaßnahme in dieser Form stattgefunden hat. Damit gilt der Schlaf-Parcours als Pilotprojekt und konnte sich erfreulicherweise als Best Practice-Beispiel erweisen.

Kleine Tipps – große Wirkung

Trotz der derzeitigen Urlaubszeit wurde der Parcours von ungefähr 40 bis 50 Beschäftigten besucht und als positiv bewertet. So wurde es als besonders hilfreich empfunden, eine der vor Ort von den Gesundheitsexpertinnen und -experten des IFBG angebotenen Beratungen in Anspruch nehmen zu können. Des Weiteren berichtet Oksana Wetzl aus dem Stimmungsbild der Belegschaft, dass die Beschäftigten des Klinikums mit Hilfe der verschiedenen schlafbezogenen, interaktiv gestalteten Stationen neues Wissen in Erfahrung bringen konnten.

Ein Highlight für die Mitarbeitenden des Klinikums sei hierbei vor allem der virtuelle Schlafzimmer-Check gewesen. Die Möglichkeit am Ende der durchlaufenen Stationen sein Wissen noch einmal zu testen und interaktiv in eine reale Schlafzimmer-Situation versetzt zu werden, sei eine effektive Option, um sein Wissen zu festigen: „Da unsere Kolleginnen und Kollegen im Schichtsystem arbeiten und zudem des Öfteren Familie und Kinder haben, war es uns besonders wichtig, unserem Team den Zugang zu praxisnahen Empfehlungen so leicht wie möglich zu machen. Aus diesem Grund haben wir uns auch dazu entschieden, den Parcours während der Arbeitszeit und zentral im Klinikum anzubieten.“

„Eine Besucherin des Parcours gab an, die erfahrenen Tipps sogar mit der Familie sowie Patientinnen und Patienten geteilt zu haben.“

Vor Ort trotz der Pandemie – ein zu hohes Risiko für die Beteiligten?

Durch die Pandemie ist es nicht nur für das IFBG ungewohnt, nach langer Zeit wieder vor Ort beratend tätig zu sein. Auch das Klinikum Landshut habe eine große Verantwortung gegenüber allen Patientinnen und Patienten sowie den Beschäftigten, so Wetzl. Die Sicherheit aller Beteiligten stand somit neben den fachlichen Inhalten im Fokus der Organisation. Somit musste ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet, abgesprochen und umgesetzt werden.

Neben den vorab getesteten IFBG-Mitarbeitenden wurde streng auf eine regelmäßige Desinfektion der im Parcours ausliegenden Tablets und der VR-Brille geachtet. Da die Räumlichkeiten des Klinikums zudem sehr groß und offen gestaltet waren, konnte der Abstand eingehalten und auch eine Ansammlung von Menschengruppen vermieden werden.

Auf die Frage, wie sie eine Maßnahme vor Ort auch in diesen Zeiten empfunden hat und ob sie diese weiterempfehlen würde, antwortete Oksana Wetzl: „Nachdem das ausführliche Hygienekonzept des IFBG vorlag, habe ich bezüglich der Durchführung wenig Bedenken gehabt. Es kommt jedoch auf die individuellen Möglichkeiten und die in der Stadt vorliegende Inzidenz an. Da die Räumlichkeit groß und die Inzidenz in Landshut niedrig genug war, konnten wir für den Schlaf-Parcours nach Prüfung des Hygienekonzepts grünes Licht geben.“

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit als Schlüssel für eine effektive Wissensvermittlung

„Besser geht es nicht. Die Absprache verlief Hand in Hand,“ so Oksana Wetzl über die Organisation und Absprache mit dem IFBG. Hierzu gehören vor allem die Flexibilität und die Erreichbarkeit sowie die Anpassungsfähigkeit der Inhalte.

Auch dank des umfassenden Marketings des internen BGM des Klinikums Landshut gewann der Parcours an Aufmerksamkeit, weswegen eine hohe Teilnehmerzahl und ein großes Interesse am Thema Schlaf zu verzeichnen waren. Ebenfalls wurde im Gespräch mit Frau Wetzl deutlich, dass eine gute Absprache und eine enge Zusammenarbeit zwischen dem IFBG und dem internen BGM das Fundament für eine gelungene Sensibilisierungsmaßnahme darstellen. Dennoch sei es entscheidend, die Belegschaft über gesundheitsfördernde Angebote, wie den Schlaf-Parcours, intern ausreichend zu informieren.

„Wir haben eine sehr heterogene Zielgruppe im Klinikum, weswegen es herausfordernd war, alle Berufsgruppen abzuholen. Das ist dem IFBG sehr gut gelungen.“

In Zukunft sind weitere gemeinsame Projekte wie zum Beispiel ein Schlafworkshop geplant. Das IFBG bedankt sich an dieser Stelle noch einmal herzlich für die tolle Organisation und Durchführung und wünscht dem Klinikum Landshut alles Gute!

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