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Whitepaper: Kennzahlen im BGM als
Erfolgsfaktor – Mit Daten wirksam steuern
Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, dass Gesundheitsangebote für Mitarbeitende oft nicht die gewünschten Effekte erzielen: Belastungen bleiben bestehen und Maßnahmen werden nur teilweise wahrgenommen.
Kennzahlen bieten hier entscheidende Unterstützung, indem sie Informationen über Belastungen, Ressourcen und Bedürfnisse messbar und Entwicklungen sichtbar machen. Auf dieser Basis lassen sich Maßnahmen gezielt planen, deren Wirkung überprüfen und Ressourcen effizient einsetzen.
Dieses Whitepaper zeigt praxisnah, wie Kennzahlen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) sinnvoll genutzt werden können.
Fehlzeiten, Fluktuation oder Zufriedenheit – hinter Kennzahlen steckt weitaus mehr als die Erhebung von Daten und die Analyse von Entwicklungen. Sie bilden ein grundlegendes Fundament für ein funktionierendes BGM und den Unternehmenserfolg.
Dies zeigen auch die neuesten Erkenntnisse der #whatsnext-Studie 2025 von IFBG in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse und dem Personalmagazin: Drei Viertel (75.3 %) der befragten Unternehmensverantwortlichen sind sich sicher, dass die Auswertung von Daten und Kennzahlen zu einer Zunahme der Produktivität beitragen kann.
Arbeits- und Organisationsbedingungen haben einen bedeutsamen Einfluss auf die Gesundheit der Beschäftigten eines Unternehmens. Der Gesundheitszustand der Beschäftigten äußert sich unter anderem in ihrer Leistungsfähigkeit und schlägt sich langfristig im Unternehmenserfolg nieder. Die Erfassung und Auswertung von sogenannten Treibern (z. B. Arbeitsbedingungen und Führungsqualität) und deren Ergebnissen (z. B. Betriebsklima oder Innere Kündigung) sind somit ein wirtschaftlicher Faktor.
Die hohe Relevanz in der Erfassung und Auswertung von Daten und Kennzahlen ist unumstritten. Aus diesem Grund hat IFBG auch in der neusten Ausgabe der Studienreihe #whatsnext einen Fokus auf dieses Thema gelegt und spannende Einblicke in über 1.000 Unternehmen bekommen.
Die wichtigsten Erkenntnisse zu Kennzahlen aus der Studie #whatsnext 2025
1. Wichtige Rolle für das Employer Branding
Die befragten Unternehmen und Einrichtungen sind am häufigsten davon überzeugt, dass die Auswertung von Daten und Kennzahlen zu einer Zunahme der Arbeitszufriedenheit und Arbeitgeberattraktivität (Employer Branding) beitragen kann.
2. Gesetzliche Pflicht bleibt immer noch häufig unbeachtet
Nur etwa die Hälfte (52.0 %) der befragten Unternehmen kommt ihrer gesetzlichen Pflicht nach dem Arbeitsschutzgesetz §5 nach und setzt eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen um. Im Vergleich zu der Studie #whatsnext 2022 zeigt sich keine Verbesserung der Lage.
3. Öffentlicher Sektor ist der (Privat-)Wirtschaft einen Schritt voraus
Einrichtungen des öffentlichen Dienstes kommen eher ihrer gesetzlichen Pflicht nach und setzen häufiger psychische Gefährdungsbeurteilungen um als (privat-)wirtschaftliche Unternehmen (56.3 % vs. 49.8 %).
4. Beschäftigtenbefragungen sind für den Großteil der Unternehmen ein Thema
Über zwei Drittel (69.5 %) der befragten Organisationen führen aktuell Beschäftigtenbefragungen durch oder haben diese schon mal umgesetzt.
5. Datenbasierte Prognosen sind eine echte Chance
Der Großteil (86.5 %) der Unternehmen sieht einen Mehrwert in datenbasierten Prognosen in Bezug auf Kennzahlen für ihr Unternehmen.
Was bedeutet das für die Praxis?
Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein Großteil der befragten Organisationen die Bedeutung der Erhebung und Auswertung und Kennzahlen erkannt hat und einen großen Mehrwert für ihr Unternehmen sieht. Allerdings sieht die Realität in den Unternehmen anders aus: Noch nicht alle Unternehmen nutzen ihre Chance, über psychische Gefährdungsbeurteilungen und Beschäftigtenbefragungen relevante Daten und Kennzahlen zu erheben.
Mit unserem Whitepaper „Kennzahlen im BGM als Erfolgsfaktor – Mit Daten wirksam steuern“ lernen Sie die wichtigsten theoretischen Grundlagen rund um Kennzahlen im BGM kennen und erhalten praktische Tipps und Einblicke in die Praxis.






