Dritte Wiederholungsbefragung bei LIGNOTREND durchgeführt

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Sonja Hage

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2017 feierte der mittelständische Holzbauspezialist LIGNOTREND aus Weilheim-Bannholz im Schwarzwald sein 25-jähriges Firmenjubiläum. In diesem Jahr arbeiteten die BGM-Verantwortlichen das erste Mal mit dem IFBG zusammen. Es wurde eine ausführliche Beschäftigtenbefragung durchgeführt, die gleichzeitig alle Anforderungen einer psychischen Gefährdungsbeurteilung erfüllt. Als Verfahren der Bedarfsermittlung wurde eine onlinebasierte Mitarbeiterbefragung genutzt, die insbesondere Fragen zu den psychosozialen Anforderungen beinhaltet. Als zentrales Befragungsinstrument kam der Copenhagen Psychosocial Questionnaire (COPSOQ) zum Einsatz – ergänzt durch weitere wissenschaftlich fundierte Skalen. Außerdem hatten die Beschäftigten die Möglichkeit, Handlungsbedarfe und Teilnahmewünsche mitzuteilen und Fragen zu ihrem Gesundheitsverhalten und -zustand zu beantworten.

LIGNOTREND zählt zu den innovativsten Anbietern von Holzbau-Systemkomponenten und hat seit seinem Bestehen etliche nachhaltige Trends gesetzt. Auch in der Unternehmenskultur spielt Innovation und Nachhaltigkeit eine Rolle, weshalb im Unternehmen schon lange ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) verankert ist. Zur Überprüfung der Entwicklungen in diesem Bereich kooperierte LIGNOTREND im Herbst 2019 erneut mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung, indem unter den circa 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Wiederholungsbefragung durchgeführt wurde. Ein großer Vorteil der Wiederholungsbefragung stellte die Vergleichbarkeit der Ergebnisse von 2017 bis 2019 dar. So konnten bereits bestehende BGF- und BGM-Maßnahmen noch einmal verbessert und neue Ansätze geschaffen werden.

„Aller guten Befragungen sind drei“

Im Jahr 2021 entschieden sich die Verantwortlichen bei LIGNOTREND erneut zu einer Zusammenarbeit mit dem IFBG. Eine dritte Wiederholungsbefragung wurde initiiert, die im Winter 2021 ins Feld ging. Auch hier war eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu denen von 2017 und 2019 gegeben. Ein neuer, besonderer Bestandteil der dritten Befragung waren Fragen, die auf die Belastungen der Beschäftigten speziell aufgrund der Corona-Pandemie abzielten.

Ergebnisse der Befragung virtuell vorgestellt

Sonja Hage, Projektmanagerin beim IFBG, stellte im Februar dieses Jahres die im Rahmen der Befragung zu Tage getretenen Ergebnisse bei einer ausführlichen virtuellen Ergebnispräsentation vor. Sie informierte die Unternehmensverantwortlichen erneut darüber, wie es um die psychosozialen Belastungen und Beanspruchungen innerhalb der Organisation bestellt ist und stellte Vergleiche zu den Ergebnissen der letzten beiden Befragungen her. In den nächsten Schritten geht es für LIGNOTREND nun um die Verbesserung bereits bestehender und die Ableitung weiterer BGM- und BGF-Maßnahmen.

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