Psychische Gefährdungsbeurteilung

Übersicht

Psychische Gefährdungsbeurteilung: 3 Gründe für die Durchführung einer GB-Psych

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Obwohl die gesetzliche Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz (GB-Psych) im Arbeitsschutzgesetz § 5 verankert ist, kommen ihr bislang nur 50,3 % der Organisationen in Deutschland dieser nach (vgl. whatsnext-Studie 2020, S. 52).

2

65,4 % der Organisationen in Deutschland, die bisher noch keine psychische Gefährdungsbeurteilung durchgeführt haben, diese aber planen, möchten auf eine Online-Befragung oder Print-Befragung zurückgreifen (vgl. whatsnext-Studie 2020, S. 54).

3

Die Prozessschritte Wirksamkeitskontrolle und Fortschreibung der GB-Psych werden bislang nur von 30,4 % der Organisationen in Deutschland absolviert. Allerdings werden diese in der Richtlinie der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) empfohlen (vgl. whatsnext-Studie 2020, S. 53).

Psychische Gefährdungsbeurteilung: Erfahren Sie mehr über unsere Vorgehensweise

Joggerin läuft in weißen Turnschuhen auf nassem Boden mit Laubblättern

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Psychische Gefährdungsbeurteilung: Hintergründe und Prozessbegleitung

Warum sollte man eine psychische Gefährdungsbeurteilung durchführen? Die Erklärung dafür ist recht einfach: Durch veränderte Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt (z. B. Arbeitsverdichtung, Flexibilisierung) nimmt die Bedeutung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz kontinuierlich zu. Eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz (GB-Psych) stellt somit nicht nur ein wichtiges Thema für das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM), sondern auch eine seit 2013 gesetzlich zu erfüllende Pflicht nach dem Arbeitsschutzgesetz § 5 dar. 

Allerdings besteht die psychische Gefährdungsbeurteilung nicht nur aus der Ermittlung der psychischen Belastungen (z. B. durch eine Mitarbeiterbefragung). Vielmehr handelt es sich um einen kontinuierlichen Prozess, der in die Organisation implementiert werden sollte (siehe folgende Abbildung).

Psychische Gefährdungsbeurteilung: Die 7 Schritte laut GDA

Die folgende Darstellung zeigt die 7 Schritte der psychischen Gefährdungsbeurteilung in Anlehnung an die Richtlinie der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA):

Festlegung …

… der Tätigkeiten/Bereiche 

Ermittlung …

… der psychosozialen Belastungen

Beurteilung …

… der psychosozialen Belastungen (ggf. mithilfe von Vertiefungsworkshops)

Entwicklung und Umsetzung …

… von bedarfsorientierten Maßnahmen

Durchführung …

… einer Wirksamkeitskontrolle

Aktualisierung …

… und Fortschreibung

Dokumentation …

… aller Ergebnisse und Handlungsschritte 

Das Durchlaufen aller 7 Schritte dauert in der Regel ca. 8 bis 12 Monate. Die Herausforderung für viele Organisationen beginnt vor allem ab der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen (Schritt 4). Eine Wiederholung der Beurteilung in regelmäßigen Abständen wird empfohlen.

Psychische Gefährdungsbeurteilung: Wie wir Ihnen helfen können

Wir als IFBG unterstützen Organisationen seit Einführung der gesetzlichen Pflicht im Jahr 2013 bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz – und zwar beim gesamten Prozess. Dabei bieten wir unterschiedliche Methoden und Anschlussmaßnahmen zur Erfüllung der GB-Psych an. Über unser modulares System finden wir gemeinsam die passende und optimale Verfahrenskombination für Ihre Organisation.

Psychische Gefährdungsbeurteilung: Ihre Mehrwerte im Überblick

  • Sie erfüllen mit uns gemeinsam die gesetzlichen Vorgaben zur psychischen Gefährdungsbeurteilung (§5 ArbSchG) mit Orientierung an den Prozessschritten der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA).
  • Zudem erhalten Sie im gesamten Prozess der psychischen Gefährdungsbeurteilung durch unsere Experten Unterstützung. 
  • Wir nutzen flexible Prozessbegleitungsmethoden – individuell an Ihre Organisation angepasst.
  • Zusätzlich bieten wir Anschlussmaßnahmen zur Reduktion der Belastungen sowie zur Verbesserung der Gesundheit und Zufriedenheit von Beschäftigten an.
  • Wir stehen seit 2013 für hohe Qualität und Flexibilität unter Einhaltung wissenschaftlicher Standards.
  • Mit Ihnen gemeinsam verbessern wir Ihre Organisation im Hinblick auf die Reduktion psychosozialer Belastungsquellen. Auf diese Weise haben Sie am Ende auch zufriedenere und leistungsfähigere Mitarbeiter.

Psychische Gefährdungsbeurteilung: Ausgewählte Referenzprojekte

Gesundheitsbefragung mit psychischer Gefährdungsbeurteilung auf der Basis einer schriftlichen Befragung und eine erneute Wiederholungsbefragung nach rund drei Jahren mit Längsschnittvergleich.

Psychische Gefährdungsbeurteilung über Befragungsverfahren mit anschließenden Präsentationen an 14 Standorten zur Kommunikation der Ergebnisse.

Anwendung eines Methoden-Mix aus moderierten Workshops, Kurzinterviews und Befragung in vier Polizeipräsidien sowie einer Direktion der Bereitschaftspolizei zur Durchführung der psychischen Gefährdungsbeurteilung. 

Psychische Gefährdungsbeurteilung in mehr als 10 Jobcentern in Ba.-Wü. und NRW über Verfahrenskombination aus Interviews und Beschäftigtenbefragung.

Gesundheitsbezogene Bedarfsanalyse in Verknüpfung mit psychischer Gefährdungsbeurteilung an einem Standort.

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen auf der Basis einer schriftlichen Befragung und eine erneute Wiederholungsbefragung nach rund drei Jahren mit Längsschnittvergleich.

Gesundheitsbefragung mit psychischer Gefährdungsbeurteilung auf der Basis einer schriftlichen Befragung (Online und Pen & Paper) und eine erneute Wiederholungsbefragung nach rund drei Jahren mit Längsschnittvergleich.

Gesundheitsanalyse und psychische Gefährdungsbeurteilung sowie anschließende Ableitung eines BGM-Kennzahlensystems zur weiteren Steuerung der Gesundheitsaktivitäten.

Gesundheitsanalyse und psychische Gefährdungsbeurteilung auf Basis einer schriftlichen Befragung und die Bereitstellung persönlicher Gesundheitsberichte für die Beschäftigten.