Psychische Gefährdungsbeurteilung

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Übersicht

Eine psychische Gefährdungsbeurteilung kann zur Prävention von psychischen Belastungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Arbeitsplatz dienen. Wir wollen Ihnen dabei helfen, die psychische Gefährdungsbeurteilung als Instrument in Ihrem Unternehmen gezielt einzusetzen. Dadurch soll sich die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden der Beschäftigten nachhaltig und langfristig verbessert werden. Die psychische Gefährdungsbeurteilung erfüllt die Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes und trägt zur Qualitätssteigerung in Ihrer Organisation bei.

  • Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern arbeiten wir täglich daran, passgenaue Analysen vor, nach oder unabhängig von verschiedenen Maßnahmen durchzuführen.

  • Als Verfahren wird meist auf eine klassische Mitarbeiterbefragung gesetzt. Diese ist in 93.1 % der deutschen Organisationen, die eine Bedarfserhebung durchführen, erste Wahl.

  • Wir achten stets auf eine präzise Projektplanung und eine wertschätzende Kommunikation.

Psychische Gefährdungsbeurteilung: Was ist das?

Eine stabile psychische Gesundheit von Beschäftigten ist für eine gute und qualitative Arbeit unabdingbar. Stress und permanenter Leistungsdruck wirken sich negativ auf die Motivation, Arbeitsmoral, Leistungsfähigkeit und das Betriebsklima aus. Deshalb ist es wichtig mithilfe einer psychischen Gefährdungsbeurteilung die organisatorischen Defizite zu identifizieren und bekämpfen. Mit einer psychischen Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz lassen sich unter anderem die Belastungssituation der Mitarbeiter untereinander, in Bezug auf die Führungsebenen sowie auf die Gesamtsituation feststellen. Die daraus resultierenden Handlungsfelder können gezielt ermittelt und anhand moderner Verfahren langfristig und nachhaltig gefördert werden.

3 Gründe für die Durchführung einer GB-Psych

Die Beurteilung psychischer Belastungen mittels einer Psychischen Gefährdungsbeurteilung hilft Ihnen, die psychischen Belastungen von Beschäftigten und Führungskräften frühzeitig zu erkennen, entsprechend vorzubeugen und zu optimieren. Seit 2013 sind alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) dazu aufgefordert, die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz zu ermitteln. Des Weiteren sind Unternehmen und Behörden zu einer entsprechenden Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GB-Psych) am Arbeitsplatz verpflichtet (§ 6 ArbSchG). Psychische Gefährdungen lassen sich innerhalb einer Organisation mithilfe von Mitarbeiterbefragungen (online/print) und/oder Workshops ermitteln.

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Obwohl die gesetzliche Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz (GB-Psych) im Arbeitsschutzgesetz § 5 verankert ist, kommen ihr bislang nur 50,3 % der Organisationen in Deutschland dieser nach (vgl. whatsnext-Studie 2020, S. 52).

2

65,4 % der Organisationen in Deutschland, die bisher noch keine psychische Gefährdungsbeurteilung durchgeführt haben, diese aber planen, möchten auf eine Online-Befragung oder Print-Befragung zurückgreifen (vgl. whatsnext-Studie 2020, S. 54).

3

Die Prozessschritte Wirksamkeitskontrolle und Fortschreibung der GB-Psych werden bislang nur von 30,4 % der Organisationen in Deutschland absolviert. Allerdings werden diese in der Richtlinie der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) empfohlen (vgl. whatsnext-Studie 2020, S. 53).

Psychische Gefährdungsbeurteilung: Erfahren Sie mehr über unsere Vorgehensweise

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Psychische Gefährdungsbeurteilung: Hintergründe und Prozessbegleitung

Durch veränderte Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt wie z. B. Arbeitsverdichtung und Flexibilisierung nimmt die Bedeutung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz kontinuierlich zu. Eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz (GB-Psych) stellt somit nicht nur ein wichtiges Thema für das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM), sondern auch eine gesetzlich zu erfüllende Pflicht nach dem Arbeitsschutzgesetz § 5 dar.

Die psychische Gefährdungsbeurteilung besteht nicht nur aus der Ermittlung psychischer Belastungen (z. B. durch eine Mitarbeiterbefragung). Vielmehr handelt es sich um einen kontinuierlichen Prozess, der innerhalb der Organisation implementiert werden sollte.

Psychische Gefährdungsbeurteilung: Vorteile und Chancen

Eine Gefährdungsbeurteilung von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz bietet die optimalen Rahmenbedingungen, um kritische Handlungsfelder in Organisationen sowie in der Organisationsstruktur aufzudecken und diese durch gezielte Methoden zu verbessern. Mithilfe der psychischen Gefährdungsbeurteilung lassen sich Vorteile und Chancen des Unternehmens aufzeigen. Diese wären unter anderem:

  • Förderung der psychischen Gesundheit sämtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Optimierung der Arbeitsplätze nach den Bedürfnissen der Mitarbeitenden
  • Gesunde Gestaltung des Arbeitsplatzes
  • Langfristige und nachhaltige Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens am Arbeitsplatz
  • Bewusstsein auf Führungsebene schaffen, um die psychische Gesundheit zu fördern

Psychische Gefährdungsbeurteilung: Die 7 Schritte laut GDA

Die folgende Darstellung zeigt die 7 Schritte der psychischen Gefährdungsbeurteilung in Anlehnung an die Richtlinie der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA):

Festlegung …

… der Tätigkeiten/Bereiche 

Ermittlung …

… der psychosozialen Belastungen

Beurteilung …

… der psychosozialen Belastungen (ggf. mithilfe von Vertiefungsworkshops)

Entwicklung und Umsetzung …

… von bedarfsorientierten Maßnahmen

Durchführung …

… einer Wirksamkeitskontrolle

Aktualisierung …

… und Fortschreibung

Dokumentation …

… aller Ergebnisse und Handlungsschritte 

Das Durchlaufen aller 7 Schritte dauert in der Regel ca. 8 bis 12 Monate. Die Herausforderung für viele Organisationen beginnt vor allem ab der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen (Schritt 4). Eine Wiederholung der Beurteilung in regelmäßigen Abständen wird empfohlen.

Psychische Gefährdungsbeurteilung: Wie wir Ihnen helfen können

Wir als IFBG unterstützen Organisationen seit Einführung der gesetzlichen Pflicht im Jahr 2013 bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz – und zwar beim gesamten Prozess. Dabei bieten wir unterschiedliche Methoden und Anschlussmaßnahmen zur Erfüllung der GB-Psych an. Über unser modulares System finden wir gemeinsam die passende und optimale Verfahrenskombination für Ihre Organisation.

Psychische Gefährdungsbeurteilung: Ihre Mehrwerte im Überblick

  • Sie erfüllen mit uns gemeinsam die gesetzlichen Vorgaben zur psychischen Gefährdungsbeurteilung (§5 ArbSchG) mit Orientierung an den Prozessschritten der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA).
  • Zudem erhalten Sie im gesamten Prozess der psychischen Gefährdungsbeurteilung durch unsere Experten Unterstützung. 
  • Wir nutzen flexible Prozessbegleitungsmethoden – individuell an Ihre Organisation angepasst.
  • Zusätzlich bieten wir Anschlussmaßnahmen zur Reduktion der Belastungen sowie zur Verbesserung der Gesundheit und Zufriedenheit von Beschäftigten an.
  • Wir stehen seit 2013 für hohe Qualität und Flexibilität unter Einhaltung wissenschaftlicher Standards.
  • Mit Ihnen gemeinsam verbessern wir Ihre Organisation im Hinblick auf die Reduktion psychosozialer Belastungsquellen. Auf diese Weise haben Sie am Ende auch zufriedenere und leistungsfähigere Mitarbeiter.

Psychische Gefährdungsbeurteilung: Ausgewählte Referenzprojekte

Gesundheitsbefragung mit psychischer Gefährdungsbeurteilung auf der Basis einer schriftlichen Befragung und eine erneute Wiederholungsbefragung nach rund drei Jahren mit Längsschnittvergleich.

Psychische Gefährdungsbeurteilung über Befragungsverfahren mit anschließenden Präsentationen an 14 Standorten zur Kommunikation der Ergebnisse.

Anwendung eines Methoden-Mix aus moderierten Workshops, Kurzinterviews und Befragung in vier Polizeipräsidien sowie einer Direktion der Bereitschaftspolizei zur Durchführung der psychischen Gefährdungsbeurteilung. 

Psychische Gefährdungsbeurteilung in mehr als 10 Jobcentern in Ba.-Wü. und NRW über Verfahrenskombination aus Interviews und Beschäftigtenbefragung.

Gesundheitsbezogene Bedarfsanalyse in Verknüpfung mit psychischer Gefährdungsbeurteilung an einem Standort.

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen auf der Basis einer schriftlichen Befragung und eine erneute Wiederholungsbefragung nach rund drei Jahren mit Längsschnittvergleich.

Gesundheitsbefragung mit psychischer Gefährdungsbeurteilung auf der Basis einer schriftlichen Befragung (Online und Pen & Paper) und eine erneute Wiederholungsbefragung nach rund drei Jahren mit Längsschnittvergleich.

Gesundheitsanalyse und psychische Gefährdungsbeurteilung sowie anschließende Ableitung eines BGM-Kennzahlensystems zur weiteren Steuerung der Gesundheitsaktivitäten.

Gesundheitsanalyse und psychische Gefährdungsbeurteilung auf Basis einer schriftlichen Befragung und die Bereitstellung persönlicher Gesundheitsberichte für die Beschäftigten.