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22
März 2019

10 Tipps für Ihren Gesundheitstag und wie Sie das Trendthema Schlaf integrieren

Gesundheitstage sind eine hervorragende Möglichkeit, um Beschäftigte zu sensibilisieren. Durch kreative Stationen können Sie den Beschäftigten Themen wie Ernährung, Ergonomie oder körperliche Aktivität sehr gut näherbringen.

Doch was ist grundsätzlich bei der Planung eines Gesundheitstags zu beachten? Und was ist ein guter Weg, um das Trendthema Schlaf in einen Gesundheitstag zu integrieren? Wir als IFBG hätten da ein paar Tipps für Sie:

  1. Kommunikation: Ob Mitarbeiterbefragung oder Gesundheitstag – die Kommunikation im Vorfeld wird meist unterschätzt. Entwickeln Sie ein entsprechendes Kommunikationskonzept, um die gewünschten Zielgruppen auf die richtige Art und Weise zu erreichen. In vielen Unternehmen ist die persönliche Ansprache der goldene Kommunikationsweg. Sie können das nicht alleine stemmen? Dann holen Sie sich Hilfe von Experten, die Sie bei Kampagnen und im Guerilla-Marketing unterstützen. Bezogen auf das Thema Schlaf können Experten in Pyjamas oder eine schlafende Person im Foyer helfen, das Eis zu brechen und für Aufsehen zu sorgen.
  2. Zielgruppe: Überlegen Sie sich vorher, wen Sie als Zielgruppe genau ansprechen möchten, da auf Beschäftigte in Schichtarbeit anders eingegangen werden sollte als auf Verwaltungsbeschäftigte. Eines gilt: Die Ansprache und die entsprechende Maßnahmenwahl sollte bestmöglich den jeweiligen Bedarf treffen. So ist bspw. ein Impulsvortrag eher etwas für Verwaltungsbeschäftigte. Kurze, knackige Kick-Offs mit viel Interaktion sowie eine anschließende, aufsuchende Einzelberatung bieten sich eher für die Produktion an.
  3. Gamification: Ein Quiz, Gewinnspiel oder ein Gesundheits-Pass sorgen für Neugierde und wecken Interesse. Durch neue Technologien (wie bspw. Virtual Reality) kann Gelerntes angewandt und möglichst real erlebt werden.
  4. Geschenke: Geben Sie eventuell kleine Giveaways aus. Im Zusammenhang mit dem Thema Schlaf können das z. B. eine Schlafmaske, Ohropax, schlaffördernde Tees oder ein Schlafthermometer im Scheckkartenformat sein.
  5. Eyecatcher: Stellen Sie auffällige Dinge an Ihrem Gesundheitstag auf, die jeder wahrnimmt. Das können z. B. eine Massage-Bank, ein Laufband, ein Smoothie-Bike, ein Bett oder ein bequemer Sessel sein.
  6. Mit allen Sinnen: Gut ist es, an Gesundheitstagen möglichst viele Sinne anzusprechen, um Themen greifbarer zu machen und Mehrwerte für haptische, visuelle und digital-affine Personen parat zu haben.
  7. Selbstcheck: Schon zu Jugendzeiten, als viele von uns noch die BRAVO gelesen haben, waren Selbsttests der Renner. Nur sollte es an Ihren Gesundheitstagen nicht um die Frage gehen, in wen Sie verliebt sind, sondern wie es um die eigene Gesundheit, den Medienkonsum oder das eigene Schlafverhalten steht. Geben Sie den Besuchern des Gesundheitstages die Möglichkeit, an fundierten Selbstchecks teilzunehmen – online oder in Printform.
  8. Flyer und Co.: Sorgen Sie durch leicht zugängliches und verständliches Informationsmaterial für eine nachhaltige Wirkung bei den Beschäftigten. Schön sind auch kleine Infozettel, die man sich als „Reminder“ direkt an den PC-Bildschirm hängen kann.
  9. Vertrauliche Atmosphäre: Geben Sie den Beschäftigten ausreichend Möglichkeiten, in Einzelgesprächen über ihre Gesundheitsthemen zu sprechen. Dies ist insbesondere für Personen mit Schlafproblemen wichtig, da es sich um ein sehr sensibles und persönliches Thema handelt.
  10. Feedback und „Kleckern“: Evaluieren Sie Ihren Gesundheitstag. Hierfür bietet sich bspw. eine Prozessevaluation an, die darauf abzielt, Referenten, Infostände oder die Kommunikationsmaßnahmen von den Teilnehmenden bewerten zu lassen. Und fragen Sie dabei unbedingt nach weiteren Handlungsbedarfen und Maßnahmenwünschen. Danach können Sie gezielte Aktionen starten. Hierfür empfehlen wir kleine Aktionen im Monatsrhythmus nach dem Motto „Kleckern statt Klotzen“.

Tags: Aufsuchende Gesundheitsförderung, BGF, BGM, Schlaf und Erholung, Schlaf-Parcours