FAQ

Die positiven Effekte von regelmäßiger Bewegung sind vielfach nachgewiesen. Aktuelle Studienergebnisse des IFBG (Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung) zeigen jedoch: Es gibt durchaus Personengruppen, die sich noch mehr bewegen könnten. Das IFBG hat dazu die Daten von zahlreichen wissenschaftlichen Mitarbeiterbefragungen in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ausgewertet. Die Daten der rund 7.900 Beschäftigten zeigen, dass es Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei der körperlichen Aktivität gibt. Während 67,7% der Männer mindestens auf 300 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche kommen, sind es bei den Frauen mit 61,0% signifikant weniger.

Auch in den verschiedenen Altersgruppen zeigen sich deutliche Unterschiede. Während 68,7% der 50-59 jährigen Beschäftigten (männlich und weiblich) auf mindestens 300 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche kommen, sind es bei den 30-39 Jährigen lediglich 60,5%. Dieser Unterschied überrascht. Ob dies an den unterschiedlichen Anforderungen in Job und Privatleben liegt? Um die genauen Gründe zu eruieren, sind tiefergehende Analysen notwendig. Hier können Sie sich einen Überblick zu eben diesen Mitarbeiterbefragungen verschaffen.

Sie sind im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung auf der Suche nach Tipps und Unterstützungsmöglichkeiten für Ihre Beschäftigten, um die Bewegung am Schreibtisch zu fördern? Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.

Sie wollen die Bewegung am Arbeitsplatz oder im Home-Office fördern? Legen Sie an bestimmten Tagen Uhrzeiten für eine gemeinsame bewegte Pause fest (gerne auch an der frischen Luft) oder nutzen Sie die ersten fünf Minuten zu Beginn einer Besprechung für kleine Lockerungsübungen. Ein weiterer Ansatz ist die gemeinsam durchgeführte Challenge. 10.000 Schritte am Tag – verbinden Sie dieses Ziel mit einer Team-Challenge innerhalb der verschiedenen Abteilungen oder machen Sie eine Familien-Challenge daraus. Motivation, Spaß und Bewegung sind garantiert!

Darüber hinaus eignen sich auch interaktive Webinare, bei welchen neben dem sportwissenschaftlichen Input auch interaktive Bewegungsübungen implementiert werden. Zusätzlich erfahren die Teilnehmenden hierbei durch unsere renommierten Referentinnen und Referenten, wie Sie Ihren (Home-Office)-Arbeitsplatz idealerweise gestalten und einrichten sollten.

Die BGF-Angebote im Bereich Bewegung und Ergonomie erstrecken sich von Online-Coachings und aufsuchenden Einzelberatungen über interaktive Webinare, Vorträge, Workshops, Schulungen, Live-Streams mit Q&A und und Vor-Ort-Parcours.

Hier gelangen Sie zu unseren Angeboten.

Arbeiten, gerade an Büroarbeitsplätzen und ggf. im Home-Office, bedeutet viel Sitzen und wenig Bewegung. Wer dann abends auch noch auf der Couch liegt, bei dem steigt das Erkrankungsrisiko an. Neben Rückenbeschwerden haben Vielsitzer ein erhöhtes Risiko an Adipositas, Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Leiden zu erkranken. Zusätzlich verringert fehlende Bewegung die Produktivität und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten. Und durch mangelnde sportliche Aktivitäten werden psychische Belastungen gefördert. 

Sie möchten diesen Erkrankungsrisikos im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung entgegenwirken? Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.

Ein bewusst längerer Fußweg zur Arbeit oder der Einbau von Bewegungsritualen (z. B. Spaziergänge am Abend, mit dem Rad einkaufen) können die Leistungsfähigkeit im Arbeitsalltag positiv beeinflussen. Darüber hinaus ist zu empfehlen, den Arbeitsplatz möglichst dynamisch einzurichten, so dass Sie gezwungen sind, immer wieder aufzustehen und sich zu bewegen. Der Papierkorb und der Drucker kommen in den Flur, die Kaffeemaschine bleibt in der Küche und das Wasserglas steht auf der Fensterbank.

Sie sind im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung auf der Suche nach Bewegungstipps und Unterstützungsmöglichkeiten für Ihre Beschäftigten? Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.

Prinzipiell gilt, sich einen Ausgleich zu suchen und diesen fest in den Alltag zu integrieren: Gartenarbeit, Radfahren, Yoga, Spaziergänge, Fitness. Gestalten Sie Ihr Freizeitprogramm konträr zu Ihrer Arbeit im Home-Office: Mit ausreichend Bewegung (am besten an der frischen Luft). Darüber hinaus ergeben sich konkrete Tipps, wie es gelingt, sich im Home-Office ausreichend zu bewegen:

  • Kleine Übungen am Schreibtisch helfen, den Körper in Schwung zu halten. Durch regelmäßiges Arm-, Schulter-, Kopf-, Handkreisen und Rückendrehungen entspannen sich Ihre Gelenke und Muskeln.
  • Führen Sie Rituale ein! Nach jedem Toilettengang werden z. B. fünf bewusste Körperstreckungen gemacht, während Sie auf Ihren frischen Kaffee warten machen Sie zehn Hampelmänner. Sie werden merken, wie beweglich Ihr Körper bleibt und wie sich Ihre Konzentration verbessert.

  • Werden Sie kreativ! Bleiben Sie für das Telefonat stehen, nutzen Sie zum Brainstormen und für Denkblockaden einen Spaziergang an der frischen Luft – und warum eigentlich nicht mal während der Arbeit tanzen?

Sie sind im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung auf der Suche nach Bewegungstipps und Unterstützungsmöglichkeiten für Ihre Beschäftigten? Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.

Hier ist Improvisation gefragt – wenn Sie im Home-Office oder im Büro keinen höhenverstellbaren Tisch haben, können Sie sich einen Steh-Arbeitsplatz z. B. an einer Kommode/einem Regal einrichten, um Ihren Körper zu entlasten. Bücher und Kisten können als zusätzliche Erhöhung dienen.

Nicht nur der Arbeitsplatz, sondern auch Ihre Sitzhaltung sollte dynamisch sein. Wechseln Sie öfter Ihre Sitz-/Steh-Position und halten Sie sich an die 40-15-5 Regel: 40 Minuten sitzen, 15 Minuten stehen, fünf Minuten bewegen. Es gilt: Die nächste Position ist immer die Beste.

Sie sind im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung auf der Suche nach Ergonomietipps und Unterstützungsmöglichkeiten für Ihre Beschäftigten? Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.

Wichtig sind hier zunächst die Gegebenheiten vor Ort. Wenn Umkleideräume oder Duschmöglichkeiten vorhanden sind, dann werden sich einige Beschäftigte für einen aktiveren Arbeitsweg entscheiden. Weiterhin lassen sich Bewegung und Teambuilding wunderbar kombinieren – schon zehn Minuten für eine bewegte Teampause pro Woche können etwas bewirken. Eine weitere Möglichkeit für große Unternehmen sind Betriebsfahrräder. Auch kleine Bewegungsaktionen, wie etwa eine Schrittzähleraktion, können die Motivation erhöhen. Wenn man solche Teamchallenges nach rund drei Monaten wieder beendet, entsteht sogar manchmal eine erhöhte Nachfrage. Nach dem Motto: „Wann geht es endlich weiter?“.

Sie sind im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung auf der Suche nach kreativen Bewegungsmaßnahmen und Unterstützungsmöglichkeiten für Ihre Beschäftigten? Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.

Joggerin läuft in weißen Turnschuhen auf nassem Boden mit Laubblättern

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