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Schlaf und Erholung in der Arbeitswelt

Wie weit verbreitet sind Schlafstörungen?

  • 52 % der Personen in Deutschland schlafen nur 6 Stunden oder weniger (TK, 2017)
  • 30,1 % der männlichen und 40,7 % der weiblichen Erwerbstätigen klagen über Einschlaf- oder Durchschlafstörungen (DAK, 2017)
  • Über 80 % der Personen mit Schlafstörungen leiden schon länger als ein Jahr (DAK, 2017)


Welche Auswirkungen haben Schlafstörungen?

Negative Auswirkungen auf physiologischer Ebene:

  • Zunahme des Hungergefühls und damit Körpergewichts (Cajochen, 2009)
  • Begünstigung Typ 2-Diabetes (Cajochen, 2009)
  • Destabilisierung des Immunsystems (Riemann, 2007; Zulley, 2008)

Negative Auswirkungen auf neuropsychologischer Ebene:

  • Geringerer Lernzuwachs bei Gedächtnisleistungen (Born & Plihal, 2000)
  • Schlechtere exekutive Funktionen z. B. logisches Denken (Hemmeteret al, 2007)
  • Negative Befindlichkeit und Stimmung (Hemmeteret al., 2007)
  • Geringere kognitive Leistungsfähigkeit (VanDongenet al., 2003)
  • Höheres Depressionsrisiko

Was machen Unternehmen bislang im Bereich Schlaf?

Die Ergebnisse der whatsnext-Studie:

  • Nur 9,5 % der befragten Organisationen in Deutschland (N=825) verfügen über Angebote im Bereich Schlaf
  • Die Wirtschaftszweige „Energieversorgung“ (15,4 %) und „Verarbeitendes Gewerbe“ (12,7 %) bieten die meisten Angebote im Bereich Schlaf an
  • Aktuell messen 27,8 % der Organisationen dem Thema Schlaf eine eher große oder große Bedeutung bei, in fünf Jahren sind es bereits 62,4 %
  • 53,5 % der Geschäftsführenden sehen aktuell bereits eine eher große oder große Bedeutung des Themas – bei Personal- und Gesundheitsverantwortlichen sind es aktuell nur ca. 25 % 

Schlaf wird das Gesundheitsthema der nächsten zehn Jahre. Bewegung, Stress und Ernährung standen schon im Fokus. Nun geht es für die Unternehmen darum, das enorme Potenzial der Schlafoptimierung für sich zu nutzen.

Dr. Utz Niklas Walter, Schlafexperte, IFBG

Die whatsnext-Studie hat gezeigt, dass Schlaf als BGM-Thema rasant an Bedeutung gewinnt. Vor allem die Geschäftsführenden in den Unternehmen sind offen für innovative Maßnahmen wie aufsuchende Schlafberatung oder einen Schlafhygiene-Parcours.

Dr. Fabian Krapf, Schlafexperte, IFBG